Foto: ifa/Kuhnle

CrossCulture Programm – Alumni und Country Representatives

Von Marokko bis Bangladesch, von Deutschland bis Saudi-Arabien: In vielen der mehr als 30 am CrossCulture Programm teilnehmenden Länder kommen Alumni regelmäßig zusammen, um sich fachlich weiterzubilden, Projektvorhaben zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen. Das CrossCulture Programm wirkt somit weit über den Zeitraum des Stipendiums hinaus.

Der Erfahrungs- und Wissensaustausch mit und zwischen unseren Ehemaligen liegt dem ifa am Herzen. Es fördert den Dialog und unterstützt Kooperationen sowie Projekte von Alumni. Ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten profitieren von fachlichen Informationen über ifa-Themen und Fördermöglichkeiten für Projekte. Als Expertinnen und Experten haben sie die Möglichkeit, konkrete ifa-Aktivitäten mitzugestalten.

Mehr als 600 zivilgesellschaftlich engagierte Menschen wurden seit 2005 durch das CrossCulture Programm (CCP) gefördert. Als Alumni des ifa sind sie Teil einer Gemeinschaft von weltoffenen Bürgerinnen und Bürgern, denen der offene Dialog zwischen Menschen und Kulturen am Herzen liegt. Sie alle eint ihr Engagement für den kulturellen Austausch, Kunst- und Meinungsfreiheit, Frieden, Gerechtigkeit und gewaltfreie Lösungen von Konflikten.

Country Representatives

Um aktuelle und ehemalige Programmteilnehmerinnen und -teilnehmer zu vernetzen, kann sich das ifa auf engagierte Unterstützer vor Ort verlassen: die CCP Country Representatives.
Sie stehen in engem Kontakt mit dem ifa, planen Alumni-Treffen und bereiten neue CCP-Stipendiatinnen und Stipendiaten auf ihre Zeit in Deutschland vor. Auch für Teilnehmende aus Deutschland sind sie wichtige Ansprechpartner und geben praktische und kulturelle Tipps zu ihrem Aufenthalt im Gastland. Häufig stehen die CCP-Repräsentanten auch mit den deutschen Auslandsvertretungen in Kontakt und beraten diese bei Fragen rund um das CrossCulture Programm.
Alle zwei Jahre wird das Ehrenamt neu besetzt. Bewerben können sich alle Alumni in den teilnehmenden Ländern. Informationen zu Ausschreibungen erhalten Alumni per E-Mail.

Country Representatives 2018/2019

Afghanistan: Elias Hatimi (Kabul)

Kommunikationsbeauftragter, Actionaid Afghanistan

Welche Tätigkeit als Country Representative ist Dir besonders wichtig? Es gibt viele Menschen in Afghanistan, die nichts von CCP wissen. Daher möchte ich für das Konzept des Programmes in meinem Land werben.
Wenn Du ein Tier wärst, welches wäre es? Ich wäre gerne ein Adler, denn er will die Welt von oben sehen und alles überwachen.
Welche erste Erinnerung hast du an deine Zeit in Deutschland? Das erste Treffen mit meinen Kollegen in einer Café-Bar.

Algerien: Assia Korichi (Biskra)

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Scientific And Technical Research Center On Arid Regions (CRSTRA) - Biskra

Arbeitst Du ehrenamtlich neben Deiner regulären Arbeit? Ich bin Gründerin und Präsidentin der „Friends of the Environment Association“. Ich schätze Aktivitäten zur Bewusstseinsbildung und Umwelterziehung insbesondere bei Kindern und Jugendlichen sehr.
Warum ist Dir der interkulturelle Austausch wichtig?
Interkultureller Austausch ist wichtig, da er Türen zu anderen Kulturen öffnet und ein Mittel zur Verständigung zwischen den Menschen ist, was zu Offenheit und mehr Toleranz führt.
Wie würde Dich Dein bester Freund beschreiben?
Ein sensibler und sanfter Mensch voller Begeisterung!

Armenien: Karen Tovmasyan (Jerevan)

Leiter PR & Kommunikation, Caucasus Research Resource Centre- Armenia Foundation (CRRC-Armenia)

Welche Aspekte Deines Landes, ob sozial oder politisch, verärgern Dich? Mein Land bewegt sich derzeit in Richtung Autoritarismus, die zunehmende Apathie im Land enttäuscht mich. Ich wünsche mir, dass wir diesen Prozess noch stoppen können.
Welche drei Dinge nimmst Du auf eine einsame Insel mit? Mein Computer und andere Geräte, ein Handbuch, wie man alles auf einer einsamen Insel vorbereitet. Und das Buch über die Abenteuer von Robinzo Cruzo.
Wie würde Dich Dein bester Freund beschreiben? Sehr kommunikativ, freundlich und unkompliziert. Ich kann Freunde finden, wo immer ich hingehe.

Ismayil Fataliyev (Baku) (Foto: Fataliyev)

Aserbaidschan: Ismayil Fataliyev (Baku)

Nachrichtenredakteur, REPORT.az

Was war Deine wertvollste Lernerfahrung in Deutschland? Insbesondere war es meine erste wirkliche Erfahrung, ganz allein zu leben. Im Allgemeinen bewunderte ich die Art und Weise, wie gewöhnliche Menschen durch Aktivitäten in NGOs und CSOs am sozialen und politischen Leben ihrer Gesellschaft teilnahmen.
Wenn Du ein Tier wärst, welches wäre es? Ich würde gerne eine Eule sein. Dieser Vogel wird als weise und schlau angesehen. Er denkt zweimal nach, bevor er einen Schritt macht, egal ob er jagt oder sich vor anderen versteckt.
Welche Tätigkeit als Länderrepräsentant ist Dir besonders wichtig? Lokale NGOs und CSOs mit ihren Kollegen in anderen CCP-Ländern und in Deutschland zu verbinden und meinen Landsleuten zu erklären, wie man sich leicht an einen neuen Ort im Ausland gewöhnen kann.

Bahrain: Saba Salem (Al-Muharraq) (Foto: Salem)

Bahrain: Saba Salem (Al-Muharraq)

Innenarchitektin

Warum ist Dir der interkulturelle Austausch wichtig? Es hilft, Brücken zwischen verschiedenen Kulturen zu bauen und sie einander näher zu bringen. Am Ende des Tages sind wir unterschiedliche Teile einer Welt, eines Globus.
Was war Deine wertvollste Lernerfahrung in Deutschland? Jeder Tag der drei Monate, die ich verbrachte, war eine wertvolle Erfahrung. Besonders die Zeiten, in denen ich vor Ort in Meersburg, Birnau und Salem war.
Welche Tätigkeit als Länderrepräsentant ist Dir besonders wichtig? Jungen Menschen zu helfen und sie auf ihren Aufenthalt in Deutschland vorzubereiten.

Bangladesch: Proma Parmita (Dhaka) (Foto: Parmita)

Bangladesch: Proma Parmita (Dhaka)

Sozialforscherin & Direktorin "Making Development Effective"

Warum ist Dir der interkulturelle Austausch wichtig? Bangladesch ist bekannt für seine Offenheit und Vielfalt. Leider ist hier in den letzten Jahren ein gewisser Extremismus aufgekommen, der viele Gefahren hevorbrachte. Um aus einer solchen Situation herauszukommen, halte ich den interkulturellen Austausch für unerlässlich.
Welche drei Dinge nimmst Du mit auf eine einsame Insel? Bücher, die ich immer wieder lesen kann, meine Geige und ein Messer.
Welche Tätigkeit als Länderrepräsentant ist Dir besonders wichtig? Meine erste Priorität ist es, neue Praktikanten auf ihr Praktikum in Deutschland vorzubereiten. Ich werde die Verbindung aufrecht erhalten und herausfinden, was wir noch gemeinsam tun können, um das Bewusstsein für die Bedeutung des interkulturellen Austausches zu schärfen.

Belarus: Alena Ignatovitch (Minsk) (Foto: Ignatovitch)

Weißrussland: Alena Ignatovitch (Minsk)

Kandidatin der Pädagogischen Wissenschaften (PhD), Außerordentliche Professorin, National Institute for Higher Education

Was war Deine wertvollste Lernerfahrung in Deutschland? Die wertvollste Lernerfahrung in Deutschland war es, etwas über die Toleranz der Menschen zu lernen und wie die Geschichte den Weg in die Zukunft gestaltet hat.
Welche Tätigkeit als Länderrepräsentant ist Dir besonders wichtig? Das Netzwerken und die Öffentlichkeitsarbeit.
Warum ist Dir der interkulturelle Austausch wichtig? Er hilft, Barrieren zu zerstören und eine globale Welt zu schaffen. Er bereichert die Menschen und fördert das kritische Denken. Er verändert Einstellungen und fördert den Frieden. Er unterstützt die Diplomatie und bricht Grenzen.

Ägypten: Dina Said (Kairo) (Foto: Said)

Ägypten: Dina Said (Kairo)

Workshop-Koordinatorin und Büroleiterin, Orient Productions

Was war Deine wertvollste Lernerfahrung in Deutschland? Die Menschen sind anders, und wir müssen das verstehen und entsprechend handeln. Sich selbst verstehen bedeutet, andere zu verstehen.
Welche erste Erinnerung hast du an Deine Zeit in Deutschland? Ich erinnere mich, wie ich durch die Straßen ging und Orte entdeckte. Begegnungen und Gespräche mit Menschen, die ich nicht kannte - ohne Angst.
Welche Tätigkeit als Länderrepräsentant ist Dir besonders wichtig? Ich möchte Aktivitäten wie Treffen, Netzwerkarbeit, Workshops oder gemeinsame Projekte organisieren.

Georgien: Zura Mirzikashvili (Kvareli) (Foto: Mirzikashvili)

Georgien: Zura Mirzikashvili (Kvareli)

Projektleiter, Temi Charitable Union

Was ist Dein beruflicher Hintergrund? Ich habe in den letzten 8 Jahren bei gemeinnützigen Organisationen und Unternehmen gearbeitet, darunter lokale Start-ups, gemeinnützige Organisationen und internationale NGOs. Ich hatte auch die Möglichkeit, im Rahmen verschiedener Projekte im Vereinigten Königreich und Deutschland zu arbeiten und zu studieren. Ich habe mich dieses Jahr „Save the Children Georgia“ angeschlossen.
Wie würde Dich Dein bester Freund beschreiben? Lustig, gesellig, kocht gerne und tierlieb, immer einsatzbereit (überall).
Warum ist Dir der interkulturelle Austausch wichtig? Es erweitert meine Sichtweise auf Themen, die ich bereits kenne, und zeigt Ihnen, wie ähnlich die Herausforderungen und wie unterschiedlich die Lösungen manchmal sein können. Interkultureller Austausch untergräbt Stereotypen und bekräftigt, dass Menschen mehr gemeinsam haben als Unterschiede.

Indonesien: Nurul Fadhliati Maulida (Banda Aceh) (Foto: Maulida)

Indonesien: Nurul Fadhliati Maulida (Banda Aceh)

Ärztin, Meuraxa Government Hospital

Wie würde Dich Dein bester Freund beschreiben? Ein vielseitig begabtes Mädchen, ein aufgeschlossener Mensch, der gerne hilft und andere motiviert, charmant, klug, liebt Herausforderungen, respektiert Vielfalt und ist sehr umgänglich.
Was war Deine wertvollste Lernerfahrung in Deutschland? Von den Deutschen habe ich eine sehr gute Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben gelernt. Das hat mich am meisten beeindruckt.
Warum ist Dir der interkulturelle Austausch wichtig? Die wichtigste Aufgabe für mich ist es, Alumni-Aktivitäten zu organisieren, wie z.B. die Durchführung einiger wertvoller Projekte und die Unterstützung neuer CCP-Stipendiaten.

Iran: Mohammad Hadi Esteki (Isfahan) (Foto: Kuhnle)

Iran: Mohammad Hadi Esteki (Isfahan)

Energie-Auditor & Berater, Isfahan University Of Technology

Was ist Dein beruflicher Hintergrund? Umwelt- und Erneuerbare-Energien-Pläne, fortgeschrittene Nano & Bio-Forschung, Bildungs- und Kulturprogramme.
Welche drei Dinge nimmst Du auf eine einsame Insel mit? Heutzutage und durch die Weiterentwicklung der Technik: ein Satelliten-Handy, meine persische Setar, Geld der einsamen Insel. ;)
Wenn Du ein Tier wärst, welches wäre es? Ich wäre gerne ein Delphin. Das würde zeigen, wie gut oder außergewöhnlich ich bin, wenn es darum geht, Teamaufgaben zu bewältigen.

Jordanien: Hamza Arsbi (Amman) (Foto: Arsbi)

Jordanien: Hamza Arsbi (Amman)

Geschäftsleiter, The Science League

Welche drei Aspekte Deines Landes, soziale oder politische, machen Dich besonders glücklich? Ich freue mich, wenn ich Jordanien besuche, von den grünen Naturreservaten und römischen Städten im Norden über die pulsierende Hauptstadt bis hin zum roten Sand, dem alten Petra und dem Meer im Süden.
Welche erste Erinnerung hast Du an Deine Zeit in Deutschland? Ich liebe es, mich an meine Freunde in Deutschland zu erinnern, die mich zu Gast hatten, mit mir wanderten und mich zu sich nach Hause einluden und mich an ihren Feierlichkeiten teilhaben ließen. Ich schätze die tiefen Freundschaften, die wir haben.
Welche Tätigkeit als Länderrepräsentant ist Dir besonders wichtig? Mein Hauptaugenmerk wird darauf gerichtet sein, das lokale Alumni-Netzwerk zu beleben und eine starke Gruppe zu schaffen, die ihren Mitgliedern und Deutschland auch weiterhin Freundschaft und Dialog bietet.

Kasachstan: Begzod Hakimov (Almaty) (Foto: Hakimov)

Kasachstan: Begzod Hakimov (Almaty)

Mitbegründer, B&R Projects Education Center

Warum ist Dir der interkulturelle Austausch wichtig? Es hilft uns, die Mentalität, Bräuche und Traditionen des Anderen zu verstehen und unterstützt uns bei der Lösung vieler auftretender Konflikte.
Welche drei Dinge nimmst Du mit auf eine einsame Insel? Glaube, Ausdauer und Wasser. :)
Welche erste Erfahrung hast Du an Deine Zeit in Deutschland? Die Fahrradnutzung der Deutschen. Ich war erstaunt über die Beliebtheit von Fahrrädern als Verkehrsmittel in Berlin.

Kirgistan: Ulugbek Nurumbetov (Bischkek) (Foto: Nurumbetov)

Kirgistan: Ulugbek Nurumbetov (Bischkek)

Nationaler Feldbeauftragter der Europäischen Kommission für Demokratie und Religion: Dialog zwischen moderaten und gleichberechtigten Stimmen, DVV International

Was ist Dein beruflicher Hintergrund? Ich habe mehr als zehn Jahre Berufserfahrung mit Jugendlichen in der Konfliktprävention. Ich war 2014 Praktikant bei CRISP in Berlin und bin jetzt seit 2015 Leiter der CRISP-Projekte in meinem eigenen Land.   
Welche Tätigkeit als Länderrepräsentant ist Dir besonders wichtig? Ich möchte die Kommunikation und Interaktion zwischen den kirgisischen Alumni verbessern.
Wie würde Dich Dein bester Freund beschreiben? Dass ich ein verantwortungsvoller, freundlicher und fleißiger Mann bin.

Libanon: Charbel Dadde (Beirut) (Foto: Bundestag)

Libanon: Charbel Dadde (Beirut)

Projektleiter, German Embassy Beirut

Was ist Dein beruflicher Hintergrund? Im Jahr 2008 habe ich die Ingenieurschule abgeschlossen. Meine Leidenschaft für Bildung hat mich jedoch dazu gebracht, in unterprivilegierten Gebieten als Lehrer und Bildungsmanager zu arbeiten.
Arbeitest Du ehrenamtlich neben Deiner regulären Arbeit? Neben meiner Arbeit in der deutschen Botschaft setze ich meine Mission fort und engagiere mich ehrenamtlich für die Weiterentwicklung des Bildungssystems im Libanon. Eines der Projekte, in denen ich mich ehrenamtlich engagiere, heißt "Sustainable Minds".
Welche drei Aspekte Deines Landes, soziale oder politische, verärgern Dich? Korruption, Bildungsungleichheit, da viele Kinder keinen Zugang zu Schulen haben und wenn doch, dann erhalten sie eine minderwertige Bildung. Ein drittes Problem ist die Diskriminierung in all ihren Seiten.

Libyen: Shadda Elmagri (Tripoli) (Foto: Elmagri)

Libyen: Shadda Elmagri (Tripoli)

Architektin, Deraz Design

Warum ist Dir der interkulturelle Austausch wichtig? Es ist wichtig, weil es uns die Möglichkeit gibt, zu wachsen und zu lernen - sowohl über die anderen als auch über uns selbst. Es ermöglicht uns, unser Netzwerk, unsere Erfahrung und unser Wissen zu bereichern.
Wie würde Dich Dein bester Freund beschreiben? Meine beste Freundin könnte sagen: "Sie ist lustig, hinreißend, irgendwie laut. Sie kann manchmal verrückt sein, besonders wenn sie wütend ist, sie ist wirklich gut in ihrer Arbeit, sie liebt Perfektion, sie ist ein Schatz. Und eine sehr fürsorgliche Person."
Welche Tätigkeit als Länderrepräsentant ist Dir besonders wichtig? Neue Stipendiaten durch die ganze Erfahrung zu leiten, damit sie das Beste aus ihrem CrossCulture-Stipendium herausholen können.

Malaysia: Aizat Shamsuddin (Kuala Lumpur) (Foto: Kolle)

Malaysia: Aizat Shamsuddin (Kuala Lumpur)

Gründer und Landesdirektor, Komuniti Muslim Universal (KMU)

Was ist Dein beruflicher Hintergrund? Ich bin Gründer und Landesdirektor von Komuniti Muslim Universal (KMU) (seit 2015), Gründer und Vorsitzender der Alliance of Inclusive Muslims (AIM) (seit 2017) und ich war ein wirtschaftlicher und politischer Analyst am Center to Combat Corruption & Cronyism, Malaysia (2017).
Welche drei Aspekte Deines Landes, soziale oder politische, machen Dich besonders glücklich? Viele Menschen sind nach wie vor tolerant und sehen sich nicht mit Gewalt konfrontiert. Es gibt immer noch Menschen, die sich proaktiv für Toleranz einsetzen.
Welche Tätigkeit als Länderrepräsentant ist Dir besonders wichtig? Ich freue mich darauf, mich weiterhin am CrossCulture-Programm zu beteiligen, das durch seine Programme und Netzwerke die Jugend auf der ganzen Welt inspiriert. Ich würde anderen CCP-Kollegen auch gerne Malaysia, das wahre Asien, vorstellen, von seiner wunderbaren Natur bis hin zu einer köstlichen Küche, die mit anderen Ländern nicht vergleichbar ist.

Mauretanien: Saleh Lo (Nouakchott) (Foto: Lo)

Mauretanien: Saleh Lo (Nouakchott)

Bildender Künstler

Welche drei Aspekte Deines Landes, soziale oder politische, verärgern Dich? Rassismus und Sklaverei sind Themen, die mich am meisten bestürzen, wie jede andere Menschenrechtsverletzung auch. Leider sind sie wiederkehrend.
Welche drei Dinge nimmst Du auf eine einsame Insel mit? Wasser, Feuer und viele Stifte. Wenn ich kein Papier finde, würde ich anfangen, auf mir selbst zu schreiben oder zu zeichnen, auf Bäumen, auf jeder Oberfläche.
Wenn Du ein Tier wärst, welches wäre es? Ein Löwe. Löwen sind nicht gemein, aber sehr stark.

Marokko: Moustapha Laalioui (Rabat) (Foto: Laalioui)

Marokko: Moustapha Laalioui (Rabat)

Alumni & Outreach Koordinator, The Moroccan-American Commission for Educational & Cultural Exchange

Warum ist Dir der interkulturelle Austausch wichtig? Ich denke, wenn wir uns einer anderen Kultur aussetzen, werden wir uns selbst und den Menschen um uns herum bewusster. Wir finden Wege, das gegenseitige Verständnis zu fördern und erkennen, dass Vielfalt das Leben besonders macht.
Was war Deine wertvollste Lernerfahrung in Deutschland? Flüchtlingskinder über Journalismus zu unterrichten, war eine der wertvollsten Momente, die ich in Deutschland hatte. Es hat mich beruflich und persönlich beeinflusst.
Welche Tätigkeit als Länderrepräsentant ist Dir besonders wichtig? CCP-Alumni sind ein immenser Reichtum, sie zusammenzubringen ist eine Herausforderung, die ich angenommen habe.

Nigeria: Ibrahim Mohammed (Bauchi) (Foto: Mohammed)

Nigeria: Ibrahim Mohammed (Bauchi)

Journalist und Media Consultant

Welche drei Aspekte Deines Landes, soziale oder politische, machen Dich besonders glücklich?  Nigeria ist vielfältig und ein potentielles Land der wirtschaftlichen Möglichkeiten.
Wie würde Dein bester Freund Dich beschreiben?  Ehrlich, fleißig und verantwortungsbewusst. Auch warmherzig, freundlich, flexibel, enthusiastisch und verständnisvoll.
Was war Deine wertvollste Lernerfahrung in Deutschland? Es war eine Erfahrung im Herzen Europas, als ich viel von einer freien Gesellschaft gelernt habe. Ich habe gelernt, dass Individuen und Gesellschaften mehr Wissen und ein umfassendes Verständnis der interkulturellen Vielfalt benötigen, um mit der sich ständig verändernden Welt Schritt halten zu können.

Oman: Amur Al-Rahawi (Muscat) (Foto: ifa/Kuhnle)

Oman: Amur Al-Rahawi (Muscat)

Gründer, Geschäftsführer, Arab Adventures

Was ist Dein beruflicher Hintergrund? Ich bin Fremdenführer-Experte in verschiedenen Bereichen wie Wüste, Berge und Städte. Außerdem habe ich Erfahrung im Management.
Was war Deine wertvollste Lernerfahrung in Deutschland? Wissen über die Landwirtschaft zu erwerben und neben dem Management und dem Unterrichten von Freunden produktiv zu sein.
Welche Tätigkeit als Länderrepräsentant ist Dir besonders wichtig? Da ich eine Anlaufstelle für Teilnehmer aus meinem Land und das Programm als solches bin, konzentriere ich mich darauf, wie ich das Wissen über CCP bei den Menschen im Oman erweitern kann.

Pakistan: Saba Khalid (Karachi) (Foto: Khalid)

Pakistan: Saba Khalid (Karachi)

Betriebswirtschaftsspezialistin und Gründerin, Aurat Raaj

Was ist Dein beruflicher Hintergrund? Ich bin Schriftstellerin, Journalistin, Bloggerin und Sozialunternehmerin. Nachdem ich für Zeitungen und Zeitschriften auf der ganzen Welt gearbeitet habe, gründete ich 2017 meine Organisation für Geschlechtergleichstellung Aurat Raaj.
Arbeitest Du ehrenamtlich neben Deiner regulären Arbeit? Ich führe Selbstverteidigungskampagnen in Karatschi durch, wo wir junge Frauen über die Einwilligung unterrichten und sie in Sachen Sicherheit trainieren. Mein Team führt ehrenamtlich Filme zu Genderfragen in benachteiligten Gebieten von Sindh vor. 
Welche drei Dinge nimmst Du mit auf eine einsame Insel? 1. Musik, 2. E-Book-Reader mit einer Million hochgeladener Titel, 3. Ein Tagebuch, um über meine Erfahrungen zu schreiben.

Palästinensische Autonomiegebiete und Israel: Osama Awwad (Bethlehem) (Foto: Awwad)

Palästinensische Autonomiegebiete und Israel: Osama Awwad (Bethlehem)

Multimedia-Experte (Fernsehen und Radio)Radio Bethlehem 2000

Wie würde Dich Dein bester Freund beschreiben? Meine Freunde beschreiben mich als einen lockeren Menschen, da ich flexibel bin und gerne an allen Aktivitäten teilnehme. Sie beschreiben mich als einen fürsorglichen Menschen und einen guten Geheimnisträger.
Welche Tätigkeit als Länderrepräsentant ist Dir besonders wichtig? Es ist wichtig, die Erfahrungen, die man durch das Leben in Deutschland gemacht hat, zu vermitteln und mit anderen darüber zu sprechen.
Was war Deine wertvollste Lernerfahrung in Deutschland? Ich habe gelernt, dass Theater in Deutschland viele Formen haben können. In Palästina gibt es das Theater nur irgendwo im Inneren. In Deutschland kann es auf der Straße, in Bahnhöfen oder an der Bar sein.

Russland: Anastasia Mokrushina (Krasnoyarsk) (Foto: Mokrushina)

Russland: Anastasia Mokrushina (Krasnoyarsk)

Koordinatorin für Bildungsprojekte Regional Non-Governmental Organization For Non-formal Education And Intercultural Communication “INTERRA”

Was ist Dein beruflicher Hintergrund? Ich habe einen Abschluss in Internationalen Beziehungen. Meine derzeitigen Aktivitäten sind eine Kombination aus meiner Ausbildung und meinen beruflichen Interessen (pädagogische Methoden), die zu internationaler Jugendarbeit geführt haben.
Wie würde Dich Dein bester Freund beschreiben? Eine Person mit einem starken Sinn für Gerechtigkeit. Eine Person, die eine gesunde Debatte unterstützen und ihren Standpunkt vertreten kann. Eine Person, die Ideen für eine aktive und interessante Freizeitgestaltung generiert.  Eine Person mit einer großen Willenskraft, Selbst-Management-Fähigkeiten in ihrer Arbeit und in ihrem Leben. 
Welche drei Dinge nimmst Du auf eine einsame Insel mit?  Ein Wasseraufbereiter, ein Feuer, ein Philosophiebuch.

Saudi-Arabien: Mai Abdulwahab (Jeddah) (Foto: Abdulwahab)

Saudi-Arabien: Mai Abdulwahab (Jeddah)

Teamleiterin, TNT SAB Express

Welche drei Aspekte Deines Landes machen Dich besonders glücklich?  Ich bin glücklich darüber, dass unsere Jugend mit dem Bewusstsein für die Notwendigkeit des Wandels zur Aufklärungsgesellschaft wächst. Und dies, obwohl es viele komplexe Barrieren gibt.
Wie würde Dich Dein bester Freund beschreiben? Zuverlässig, mutig, tiefgründig und intelligent.
Welche Tätigkeit als Länderrepräsentant ist Dir besonders wichtig? Mein Hauptinteresse ist es, in Kontakt zu bleiben und verschiedene Kulturen und soziale Rollen zu verbinden, weil ich glaube, dass dies die Gesellschaften in Bewegung hält ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

Sudan: Ismail Ibrahim Elkafi Ibrahim (Khartoum) (Foto: Ibrahim)

Sudan: Ismail Ibrahim Elkafi Ibrahim (Khartoum)

Gründungsdirektor, Green Space Khartoum

Wie würde Dich Dein bester Freund beschreiben? Er könnte sagen, dass ich ein flexibler und fürsorglicher Mensch bin. Ein echter, kreativer Problemlöser und engagierter Mitarbeiter. In der Tat ein guter Freund, Multiunternehmer und doch Anti-Aging-Kind.
Wenn Du ein Tier wärest welches wären es? Vielleicht eine Biene! Sie arbeitet hart mit ihren Teamkollegen zusammen, um Honig zu produzieren und leidenschaftlich den Bienenstock zu schützen.
Welche erste Erinnerung hast Du an Deine Zeit in Deutschland? Landschaft: Grün, Menschen: Junge Menschen, Werkzeuge: Fahrrad, Wetter: Sonne & Schnee.

Tadschikistan: Ganjina Mavlonazarova (Khorog) (Foto: Mavlonazarova)

Tadschikistan: Ganjina Mavlonazarova (Khorog)

Verwaltungsassistentin, Jamaatkhana’s Development Committee

Was ist Dein beruflicher Hintergrund? Ich bin eine engagierte Freiwillige, habe 15 Jahre Berufs- und Freiwilligenerfahrung. Ich habe mit vielen internationalen Organisationen gearbeitet und bin heute Administrator des Ismaili Center Khorog.
Wie würde Dich Dein bester Freund beschreiben? Ich denke, mein bester Freund würde Charaktere hervorheben, die zeigen, dass ich zuverlässig, ehrlich, immer für jeden Bedarf da bin, bereit zuzuhören und zu helfen.
Welche erste Erinnerung hast Du an Deine Zeit in Deutschland? Ich reiste gerne durch Deutschland und bewunderte die schönen alten Gebäude, die Architektur, alles war so neu. Ausgehend von Gebäuden, Lifestyle, niedlichen Paaren mit ihren Kindern, die sich auf Fahrrädern beeilen.

Tunesien: Amina Gharred (Ben Arous) (Foto: Gharred)

Tunesien: Amina Gharred (Ben Arous)

Büroleiterin, Tunisia Language Centre, Tunis

Arbeitest Du ehrenamtlich neben Deiner regulären Arbeit? Seit 2014 bin ich Mitbegründerin und Generalsekretärin der Tunesischen Vereinigung der Fotografinnen.
Welche drei Aspekte Deines Landes, soziale oder politische, machen Dich besonders glücklich? Junges bürgerschaftliches Engagement, gleiche Bildungsqualität und Zugang zur Kultur in den Innenregionen wie in den Großstädten.
Warum ist Dir der interkulturelle Austausch wichtig? Interkultureller Austausch ist für mich ein kontinuierlicher Prozess der Ermächtigung auf persönlicher, sozialer, kultureller und beruflicher Ebene, der die eigene Vision erweitert und Zukunftsperspektiven ausdehnt.

Vereinigte Arabische Emirate: Naveed Majeed (Sharjah) (Majeed)

Vereinigte Arabische Emirate: Naveed Majeed (Sharjah)

Koordinator für Marketing & Werbung, Sharjah Art Foundation

Wie würde Dich Dein bester Freund Sie beschreiben? Wie mein lieber Freund sagte: "Naveed ist ein gutmütiger, unbekümmerter Mensch mit einem geistreichen Sinn für Humor."
Welche drei Aspekte Deines Landes, soziale oder politische, verärgern Dich? Auf sozialer und politischer Ebene sind die Meinungsfreiheit, die Diskriminierung bestimmter Nationalitäten und die Intoleranz gegenüber bestimmten grundlegenden Menschenrechten das, was mich in meinem Land bestürzt.
Welche Tätigkeit als Länderrepräsentant ist Dir besonders wichtig? Mehr Menschen aus dieser Region einzubringen und von den Erfahrungen des kulturellen Austauschs zu profitieren. Das Wort dieser großartigen Initiative zu verbreiten. CCP-Stipendiaten, die sowohl nach Deutschland als auch aus Deutschland kommen auf jede erdenkliche Art und Weise zu unterstützen und, am aller wichtigsten, den Dialog über den kulturellen Austausch aufrecht zu erhalten.

Ukraine: Oleksandr Vasylkivskyi (Kiew) (Foto: Vasylkivskyi)

Ukraine: Oleksandr Vasylkivskyi (Kiew)

Politikberater, Ukrainian Parliament (The Verchovna Rada of Ukraine)

Welche drei Aspekte Deines Landes, soziale oder politische, verärgern Dich? Das Fehlen einer Mittelschicht, was eine große Kluft zwischen Arm und Reich schafft, politische Korruption, weit verbreiteter Populismus. 
Wie würde Dich Dein bester Freund beschreiben? Kommunikative, ergebnisorientierte und freundliche Person.
Welche Tätigkeit als Länderrepräsentant ist Dir besonders wichtig? Die Koordination von CCP-Stipendiaten und Alumni. Aufbau eines ukrainischen CCP-Netzwerks mit seiner weiteren Integration in das globale CCP-Netzwerk.

Usbekistan: Maqsud Ubaev (Taschkent) (Foto: Ubaev)

Usbekistan: Maqsud Ubaev (Taschkent)

Dozent für Musik und Ensemble, Dirigent des Blasorchesters / Symphonieorchesters, Youth Symphony Orchestra of Uzbekistan

Was ist Dein beruflicher Hintergrund? Seit 10 Jahren arbeite ich an Schulen und Lehrstätten als Lehrer, stellvertretender Leiter, Schülerband-Dirigent. Und jetzt bin ich Dirigent des Jugend-Sinfonieorchesters von Usbekistan.
Welche drei Dinge nimmst Du mit auf eine einsame Insel? Ein Landwirtschaftsbuch, Samen und meine Frau.
Welche Tätigkeit als Länderrepräsentant ist Dir besonders wichtig? Die Menschen hier über die Gelegenheit zu informieren, die wahrscheinlich eine scharfe Wendung in ihrem Leben darstellen kann.

Jemen: Sameha Mohammed Ali Al-Muradi (Ibb) (Foto: Al-Muradi)

Jemen: Sameha Mohammed Ali Al-Muradi (Ibb)

Englischlehrerin & Betreuerin des Educational Social Coordinator of Almashanah District, Ibb

Warum ist Dir der interkulturelle Austausch wichtig? Um in Frieden zu leben, sollten wir die Werte der jeweils anderen Kultur verstehen und respektieren. 
Wie würde Dich Dein bester Freund beschreiben? Unkompliziert und aufgeschlossen.
Welche drei Aspekte Deines Landes, soziale oder politische, machen Dich besonders glücklich? Vielfalt der traditionellen Werte, der Eifer der neuen Generation für Wissen und Einfachheit.

Institut für Auslandsbeziehungen
CrossCulture Programm

Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart
Fax +49.711.2225.195
crossculture(at)ifa.de