Als sie die Ausschreibung für das Talentstipendium sah, war für sie klar, dass das die Chance ist, ihre Vision weiterzuentwickeln. Mit dem Stipendium konnte sie genau die Bereiche vertiefen, die sie für die Umsetzung benötigte: In Budapest belegte sie Kurse in Kalligrafie sowie im Zeichnen und Malen. In Rom tauchte sie in internationale Film- und Fotokurse ein, verbesserte ihre Schnitttechniken und lernte neue Sichtweisen aus aller Welt kennen.
All das will sie nun in ihr Engagement für die deutsche Minderheit in Ungarn einbringen. Mit ihren Gedichtanimationen möchte sie die Literatur der Minderheit sichtbarer machen. Ihre Werke sollen über einen geplanten YouTube-Kanal und durch Kooperationen mit Schulen verbreitet werden.
"Das Talentstipendium eröffnet neue Perspektiven und ermöglicht individuelle Weiterbildung. Das kann echten Schwung in die Arbeit für die deutschen Minderheiten bringen", so Heidi.