Foto des beschädigten Kunstmuseums in Odessa.
Kunstmuseums in Odessa nach russischen Angriff, Foto: Ivan Strahov

Menschenrechte, Schutz, Krisenprävention

Weltweit nehmen Krisen zu, Fronten verhärten sich, Kommunikationswege versiegen und Konflikte werden zunehmend gewaltvoll ausgetragen. In Reaktion müssen international tätige Kulturorganisationen, wie das ifa, ihre Arbeit in einen weiteren gesellschaftlichen Kontext stellen. Gitte Zschoch und Theresa Brüheim berichten dazu in den Kulturpolitischen Mitteilungen.

Die Arbeit des Institut für Auslandsbeziehungen in illiberalen Kontexten

Seit dem zweiten Jahrestag des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine denke ich oft an eine eindringliche Aufforderung: "Sprecht über unsere deportierten Kinder, unsere getöteten Künstler und unsere zerstörten Kulturdenkmäler!" Diese Worte stammen von Onysiia Syniuk. Sie nahm stellvertretend für die "Ukraine 5 AM Coalition", einen Zusammenschluss von rund 40 Nicht­regierungsorganisationen und Expert:innen, am 14. Februar den ifa-Preis 2024 entgegen. Dieser Preis würdigt herausragendes Engagement für die Stärkung transkultureller Beziehungen.