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Bunte Kollage auf blau geflecktem Hintergrund. In der oberen linke Bildseite der graue Schriftzug "The Conflictive and Contradictory".
The Conflictive and Contradictory © ifa, Grafik: Tin Ayala

The Conflictive and Contradictory – Ausstellung

Tin Ayala, Parisa Babaei, Emma Ben Aziza, Maéva Conderolle, Simon Gabourg

02. Aug 2024
 - 
06. Okt 2024
ifa-Galerie Stuttgart
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart

Die fünf Künstler:innen der Ausstellung kommen aus vom Kolonialismus geprägten Landschaften. Aus der Beschäftigung mit dem Zusammenhang von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die aufeinander einwirken, habe sie sich entschlossen, eine „gegensätzliche und widersprüchliche Vielfalt“ zurückzufordern, um den universalisierenden und hegemonialen Blick herauszufordern, der ihre Realitäten historisch entworfen hatte. Die neu entstandenen künstlerischen Arbeiten versuchen, vielfältige, dynamische und spannungsvolle Perspektiven im Sinne des „abigarrado“ zu zeigen, einem Begriff, der auf die Aymara-Soziologin und Aktivistin Silvia Rivera Cusicanqui zurückgeht. Sie öffnen die narrativen Stränge von Geschichte und verknüpfen sie neu, der Annahme folgend, dass einander widersprechende Wahrheiten aus dem Zusammenprallen von Widersprüchen entstehen können. In dieser andauernden Erkundung ist jede Bewegung eine Einladung zu einem tieferen Verständnis einer sich wandelnden Welt.

Kuratorisches Team: Oulimata Gueye, Bettina Korintenberg, Gabriel Rossell Santillán, Thomas Charil mit den Künstler:innen. 
Eine Kollaboration mit dem internationalen Künstler:innenprogramm Post-diplôme Art 2023–2024 an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts de Lyon (Ensba Lyon).

Öffnungszeiten der ifa-Galerie Stuttgart

Mittwoch – Sonntag: 12:00 – 18:00 Uhr
Montags, dienstags und feiertags geschlossen

Eintritt frei

 

ifa-Galerien

Die Galerien des ifa in Stuttgart und Berlin zeigen zeitgenössische Kunst aus einem globalen Blickwinkel. Die Welt aus einer Vielfalt und Pluralität von Perspektiven zu betrachten und neu zu erzählen, ist dabei zu einer Arbeitsweise geworden, mit der die ifa-Galerien emanzipatorische Prozesse, Interaktionen und künstlerische Räume gestalten. Im Zentrum steht dabei die Entwicklung von langfristigen Beziehungen mit Künstler:innen, Partner:innen und Besucher:innen. Die Ausstellungen und Vermittlungsprogramme entstehen in einer gemeinschaftlichen Arbeitsweise, in der globale Verflechtungen aufgespürt und in einer anderen Erzählweise neu zusammengesetzt werden.

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Charlottenplatz 17
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Telefon: +49.711.2225.173

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