
Gemeinsam hinterfragen die Künstlerin Vanessa Amoah Opoku und die Kunstkritikern June Drevet die vermeintliche Grenze zwischen Körper und Technologie und suchen stattdessen nach Formen von Nähe und taktiler Begegnung. Im Mittelpunkt ihres Ausstellungs- und Buchprojekts stehen die Zirkulation von Wissen und das Knüpfen von Beziehungen – zwischen Körpern, Technologien und Prozessen.
In der ifa-Galerie Stuttgart präsentiert das Duo zwei installative Arbeiten von Vanessa Amoah Opoku. Darin thematisiert die Künstlerin Verdrängung (Displacement) als ein systematisches Phänomen unserer Gesellschaft und wandelt Technologien der Kontrolle in solche des Verbindens und der Schaffung neuer Welten um. Die Installationen funktionieren zugleich als ein soziales Environment, mit dem June Drevet und Vanessa Amoah Opoku einen Raum für die Kompliz:innenschaft zwischen Kunstproduktion, Ausstellungspraxis und kunstkritischem Schreiben schaffen.
Die Ausstellung entsteht im Rahmen des Kunstkritik-Stipendiums "Anstoß". Dieses Stipendium wird jährlich von der Jürgen Ponto-Stiftung in Kooperation mit AICA Deutschland an jeweils eine:n Kunstkritiker:in und eine:n Künstler:in vergeben und umfasst die Erarbeitung und Herausgabe einer Publikation; die Realisierung der darauffolgenden Ausstellung wird durch die kata agorein Stiftung ermöglicht.
Ausstellungseröffnung am 18. September 2026.
Mittwoch – Sonntag: 12:00 – 18:00 Uhr
Montags, dienstags und feiertags geschlossen
Eintritt frei
Die Galerien des ifa in Stuttgart und Berlin zeigen zeitgenössische Kunst aus einem globalen Blickwinkel. Die Welt aus einer Vielfalt und Pluralität von Perspektiven zu betrachten und neu zu erzählen, ist dabei zu einer Arbeitsweise geworden, mit der die ifa-Galerien emanzipatorische Prozesse, Interaktionen und künstlerische Räume gestalten. Im Zentrum steht dabei die Entwicklung von langfristigen Beziehungen mit Künstler:innen, Partner:innen und Besucher:innen. Die Ausstellungen und Vermittlungsprogramme entstehen in einer gemeinschaftlichen Arbeitsweise, in der globale Verflechtungen aufgespürt und in einer anderen Erzählweise neu zusammengesetzt werden.
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