Siebdruck von HAP Greishaber in verschiedenen Rottönen.
HAP Grieshaber, Wo Bücher brennen, werden auch Menschen verbrannt, Farbholzschnitt, 1974, aus dem ehem. Kunstbestand des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR (ZfK), diese Arbeit ist Teil der ifa Kunstsammlung, ifa, Foto: die arge lola, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Rauschen

Zur Arbeit und Wirken des Zentrums für Kunstausstellung der DDR

26. Juni 2026  -  27. Sept. 2026
ifa-Galerie Berlin
Linienstr. 139 - 140
10115 Berlin

Der Arbeit und dem Wirken des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR (ZfK) widmet sich das ifa – Institut für Auslandsbeziehungen mit dem Recherche- und Ausstellungsprojekt "PUBLIK MACHEN" in Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung. Das Ausstellungsprojekt lässt ein Bild von einem bislang nicht umfassend betrachteten Kapitel international, kulturpolitisch eingebetteter Kunstgeschichten entstehen. Vor welchem politischen und gesellschaftlichen Rauschen kann die Arbeit des ZfK betrachtet und heute vermittelt werden? Welche Intentionen waren mit seiner Arbeit verbunden?
Das ZfK wurde 1973 als staatliche Einrichtung gegründet und unterstand dem Ministerium für Kultur der DDR, deren Ansehen im Ausland es mittels Kunst- und Kulturaustauschs weltweit präsentieren und fördern sollte.

Der liberale Geist des kulturpolitischen Credos "Weite und Vielfalt" spiegelt sich nicht nur im Programm, sondern auch in seinem Kunstbestand wider. Nach dem Ende der DDR wurde die rund 100 Mitarbeiter:innen umfassende Institution zum 31. Dezember 1990 aufgelöst. Das ifa übernahm 1991 den grafischen Bestand des ZfK mit rund 10.000 Werken. Im Mittelpunkt der Ausstellung in der ifa-Galerie steht die internationale Ausstellungstätigkeit des ZfK. Künstlerische Rechercheprojekte erweitern mit zusätzlichen historischen Materialien unser heutiges Verständnis ihres Kontextes und ermöglichen Fragen an das Verhältnis zwischen Kunst und Staat.

Kuratiert von Susanne Weiß in Zusammenarbeit mit Nadja Abt, Inka Gressel, Swantje Greve und Lucia Schreyer.

Das Ausstellungsprojekt wird durch den Hauptstadtkulturfonds gefördert.

Eröffnung am 25. Juni 2026.

Öffnungszeiten der ifa-Galerie Berlin

Dienstag – Sonntag: 14:00 – 18:00 Uhr
Donnerstags: 14:00 – 20:00 Uhr
Montags und Feiertags geschlossen

Eintritt frei

 

ifa-Galerien

Die Galerien des ifa in Stuttgart und Berlin zeigen zeitgenössische Kunst aus einem globalen Blickwinkel. Die Welt aus einer Vielfalt und Pluralität von Perspektiven zu betrachten und neu zu erzählen, ist dabei zu einer Arbeitsweise geworden, mit der die ifa-Galerien emanzipatorische Prozesse, Interaktionen und künstlerische Räume gestalten. Im Zentrum steht dabei die Entwicklung von langfristigen Beziehungen mit Künstler:innen, Partner:innen und Besucher:innen. Die Ausstellungen und Vermittlungsprogramme entstehen in einer gemeinschaftlichen Arbeitsweise, in der globale Verflechtungen aufgespürt und in einer anderen Erzählweise neu zusammengesetzt werden.

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Das ifa – Institut für Auslandsbeziehungen engagiert sich weltweit für ein friedliches und bereicherndes Zusammenleben von Menschen und Kulturen. Das ifa fördert den Kunst- und Kulturaustausch in Ausstellungs-, Dialog- und Konferenzprogrammen und agiert als Kompetenzzentrum der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Es ist weltweit vernetzt und setzt auf langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit. Das ifa wird gefördert vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart.

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Telefon: +49.30.284491.40