Ausschnitt aus dem Ausstellungsflyer, Kunstwerke v.l.o.n.r.u.: Hatakeyama Naoya, Blast, #14117, 2007; Marie Athenstaedt, Himmelskörper 2, 2015; Sybille Neumeyer, time-image, 2017, © Gallery Taka Ishii, Hatakeyama Naoya, Marie Athenstaedt, Sybille Neumeyer
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Den Steinen zuhören

AusstellungKunsthaus DresdenRähnitzgasse 801097 Dresden
Ausstellungseröffnung: 20.11.2021, 14:00 Uhr
Ausschnitt aus dem Ausstellungsflyer, Kunstwerke v.l.o.n.r.u.: Hatakeyama Naoya, Blast, #14117, 2007; Marie Athenstaedt, Himmelskörper 2, 2015; Sybille Neumeyer, time-image, 2017, © Gallery Taka Ishii, Hatakeyama Naoya, Marie Athenstaedt, Sybille Neumeyer

Eine Ausstellung anlässlich des Jubiläums 30 Jahre Kunsthaus Dresden 2021

Wie alt ist die Menschheit und wie alt der Planet, der sie trägt? Im Verhältnis zum Alter von Steinen relativiert sich die menschliche Zeitmessung radikal. Die Ausstellung "Den Steinen zuhören" ist dem Material gewidmet, das in vielfacher Hinsicht die Basis der menschlichen Existenz darstellt. Aus Anlass seines 30-jährigen Bestehens zeigt das Kunsthaus Dresden eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst zum Thema Steine.

Die Ausstellung reagiert auf die zu feiernden Jubiläen – 2021 ist auch das Jahr von 160 Jahren Deutsch-Japanischer Freundschaft – provokativ, aber auch nachdenklich und stellt diesen Anlässen künstlerische, aber auch ethische und spirituelle Fragen entgegen:

Was wissen wir eigentlich über Zeit? Wie müssen wir unser Leben, aber auch unsere kulturelle Perspektive verändern, um unseren Planeten und unsere Existenz zu retten?

Die künstlerischen Arbeiten

Die künstlerischen Arbeiten ermöglichen einen Blick von sehr unterschiedlichen Positionen auf diesem Globus auf Steine, die hier nicht nur als Ressource, spröde, ereignis- und machtlos, sondern als Träger geologischen und planetarischen Wissens betrachtet werden. Die Ausstellung beinhaltet auch die Hoffnung auf einen symbolischen Neuanfang durch das "Hören" auf Steine als Berater: innen und Begleiter:innen, das ermöglichen soll, Perspektiven auf Vergangenheit und Zukunft neu zu erlernen und neu zu denken.

Kuratiert von Miya Yoshida in Zusammenarbeit mit Kerstin Flasche und Christiane Mennicke- Schwarz / Kunsthaus Dresden

Mit Martin Chidiac, Liam Floyd, Peter Krüger, Harald Kunde, Bettina Lehmann, Josef Panda, Christoph Rodde, Anna Till, Pascal Storz, Susanne Weiß, Su-Ran Sichling, Manfred Wiemer, Miya Yoshida, Jens Zander, Sven-Karsten Kaiser und v. a.

Eröffnungswochenende

Mitten im Jahr 2021 der Pandemie feiert das Kunsthaus sein 30-jähriges Bestehen. Am Eröffnungswochenende der Jubiläumsausstellung finden sich Menschen, die die nunmehr langjährige Geschichte des Hauses begleitet oder deren Wege gekreuzt haben, als Erzähler:innen im Haus verteilt wieder, um als kurze, ganz persönliche Schlaglichter von ihren Begegnungen mit dem Kunsthaus zu erzählen. Bei diesem gezielt unvollständigen Geschichten-Erzählen geht es nicht unbedingt um Wahrheitsfindung, sondern vielleicht auch um Mythen und Gerüchte – in jedem Fall aber darum, dass jede Geschichte von der direkten Begegnung und dem Austausch lebt.

Die Sängerin und Komponistin Viktoria Leléka greift das Thema des Jubiläumsjahres – die wunderbare Fähigkeit zeitgenössischer Kunst, Orte, Menschen und ihre Beziehungen zueinander zu verändern – in einer eigens für das Kunsthaus entwickelten Komposition auf, die am Eröffnungswochenende mehrfach im Haus zu hören ist.
 
Dieses Projekt wird durch das Programm Künstlerkontakte unterstützt.

Künstlerkontakte

Miteinander ins Gespräch kommen: Das Programm Künstlerkontakte unterstützt den interkulturellen Austausch und die Vernetzung zwischen Künstlerinnen und Künstlern aus einem Transformations- oder Entwicklungsland und Deutschland.

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