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Schwarz-weiß-Fotografie von Arno Fischer. Aufgenommen am 1. Mai 1959 in Westberlin, Tiergarten. Auto hinter einem Banner "Berlin bleibt frei". Silbergelatineabzug © Arno Fischer, Institut für Auslandsbeziehungen e. V.
Arno Fischer; Westberlin, 1. Mai, Tiergarten 1959; Silbergelatineabzug; © Arno Fischer, Institut für Auslandsbeziehungen e. V.

Arno Fischer

Instituto Potosino de Bellas Artes | San Luis Potosí | 23.01.2019 – 08.03.2019

Ausstellung | Mit 183 Fotografien präsentiert das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) einen eindrucksvollen Überblick über das außergewöhnliche Lebenswerk des 1927 in Berlin geborenen Fotografen und Fotografielehrers Arno Fischer. Bis heute sind seine Schwarz-Weiß-Bilder für Generationen von Fotografen, nicht nur im Osten Deutschlands, stilprägend.

Die Ausstellung zeigt die verschiedenen Schaffensphasen Arno Fischers. Den Ausgangspunkt bildet seine frühe Arbeit „Situation Berlin“, in der er die Vier-Sektoren-Stadt Berlin fokussiert und deren geplante Publikation mit dem Mauerbau 1961 verboten wird.

Gezeigt werden weiterhin seine Arbeiten für das ostdeutsche Kultur- und Modemagazin „Sibylle“, sowie faszinierende Porträts von berühmten Persönlichkeiten wie Marlene Dietrich. Zahlreiche Reisebilder quer durch die DDR und das Ausland, wie Indien, Afrika und New York sind ein weiterer Schwerpunkt.

Den letzten Abschnitt der Ausstellung bildet eine Reihe von Polaroid-Fotografien aus dem Garten Arno Fischers. Die entstandenen Stillleben und Details hat der Künstler in Gruppen angeordnet. Sie zeigen eine Essenz, eine Verdichtung seines Werks.

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ifa Tourneeausstellungen

Das ifa konzipiert und organisiert Ausstellungen zeitgenössischer Kunst aus Deutschland, die Einblicke in die bildende Kunst, Fotografie und Film, Design und Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts geben. Auf mehrjährigen Tourneen werden die Ausstellungen in internationalen Museen präsentiert. In vielfältigen Programmen der Kunstvermittlung verbinden wir die deutsche Kunstszene mit international tätigen Kulturschaffenden, bilden Kooperationen und Netzwerke. Die Ausstellungen schaffen lokale Begegnungsplattformen, eröffnen internationale Perspektiven und stellen fundierte Wissensspeicher dar. Interessierten Museen stellt das ifa darüber hinaus Leihgaben für gesonderte Präsentationen zur Verfügung.