Jobs und Karriere

Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) ist die weltweit agierende Einrichtung in Deutschland für Kulturaustausch, Dialog der Zivilgesellschaften und außenkulturpolitische Information. Als Kompetenzzentrum für Kultur und Außenpolitik fördert das ifa die wissenschaftliche und publizistische Begleitung der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik.

Sachbearbeiter/-in am Standort Berlin

Für das ifa-Förderprogramm zivik – zivile Konfliktbearbeitung sucht das ifa am Standort Berlin zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/-n

Mit zivik fördert das ifa weltweit Nichtregierungsorganisationen in der Konfliktbearbeitung, Friedenskonsolidierung und Krisenprävention gefördert. Bewerbungsfrist ist der 9. Oktober 2016.

Forschungsprogramm: Religion als Thema der deutschen Außenpolitik

Das ifa-Forschungsprogramm "Kultur und Außenpolitik" bietet Expertinnen und Experten die Möglichkeit zu aktuellen Themen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) zu forschen und an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis zu arbeiten. Aktuell schreibt das ifa folgendes Forschungsprojekt aus:

Religion als Thema der deutschen Außenpolitik

Die sozialen und politischen Sphären erfahren weltweit eine Verschiebung hin zum Religiösen. Die Säkularisierungsthese, dass mit der Moderne Religion an Bedeutung verliert, hat sich in den letzten Jahrzehnten als nicht gültig erwiesen. Die eurozentrische Wahrnehmung der Theorie wird nicht mehr bestritten. Für 2020 wird der Anteil der Menschen mit religiöser Identität auf 90 Prozent weltweit geschätzt. Zudem sind religiöse Akteure und Institutionen in vielen Ländern Träger der Zivilgesellschaft, die Infrastruktur bieten und denen Vertrauen entgegengebracht wird. In der Außenpolitik, insbesondere in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) wird nun nicht mehr nur die Rolle von Kultur mitgedacht, sondern Religion auf gleicher Ebene behandelt, da sie als eine politische und gesellschaftliche Gestaltungskraft angesehen wird.

Dieses Projekt soll der konzeptionellen Vorbereitung eines Arbeitsstabs Frieden und Religion im Auswärtigen Amt dienen. Hier soll der Fokus nicht auf einem Religionsdialog liegen, sondern auf einem funktionalen Ansatz für das gesamte Spektrum der Außenpolitik. Ziel ist es, entsprechende Maßnahmen zu erarbeiten(z.B. Kontakt zu Religionsführern, Organisationen, Verständigung über regionale Schwerpunkte, ‎etc.).

Wie sehen die verschiedenen Spielarten "religiöser Moderne" (J. Casanova) aus? Welche Rolle kann Religion in der Außenpolitik und der AKBP spielen? Wie drückt sich Religion in Diplomatie aus? Welchen Einfluss hat Religion auf internationale Beziehungen?

  • Format: Studie, Werkstattgespräch, Konferenz
  • Dauer: 6 Monate
  • Beginn: 1. November 2016
  • Arbeitsort: flexibel
  • Bewerbungsschluss: 11. Oktober 2016

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (in einem Dateianhang mit max. 3 MB) bis spätestens  11. Oktober 2016 per E-Mail an: research(at)ifa.de. Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich in KW 42 statt.

Informationen zur Ausschreibung und Bewerbung (PDF)

Forschungsprogramm: Kultur als strategischer Faktor am Beispiel Indien

Das ifa-Forschungsprogramm "Kultur und Außenpolitik" bietet Expertinnen und Experten die Möglichkeit zu aktuellen Themen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) zu forschen und an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis zu arbeiten. Aktuell schreibt das ifa folgendes Forschungsprojekt aus:

Kultur als strategischer Faktor am Beispiel Indien

Unter dem Stichwort "kulturelle Intelligenz" machte der "Review"-Prozess des Auswärtigen Amts die Aufgabe deutlich, mehr Wissen und Verständnis für die Denkmuster und Ordnungssysteme "Anderer" zu entwickeln und zur Verfügung zu stellen.

Die politischen, ökonomischen und innovativen Zentren existieren nicht mehr nur in der "euroamerikanischen" Welt, sondern auch in anderen Regionen mit jeweils eigenen Werten, Normen und Wissensformen. Immer wieder aber heißt es, die Begriffe der internationalen Beziehungen seien angloamerikanisch geprägt. Am Beispiel Indiens, dem einige Ökonomen für die zweite Hälfte dieses Jahrzehnts ein stärkeres Wachstum als China prognostizieren, wird in diesem Projekt gefragt: Von welchen Denktraditionen sind aktuelle politische Entscheidungsprozesse geprägt? Welche kulturellen Prägungen bestimmen die heutigen internationalen Beziehungen?

Indien soll dabei nicht in allen Facetten und Dimensionen beleuchtet werden, sondern als exemplarischer Gegenstand für die Untersuchung der Relevanz kultureller Intelligenz dienen: Welche zukunftsweisenden sozialen und kulturellen Ideen zeichnen sich in Indien ab? Wie stehen diese im Verhältnis zu Europa? Was bedeutet dies für die Ausrichtung und Anpassung der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) an die kulturellen Hintergründe verschiedener Regionen? Was folgt daraus für die deutsche Außenpolitik? Wie könnte und sollte deutsche AKBP darauf reagieren?

  • Format: Studie, Werkstattgespräch, Podiumsdiskussion
  • Dauer: 5 Monate
  • Beginn: 1. November 2016
  • Arbeitsort: flexibel
  • Bewerbungsschluss: 11. Oktober 2016

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (in einem Dateianhang mit max. 3 MB) per E-Mail an research(at)ifa.de. Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich in KW 42 statt.

Informationen zur Ausschreibung und Bewerbung (PDF)

Forschungsprogramm: Synergien Auswärtiger Kulturpolitik im Inland

Das ifa-Forschungsprogramm "Kultur und Außenpolitik" bietet Expertinnen und Experten die Möglichkeit zu aktuellen Themen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) zu forschen und an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis zu arbeiten. Aktuell schreibt das ifa folgendes Forschungsprojekt aus:

Synergien Auswärtiger Kulturpolitik im Inland mit besonderem Fokus auf Kommunen

In einer zunehmend interdependenten Welt, in der Nationen allein kaum noch Probleme lösen können, verschwimmt die an nationalstaatlichen Grenzen orientierte Trennung zwischen Innen und Außen. Universell wichtige und kulturell geprägte Positionen, globales Interagieren von künstlerischer (Ko-)Produktion und Vernetzung machen Kultur- und Bildungspolitik nach innen und außen zu zwei Seiten einer Medaille.

Die vorliegende Ausschreibung greift mit besonderem Fokus auf die kommunale Kulturpolitik u.a. folgende Fragen auf: Wie könnten Innen- und Außenkulturpolitik voneinander profitieren und sich gegenseitig verstärken? Welche Rolle könnten vor allem die Kommunen und ihre zum Teil international ausgerichtete Kulturpolitik dabei spielen? Wie vermitteln sie die Innen- und Außendimension vor dem Hintergrund der kulturellen Multidiversität und Migrationsrealität in den Städten?

Die Forschungsprojekte dauern in der Regel drei bis sechs Monate. In dieser Zeit werden aktuelle Erkenntnisse der Wissenschaft für die Akteure der Auswärtigen Kultur- und Bildungsarbeit knapp und präzise aufgearbeitet, Handlungsempfehlungen für künftige außenpolitische Maßnahmen formuliert sowie Expertengespräche und Diskussionsveranstaltungen initiiert.

  • Format: Studie; Workshop im März/April zur Diskussion von Zwischenergebnissen; Präsentation der Ergebnisse im Rahmen eines Fachgesprächs beim Bundeskongress der KuPoGe im Juni 2017
  • Dauer: 5 Monate
  • Beginn: so früh wie möglich
  • Arbeitsort: flexibel

Bewerbungsschluss: 6. Oktober 2016

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (in einem Dateianhang mit max. 3 MB) per E-Mail an research(at)ifa.de. Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich in KW 41 statt.

Informationen zur Ausschreibung und Bewerbung (PDF)

Praktika im ifa

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