FLUCHT UND MIGRATION

Noborder Network (CC-BY 2.0) Via Flickr
Fence ©Noborder Network (CC-BY 2.0) Via Flickr

Artikel

Internationale Zusammenarbeit und Dialog in der Flüchtlings- und Migrationspolitik

ifa | Flucht und Migration gehen nicht nur einzelne Staaten etwas an. Verschiedene internationale Akteure müssen gemeinsam Strategien und Lösungen für aktuelle Herausforderungen finden. Zusammenkünfte wie das Global Forum on Migration and Development (GFMD), das vom 28. bis 30. Juni 2017 in Berlin stattfindet, spielen deshalb eine entscheidende Rolle.

Foto: Joshua Ness, via Unsplash

Buchtipp 

Geflüchtete und kulturelle Bildung

ifa | Die Flucht in ein besseres Land ist ihnen gelungen, doch wie gelingt den Geflüchteten die Integration in die deutschen Kultur- und Bildungsinstitutionen? Geflüchtete haben oftmals alles hinter sich gelassen: Fluchtursachen wie Krieg, Repression oder existenzielle Not sowie ihre sprachliche und geographische Heimat.

Foto: Zübeyde Kopp

Diplomaten im Dialog

"Mission Impossible? Krisenbekämpfung in Afghanistan"

ifa | Die Veranstaltungsreihe "Außenpolitik live – Diplomaten im Dialog" bringt Menschen die Arbeit von Diplomaten näher. In Frankfurt stellte sich der  ehemaligen Botschafter in Kabul, Markus Potzel, den Fragen des Publikums. Themen waren unter anderem die aktuelle Sicherheitslage und die Zukunftsperspektive des Landes.

Jochen Handschuh (CC BY-NC 2.0), via Flickr

Graphic Novels über das Leben von Flüchtlingen

Über die Grenze – und dann?

Qantara.de | Die Graphic Novel "Grenzübergang", erschienen auf Arabisch und Englisch im ägyptischen Sefsefa-Verlag, vermittelt eindrücklich, welche Auswirkungen Grenzen auf das Leben von Menschen auf der Flucht haben.
Von Islam Anwar

Foto: Alex Blăjan (CC0 1.0), via Unsplash

Internationaler Tag der Pressefreiheit

Frauen auf Sendung

kulturaustausch.de | In der kurdischen Stadt Halabdscha im Nordirak leben hunderttausende Geflüchtete aus Syrien und dem Zentralirak. Zwei von ihnen sind Hanin Hassan und Hevy Izat Ahmed. In einer wöchentlichen Radionsendung erzählen sie von Verlusten, Hoffnungen und der Angst vor der Rückkehr in die Heimat.

An den EU-Außengrenzen sollen künftig neueste Technologien zum Einsatz kommen; Foto: Rob Sarmiento (CC0 1.0) via Unsplash

Artikel

Im Namen unserer Sicherheit

kulturaustausch.de | Die Europäische Union rüstet auf: An den Außengrenzen sollen künftig neueste Technologien zum Einsatz kommen. Ein Milliardenprojekt mit eklatanten Schwächen
Von Harald Schuman und Elisa Simantke

Im Gespräch vertieft. Florian Börner und Ahmed Al-Shaikhli arbeiten eng zusammen. Foto: © Sascha Montag, Zeitenspiegel

Porträt

Ein Fall für zwei

ifa | Dieses Wohnzimmer ist so groß, dass der Blick sich verliert. Ein Fußballfeld findet hier Platz – und auch ein paar Dutzend Geflüchtete. Es riecht nach frisch gesägtem Holz und Leim. In dieser Umgebung arbeiteten Florian Börner und Ahmed Al-Shaikhli, ehemalige Stipendiaten des Programms CCP Flucht und Migration. Eine Geschichte über ihre Arbeit in einer Flüchtlingsunterkunft, ihre täglichen Herausforderungen und ihre gemeinsame Suche nach Lösungen.
Von Jan Rübel

Beschluss über mehr Bildungschancen für Geflüchtete und verbesserten Schutz von kulturellem Erbe in Herkunftsländern. Foto: Baim Hanif (CC BY 2.0), via Unsplash

Bericht

Mit Kunst und Kultur gegen Krisen und Krieg

Bundesregierung | Das Kabinett hat dem aktuellen Bericht der Bundesregierung zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) zugestimmt. Wie bereits im Vorjahr war die AKBP auch 2016 von grenzüberschreitenden Krisen und damit verbundener Flucht und Migration geprägt. Die Schwerpunkte lagen unter anderem auf Studienprogrammen für Flüchtlinge, dem Wiederaufbau des kulturellen Erbes in Syrien und dem Ausbau der kulturellen Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft. Das Vorhaben verfolgt den Ansatz mit Kultur gegen Krisen zu kämpfen.

Dmitrii Vaccinium (CC0 1.0), via Unsplash.

Buchtipp

Migration – Religion – Identität

ifa | Welche Aushandlungsprozesse finden im Rahmen von Migration statt? Wie werden Identitäten und Zugehörigkeiten konstruiert? Welche Rolle spielen Sprache und Religion bei transnationaler Mobilität? Die Autoren des vorliegenden Sammelbandes erforschen den Alltag und die Lebenswelten von Menschen mit Migrationserfahrungen, thematisieren Spannungen und Konflikte und zeigen Strategien der Abgrenzung und des Dazugehören-Wollens auf.

Muna Abdelbaqi aus Jordanien unterstützte die Organisation BORDA in Bremen. © Sascha Montag, Zeitenspiegel

Porträt

Helfen ohne Grenzen

ifa | Eine junge Ingenieurin stellt sich technischen Problemen in Flüchtlingslagern und verknüpft dabei Erfahrungen aus Jordanien, Irak und Deutschland. Ein Porträt über Muna Abdelbaqi, Stipendiatin des Föderprogramms CCP Flucht und Migration.
Von Jan Rübel

Sieben Wochen unterstützte Daad Ibrahim die Evangelische Kirchengemeinde in Stuttgart-Obertürkheim. © Christian Püschner, Zeitenspiegel

Porträt

Kein Fremdeln vor der Fremde

ifa | Eine Libanesin will verstehen, was ehrenamtliches Engagement bedeutet, und kommt dafür nach Deutschland. Aus der Lernenden wird auch eine Lehrende. Ein Porträt von Daad Ibrahim, Stipendiatin des Föderprogramms CCP Flucht und Migration.
Von Birte Fuchs

Metropolico.org (CC BY-SA 2.0) via Flickr

Kulturaustausch II/2016

Arm trifft Reich

kulturaustausch.de | Geflüchtete gibt es nicht erst seit gestern, globale Migration ist das Thema unserer Zeit.
Von Paul Collier 

Mohamad Hajjaj, Beate Apelt, Jamshid Hussein und CCP-Stipendiatin Medea Daghstani (v.l.); Foto: Wolfgang Borrs

CrossCulture Programm

"Der größte Unterschied ist die Freiheit"

ifa | Was bedeutet es anzukommen? Wie beeinflusst Flucht unsere Identität? Welche Möglichkeiten und Perspektiven haben Geflüchtete in Deutschland? Darüber diskutierten Vertreter der Zivilgesellschaft, Politik und Medien mit geflüchteten syrischen ifa-Stipendiaten am 13. Dezember 2016 im Sharehaus Refugio in Berlin.
Ein Bericht von Neda Pouryekta

Faustin Thuyambaze (CC0 1.0) via unsplash

Essay

Zwangsmigration und Global Citizenship – Über meinen Wandel vom Flüchtling zum Immigranten und zum Akademiker

ifa | Ich reiste durch verschiedene westafrikanisc he Länder auf der Suche nach einer "Heimat" fern der Heimat, immer in der Hoffnung, bald wieder zurückkehren und mein Studium beenden zu können.
Von Ahmed Khan

Crawford Ifland (CC0 1.0), via Unsplash

Kulturreport, EUNIC-Jahrbuch 2014/2015

Die Ausgegrenzten der Moderne

ifa | Die Ghettos in Frankreich für Einwanderer, von denen man erwartete, dass sie binnen kurzem von etablierten städtischen Strukturen assimiliert würden, hatten ursprünglich den Charakter von Transitstationen. Sie verwandelten sich jedoch in "Ausschlussgebiete", als der Arbeitsmarkt dereguliert war. Dann verdichteten sich die Ressentiments der etablierten Bevölkerung, so der 1925 geborene große Soziologe Zygmunt Bauman, zu einer undurchdringlichen Mauer, die die Neuankömmlinge ausschloss.
Von Zygmunt Bauman

Flüchtlingscamp in Zaatari; Foto: European Commission DG Echo (CC BY-SA 2.0), via Flickr

Flucht. Punkt – Folge 2

"Kampf um Existentielles bestimmt den Alltag"

Alumniportal Deutschland | Der Flüchtlingsstrom nach Deutschland ist abgerissen. Die Flüchtlinge sind aber nicht verschwunden, Menschen fliehen weiterhin aus Syrien. Einige von denjenigen, die sich engagiert um die Flüchtlinge kümmern, haben jetzt am CrossCulture-Programm (CCP) "Flucht und Migration" teilgenommen. 
Von Verena Striebinger

A young girl enjoys a lollipop while watching shoppers in the Domiz Camp for Syrian Refugees just outside of Dohuk, Iraq; © Ed Kashi

Flucht.Punkt – Folge 1

"Einfach nur weg"

ifa | Afghanistan, Elfenbeinküste, Iran, Guinea, Sierra Leone, Somalia, Syrien, Tschetschenien – aus diesen Ländern sind die Jugendlichen geflohen, deren Geschichte Ute Schaeffer in ihrem Buch "Einfach nur weg" erzählt. Im Oktober 2016 war die Autorin zu Gast in der Veranstaltungsreihe "KulturPolitik im Dialog" und nahm sich Zeit für ein Gespräch.
Interview von Juliane Pfordte

Megumi Matsubara; © Matteo Lonardi

Kunst und Politik

"Begegnungen machen uns zu dem, der wir sind"

ifa | Muss Kunst politisch sein? Wie verhalten sich Politik und Kunst zueinander? Ein Gespräch mit Alya Sebti, Kuratorin der ifa-Ausstellung "Carrefour/ Treffpunkt", und Megumi Matsubara, Künstlerin und Architektin aus Japan.
Interview von Juliane Pfordte

ifa-Galerien: Carrefour / Treffpunkt

Plakat im palästinensischen Flüchtlingslager Burj Al Barjneh; © Foto: ifa / Grassmann

Interview

Perspektiven und Freiräume schaffen – Kulturarbeit in libanesischen Flüchtlingslagern

ifa | Leila Mousa, ifa-Expertin für das Forschungsprojekt "Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik für Flüchtlingslager?"
Interview von Dorothea Grassmann

Studie: Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik für Flüchtlingslager?

Syafiatudina und Ferdiansyah Thajib (KUNCI); Foto: © Victoria Tomaschko

Über die indonesische Kultur des Teilens

"Was ist 'Numpang'?"

Yeast | Die ifa-Galerie Berlin teilte ihre Räumlichkeiten im Frühjahr 2016 mit dem Künstlerkollektiv "KUNCI Cultural Studies Centre" aus Yogyakarta. Während des vierwöchigen Projekts verwandelte KUNCI die Galerie in eine temporäre Radiostation. Das Programm des Senders setzte sich auf kollektive Weise mit der indonesischen Praxis des "Numpang", der Kultur des Teilens, auseinander.
Yeast traf die Kuratorin Syafiatudina zu einem Interview.

Foto: ifa/Pfordte

"Flüchtlingsströme" und Menschenrechte

Flüchtling oder Migrant: Was besagt ein Name?

Qantara.de | "Alle Menschen sind frei und an Würde und Rechten gleich geboren". Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte könnte deutlicher nicht sein. Und doch wird die Reaktion der Politik auf den aktuellen Flüchtlingsstrom diesem Anspruch nicht gerecht.
Von Pia Oberoi

Europa: Festung oder Sehnsuchtsort? Kultur und Migration / EUNIC, Institut für Auslandsbeziehungen, Europäische Kulturstiftung (ECF). – Göttingen: Steidl, 2015. – 300 S. – (Kulturreport, EUNIC-Jahrbuch)

Kulturreport / EUNIC-Jahrbuch 2014/2015

Europa: Festung oder Sehnsuchtsort?

Während sich Europa am Mittelmeer gegen Bootsflüchtlinge abschottet, leben viele Einwanderer in der EU seit mehreren Generationen ohne ausreichende Integration. Trotz der Anzeichen für eine Harmonisierung der zivilen und sozioökonomischen Integrationspolitik in Europa wird die kulturelle Dimension noch immer von nationalen Konzepten und Vorstellungen bestimmt. Welche Integrationsstrategien haben sich bewährt? Wo liegen die Potenziale der Kultur? Wie kann Europa Migranten besser in Mehrheitsgesellschaften integrieren und den Widerspruch zwischen einer repressiven Flüchtlings- und einer rationalen Migrationspolitik auflösen?  

Zygmunt Bauman: Die Ausgegrenzten der Moderne
Umberto Eco: Nicht kontrollierbares Naturphänomen
Bassam Tibi: Brauchen wir eine neue Aufklärung?
Richard Sennett: Anregende Verstörung
Isabel Schäfer: Einwanderungskontinent Europa
Mely Kiyak: Angela, habe Erbamen!
Mely Kiyak: Bekloppte Welt – ich distanziere mich
Mely Kiyak: Ein herzliches und warmes Willkommen im Konzentrationslager!
Mely Kiyak: Ethnisches Erscheinungsbild: "ballaballa"

Kulturreport / EUNIC-Jahrbuch 2014/2015: bestellen

Das neue Italien / Institut für Auslandsbeziehungen. Ronald Grätz (Hg.). – Regensburg: ConBrio, 2016. – 82 S.

Das Neue Italien | KULTURAUSTAUSCH III/2016

"Die schwarze Medici"

Afroitaliener sind bis heute Bürger zweiter Klasse
Von Igiaba Scego

Kein Ufer, das rettet

Italiens Umgang mit den Flüchtlingen im Mittelmeer ist eine Katastrophe. Eine Anklage von Erri De Luca

Neuland. Ein Heft über Flucht und Heimat / Institut für Auslandsbeziehungen. Ronald Grätz (Hg.). – Regensburg: ConBrio, 2016. – 82 S.

Neuland | KULTURAUSTAUSCH II/2016

"Das ferne Elend ist zuhause angekommen"

Wie der soziale Frieden des Westens mit der Stabilität im Nahen Osten zusammenhängt. Ein Gespräch mit Eva Illouz.
Interview von Timo Berger

Arm trifft Reich

Geflüchtete gibt es nicht erst seit gestern, globale Migration ist das Thema unserer Zeit
Von Paul Collier

Was bleibt. Ein Heft über Erinnerungen / Institut für Auslandsbeziehungen. Ronald Grätz (Hg.). – Regensburg: ConBrio, 2016. – 82 S.

Was bleibt? | KULTURAUSTAUSCH I/2016

"Migranten warten 
sieben Jahre auf Arbeit."

Einwanderer bringen berufliche Fähigkeiten mit, die die europäische Wirtschaft gut brauchen kann. Die Unternehmerin Sofia Appelgren erklärt, wie sie Kontakte zwischen ihnen und schwedischen Arbeitgebern herstellt.
Interview von Magdalena Rausch 

Sehnsucht nach Damaskus

Wie meine Familie an die verlorene Heimat Syrien zurückdenkt.
Von Suleman Taufiq

BUCHTIPPS DER IFA-BIBLIOTHEK

Katalog der ifa-Bibliothek

ifa-Bibliothek

Nachrichten / Presse

Die Vision der Versöhnung

Kriss Rudolph | 21.06.2017

Theater mit Flüchtlingen im Nordirak

Theaterinszenierung unter deutschem Regisseur wird in nordirakischen Flüchtlingslagern aufgeführt. 

deutschlandfunkkultur.de | 12.06.2017

Migration ist Teil der Menschheitsgeschichte, seit jeher sind Menschen auf der Flucht – vor Naturkatastrophen und Hunger, vor Krieg und Verfolgung. Doch die aktuellen Zahlen und Fluchtbewegungen nach Europa stellen Politik, Gesellschaft und Kultur vor neue Herausforderungen: Derzeit sind so viele Menschen auf der Flucht wie noch nie – weltweit insgesamt 65,3 Millionen laut aktuellem Jahresbericht des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR). Welche Rolle spielt Kultur im Zusammenhang mit Flucht und Migration? Welchen Beitrag leistet Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik? Diese Fragen begleitet das ifa in seinem Dossier "Flucht. Migration. Kultur".

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