Foto: Joanna Hassa

More Community 2.0

Planspiel zur Stärkung von Pluralismus und Partizipation an gesellschafltichen Prozessen in Transformationsstaaten

Zusammen mit dem CIVIC Institut für internationale Bildung bietet das ifa zehn Workshops zur Förderung und Stärkung von Partizipation, Demokratie und Bürgerbezug in Kommunaleinrichtungen in der Ukraine, Georgien und Armenien.

Ziel des Projektes "More Community 2.0" ist es, ein grundsätzliches Werte- und Demokratieverständniss sowie die Notwendigkeit politischer Partizipation zu vermitteln. Die Teinehmerinnen und Teilnehmer sollen erkennen, wie das Erlernte aktiv angewendet werden kann. Zentrale Themen sind die freiheitliche-demokratische Grundordnung, das Mehrparteiensystem, Medienpluralismus und Chancengleichheit aller politischen Parteien. Das Planspiel ist eine bewährte Methode der politischen Bildungsarbeit zur Förderung von interethnischem, interreligiösem und generationsübergreifendem Dialog für heterogene Zielgruppen.

Die Umsetzung des Projektes erfolgt mit dem Kooperationspartner "CIVIC" und weiteren  Kooperationspartnern aus den Zielländern. Die Workshops richten sich an (junge und potentielle) Akteure der Zivilgesellschaft und finden abseits der Metropolen, kombiniert mit einer überregionalen Vernetzung, statt.

Zielgruppen:

  • Vertreterinnen und Vertreter von zivilgesellschaftlichen Organisationen, Stadtteilinitiativen und aktiven Bürgergruppen
  • Jugendliche, Mitglieder von Jugendclubs, Lehrerinnen und Lehrer, Studierende
  • Personen, die sich bereits zivilgesellschaftlich engagieren und keinen Zugang zu lokalen Verwaltungsstrukturen haben
  • Pro Workshop nehmen 30 bis 40 Personen teil

Our Community und Our Common Municipality:

2014 und 2015 hat das ifa in Zusammenarbeit mit CIVIC eine Veranstaltungsreihe mit insgesamt 17 Workshops in der Ukraine, in Georgien und in Armenien durchgeführt.

Kontakt

Karoline Gil
Bereichsleiterin
Tel. +49.711.2225.136
gil(at)ifa.de

Mit den Projekten in den Ländern der Östlichen Partnerschaft (Ukraine, Republik Moldau, Georgien, Belarus, Armenien und Aserbaidschan) stärkt das ifa zivilgesellschaftliche Strukturen vor Ort und unterstützt die Zusammenarbeit  der  Länder der Östlichen Partnerschaft untereinander und mit Russland. Es trägt zur politischen Stabilisierung der Länder und ihrer internationalen Einbettung bei. Für die Durchführung arbeitet das ifa mit Kooperationspartnern der politischen Bildung, der außerschulischen Jugendbildung, der zivilen Konfliktprävention und der Medienförderung aus Deutschland zusammen. Die Projekte werden vom Auswärtigen Amt gefördert.