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Netzkultur oder Netzdiktatur?
KULTURAUSTAUSCH 3/2010 "e-volution. Wie uns die digitale Welt verändert" erscheint am 1. Juli 2010

Stuttgart, 28.06.2010 – Über eine Milliarde Menschen weltweit hat Zugang zum Internet. Bei jungen Menschen in Europa verdrängt es Fernsehen und gedruckte Medien als Informationsquelle Nummer eins. Das Internet sorgt für eine weltweite Vernetzung, das globale Wissen wird in einem gigantischen Archiv zusammengefasst. Viele profitieren von den neuen Möglichkeiten der Kommunikation. Gleichzeitig schränken Regierungen, aber auch Konzerne, den Zugang zu Inhalten ein. Wie wir kommunizieren oder arbeiten oder denken: Alles verändert sich im digitalen Zeitalter.

Die neue Ausgabe der Zeitschrift KULTURAUSTAUSCH "e-volution. Wie uns die digitale Welt verändert" setzt sich in ihrem Schwerpunktthema mit der digitalen Welt aus verschiedensten Blickwinkeln auseinander. Wie verhalten wir uns und wie wirken wir im Netz? Wie steht es um die Verfügbarkeit und den Nutzen von globalem Wissen? Wie frei oder unfrei macht dieses Wissen in demokratischen und nicht demokratischen Ländern?

Aus dem Inhalt: Der chinesische Künstler Ai Weiwei erzählt im Interview, was das Internet in China bewirken kann und wie die digitale Demokratisierung auch in einem autoritären Staat voranschreitet. Der US-amerikanische Technologiekritiker Nicholas Carr beschäftigt sich mit dem virtuellen Ich und die Dichterin Ann Cotten langweilt sich bei Facebook und sucht lieber den Kontakt mit realen Personen und echten Empfindungen.

Abseits der digitalen Welten spricht der frühere israelische Botschafter in Berlin, Avi Primor, über deutsch-jüdische Missverständnisse; Simon Anholt fragt nach dem Sinn von Nation Branding und Henning Mankell erklärt, wie man in Mosambik die Größe von Kindern anzeigt.

Ausgewählte Artikel der aktuellen Ausgabe finden Sie unter www.ifa.de, inklusive weiterführenden Informationen zu Autoren und Themen.

Ab 1. Juli 2010 an ausgewählten Bahnhofs- und Flughafenkiosken erhältlich.
 
Über KULTURAUSTAUSCH – Zeitschrift für internationale Perspektiven
Seit 1951 erscheint "KULTURAUSTAUSCH – Zeitschrift für internationale Perspektiven" vierteljährlich. Sie wird vom ifa zusammen mit dem ConBrio-Verlag herausgegeben.

Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) ist die älteste Mittlerorganisation für Auswärtige Kulturpolitik Deutschlands. Es wird gefördert durch das Auswärtige Amt, das Land Baden-Württemberg und die Landeshauptstadt Stuttgart.

Ein kostenloses Rezensionsexemplar schicken wir auf Anfrage gerne an Ihre Redaktion.

Pressekontakt
Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), Miriam Kahrmann, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart, Tel. 0049 / 711 / 2225105, Fax 0049 / 711 / 2225131, kahrmann( at )ifa.de, www.ifa.de




KULTURAUSTAUSCH III / 2010
e-volution. Wie uns die digitale Welt verändert

 

 
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