Saruta Kiatparkpoom

Paan, Tisch, 2012

Wiederverwerteter Stahl, H 45 cm, Ø 80 cm, Prototyp 02
Foto: Frank Kleinbach, © ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)

Durch Stanzen wird Stahlschrott in wertvolle Wohnaccessoires verwandelt. Ihre Fähigkeiten im Handschweißen wendet die Designerin in einer neuen Produktlinie an und verleiht Abfallmaterialien neuen Wert.

Saruta Kiatparkpoom wuchs als Kind einer Familie auf, die ein Stahlunternehmen besaß, und studierte Bildende Kunst an der Srinakharinwirot-Universität Bangkok. Ihre große Leidenschaft gilt dem Recyceln wertlosen alltäglichen Stahlschrotts zu wertvollen Wohnaccessoires. Erster wichtiger Schritt in Kiatparkpooms Karriere war die Teilnahme an einem Projekt junger Designer, bei dem sie erfolgreich mit neuen Ideen und Techniken experimentieren konnte, durch die sie zu einer eigenen künstlerischen Freiheit gelangte. Für ihre Wandlampe und ihre Möbelstücke erhielt sie 2013 den Design Excellence Award der Abteilung zur Förderung des internationalen Handels im Thailändischen Wirtschaftsministerium. In der Folge entstand die MarkePiN, deren Einrichtungsgegenstände aus recyceltem Stahl von der Charakteristik der verwendeten stählernen Materialien geprägt sind. Die Marke setzt auf ein Muster, wie es auch industriell hergestellt wird, gibt ihm jedoch ein neues, optimiertes Design, das es einzigartig und stabil macht – inspiriert von der Einzigartigkeit Thailands. Das Material bringt in den verschiedenen Formen den modernen Charme von Eisen zur Geltung.

Saruta Kiatparkpoom: Paan, Tisch, 2012; Foto: Frank Kleinbach, © ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)
Foto: Frank Kleinbach, © ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)
Khmissa
Silvia Knüppel