Luján Cambariere/Colectivo Ático de Diseño

Familia Collection, Ensemble aus Leuchte und Spielzeug, 2015

Glas, Bronze, Blech, Leuchte: H 50 cm, Spielzeug: H 35-50 cm
Foto: Frank Kleinbach, © ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)

Die Leuchte besteht aus alten industriell gefertigten Gegenständen. Das Spielzeug – Blechdosen, Einmachgläser, Lampen mit Tulpenschirmen aus Glas, Bronze oder Alabaster – wurde auseinandergenommen und die Teile dann zu verspielten Objekten neu zusammengefügt.

Luján Cambariere ist eine renommierte Journalistin und Forscherin, die sich vorrangig mit Design und sozialen Themen beschäftigt. Sie verantwortet seit dem Jahr 2000 die Design-Beilage der Tageszeitung Página 12 und ist Designredakteurin der Zeitschrift Barzón, die seit ihrer Gründung 2005 als eine der bedeutendsten Zeitschriften Lateinamerikas gilt. Sie hat soziologische und anthropologische Forschungen betrieben, um neue fachliche Erkenntnisse zu gewinnen. Im Rahmen ihrer Sozialprojekte nutzt sie Handwerk und Design als Mittel zu sozialer Inklusion. Sie ist Jury-Mitglied mehrerer Design-Wettbewerbe, hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten und ihre Projekte weltweit in bedeutenden Museen präsentiert. Außerdem betreibt sie Ático de Diseño, eine Designakademie in Tigre bei Buenos Aires, die Ausstellungen, Seminare, Workshops, Kurse und Konferenzen veranstaltet und sich diversen kunsthandwerklichen Disziplinen und Techniken widmet. Unter Einbeziehung der renommiertesten Fachleute des Landes fördert Ático die Anerkennung, Wertschätzung und Entwicklung von Handwerkskunst und Design in Argentinien. Die Akademie führt zudem eine Reihe sozialer Projekte durch, um benachteiligten Bevölkerungsgruppen Bildungsangebote zu machen, und veranstaltet experimentelle Workshops für Designer zum Thema Wiederverwendung, um inhaltliche Grundlagen zu schaffen und zu interdisziplinärer Zusammenarbeit anzuregen.

Luján Cambariere/Colectivo Ático de Diseño: Familia Collection, aus Leuchte und Spielzeug, 2015; Foto: Frank Kleinbach, © ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)
Foto: Frank Kleinbach, © ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)
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