Carrefour / Treffpunkt

Die Marrakech Biennale und darüber hinaus

Die erste Farbe, die im Dunklen verschwindet, Pigmentdruck, in nicht-reflektierendem Glas gerahmt, 2014; © Megumi Matsubara
Die erste Farbe, die im Dunklen verschwindet, Pigmentdruck, in nicht-reflektierendem Glas gerahmt, 2014; © Megumi Matsubara

Die 1977 geborene, japanische Künstlerin Megumi Matsubara arbeitet sowohl mit architektonischen wie mit ephemeren Raumsituationen, in denen durch ständiges neu arrangieren des Vorhandenen, die Balance zwischen Präsenz und Abwesenheit herausgefordert wird. In ihren Installationen spielen Geräusche, Fotografie und Text eine große Rolle. Mit architektonischer Herangehensweise und inspiriert vom städtischen Raum, entwirft Matsubara dreidimensionale Erzählungen, die verschiedene Arten von Medien, wie beispielsweise Installation, Performance, Ton und Text kombinieren. Sie lebt und arbeitet seit 2012 in Marokko. Ihre Arbeiten in Marokko umfassen "Void/Between", eine ortsspezifische Installation für die vierte Marrakesch Biennale ebenso wie Einzelausstellungen: "The Blind Dream" (Douiria Mouassine, 2014), "Walk Straight" (Voice Gallery, 2014),  "Rêveurs Rêve Rêves" (La Maision de La Photographie de Marrakech, 2012) und "Une Chambre Rouge" (Musée Batha, 6th Rencontres Internationales de la Photographie de Fès, 2012). Zuletzt arbeitete sie an "Seeing Red", einer Szenografie für zeitgenössisches Theater (2014), "Obscure Architecture", einer Installation für das Aomori Contemporary Art Centre (2012) und "House of 33 Years", einem Haus in Nara (2013).

Saâdane Afif: Erinnerung: Der Geometrie-Unterricht, Marrakesch, 2014; © Foto: Max Glauner, Galerie Mehdi Chouakri, Berlin, Xavier Hufkens, Brüssel und RaebervonStenglin, Zürich
Yassine Balbzioui: Grosse Tête (Großkopf), Fotografie, Performance 2014; © Yassine Balbzioui
Megumi Matsubara: Die erste Farbe, die im Dunklen verschwindet, Pigmentdruck, in nicht-reflektierendem Glas gerahmt, 2014; © Megumi Matsubara
Leila Alaoui: Übergänge, Videostill, Installation, 2013; © Leila Alaoui
Max Boufatal: Der Eid des Hippokrates, galvanisierter Draht, Kupferdraht und Korb, 2014; © Max Boufatal
Clara Meister: Singende Karten und geborgene Gesänge Projekt und Performance mit marokkanischen Musikern, kuratiert von Clara Meister in Zusammenarbeit mit S.T.I.F.F. und KamarStudios Morocco, 2014; © Clara Meister