darstellung | vorstellung
Wiebke Loeper: an die Schwestern des Carl Möglin, 2005, (Getreidefeld); © (Wiebke Loeper) VG Bild-Kunst Bonn, 2007
Wiebke Loeper: an die Schwestern des Carl Möglin, 2005, (Straße); © (Wiebke Loeper) VG Bild-Kunst Bonn, 2007

An die Schwestern des Carl Möglin, 2005, C-Prints
© (Wiebke Loeper) VG Bild-Kunst Bonn, 2007

In ihrer Installation bezieht sich Wiebke Loeper auf Carl Möglin, der 1854 Wismar als Schiffsjunge mit dem Ziel Australien verließ. Nachdem er dort auf Gold stieß und ein Vermögen machte, holte er seine Schwestern nach, die ihrer Heimatstadt durch regelmäßige Korrespondenz und Geschenke verbunden blieben. In einer fiktiven Antwort berichtet Wiebke Loeper nun in ihren Fotografien vom heutigen Wismar und von den durch die politischen Prozesse der Wiedervereinigung herbeigeführten Veränderungen. In einer zweiten Betrachtungsebene handelt die Arbeit auch von Verlust und Hoffnung.

  • 1972
    geboren in Berlin, lebt in Berlin
  • 1990–1997
    Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
  • 1997–2000
    Meisterschülerin bei Arno Fischer
  • seit 1996
    freie Fotografin
  • 2000–2003
    Dozentin an der Berufsfachschule für Design, Berlin
  • seit 2003
    Dozentin an der Schule für Fotografie am Schiffbauerdamm, Berlin
  • Künstler-Datenbank
  • wiebkeloeper.de/