darstellung | vorstellung
Laurenz Berges: Garzweiler 2003, (*1982), C-Prints; © (Laurenz Berges) VG Bild-Kunst Bonn, 2007; courtesy Galerie Wilma Tolksdorf, Frankfurt/Berlin
Laurenz Berges: Gesolei 1999 (*1338), C-Prints; © (Laurenz Berges) VG Bild-Kunst Bonn, 2007; courtesy Galerie Wilma Tolksdorf, Frankfurt/Berlin

Garzweiler 2003 (*1982), Gesolei 1999 (*1338), C-Prints
© (Laurenz Berges) VG Bild-Kunst Bonn, 2007; Courtesy Galerie Wilma Tolksdorf, Frankfurt/Berlin

Laurenz Berges ist ein Chronist der Abwesenheit. Seine minimalistischen Aufnahmen verweisen auf den früheren Gebrauch der nur ausschnitthaft abgebildeten Räume, deren Bewohner sie einer anderen, neuen Nutzung zugeführt haben. Die Spuren dieser Wechsel zeigt Berges in kargen Aufnahmen, die aufgrund ihrer Reduktion nur indirekt und fast widerwillig ihre Geschichte erzählen. Diese handelt von der existenziellen Bedeutung bestimmter Räume für unsere Identität, aber auch von deren Vergänglichkeit und ihrem Verlust.

  • 1966
    geboren in Cloppenburg, lebt in Düsseldorf
  • 1986–1993
    Studium an der Universität Essen
  • 1992
    Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf
  • 1996
    Meisterschüler bei Bernd Becher
  • Künstler-Datenbank