Animated Films from Germany
Gabriela Gruber: Come on Strange, 2005

Gabriela Gruber: Come on Strange

Alles in diesem Film stürmt vorwärts, messerscharf auf den Rhythmus der Musik animiert – die Figuren, die Handlung sind durchkomponiert bis in die kleinste Nuance. Die Kamera beobachtet das Geschehen als wären es Testbilder, die absichtsvoll den Schein der Wirklichkeit und Realität verweigern und die inhaltliche Verschränkung mit der halluzinatorischen Bildwelt nicht preisgeben wollen. Es ist ein Film über das Ich. Das wirkliche Ich existiert nicht einfach, sondern es entsteht und vergeht im fortlaufenden Prozess der Zeit.  Der filmische Rhythmus, der das ausdrückt, macht immer wieder einen Anfang mit alten Erinnerungen, die von neuen Überlegungen verdrängt werden. Färbt die Erinnerung die Fakten mit Fantasie? Die Bilder ziehen vorbei, das Nachkommende löscht das Vorherige. Und doch bleiben viele merkwürdige und überraschende Einzelheiten im visuellen Gedächtnis. "Gabriele Gruber shows in a wonderfully painted experimental production an unusual view on live."

  • Autorin, Drehbuch: Gabriela Gruber
  • Entstehungsjahr: 2005
  • Länge: 3.40 Min.
  • Technik, Maltechnik, Animation: Gabriela Gruber
  • Zeichnungen: Gabriela Gruber
  • Musik: Glen Velez
  • Regie: Gabriela Gruber
  • Produzentin: Gabriela Gruber

Gabriela Gruber

  • 1966
    geboren in Ingoldstadt
  • 1991
    Diplom an der Universität der Künste, Berlin
  • 1992
    Meisterschülerin von Jan Lenica
  • 2007
    Auftragsarbeiten
    Lebt und arbeitet in Berlin
Gabriela Gruber: Come on Strange, Elemente