Futur Perfekt. Zeitgenössische Kunst aus Deutschland
Dani Gal: Architecture Regarding the Future of Conversations, 2008; Holz, Plattenspieler, Schallplatten, Bewegungsmelder, Lautsprecher, Siebdruck (gerahmt); © Dani Gal, Courtesy: Freymond-Guth Fine Arts, Zürich

Dani Gal (1975 in Jerusalem geboren) arbeitet mit historischen Dokumenten, indem er deren visuelle und akustische Informationsebenen bei der Etablierung von Wissen und Geschichte untersucht und mit eigenem Recherchematerial konfrontiert. In der interaktiven Klanginstallation "Architecture Regarding the Future of Conversations" (2008) laufen beide Seiten einer amerikanischen Vinylplatte mit Reden namhafter Architekten aus den Fünfzigerjahren. Den Originaltitel der LP "Conversations Regarding the Future of Architecture" hat Dani Gal verdreht, denn es geht nun um den Raum der Kommunikation, nicht um den der Architektur. Bewegen sich die Ausstellungsbesucher durch den Raum variieren die Player Abspieltempo sowie Lautstärke der Audio-Aufnahmen. Je mehr Menschen im Raum sich den Sockeln mit den Plattenspielern nähern, umso mehr wird der Ton verzerrt und umso unverständlicher ist der gesprochene Text.

Dani Gal: Architecture Regarding the Future of Conversations, 2008; Holz, Plattenspieler, Schallplatten, Bewegungsmelder, Lautsprecher, Siebdruck (gerahmt); © Dani Gal, Courtesy: Freymond-Guth Fine Arts, Zürich

Fotos
(l) Architecture Regarding the Future of Conversations, 2008, Siebdruck; Foto: Mathias Schormann
(r) Architecture Regarding the Future of Conversations, 2008, Siebdruck
© Dani Gal, Courtesy: Freymond-Guth Fine Arts, Zürich