DIALOG DER ZIVILGESELLSCHAFTEN

Podiumsdiskussion

"7 Billion Voices in a Multipolar World"

ifa | Viele Fragen wurden im Rahmen der Konferenz "Kulturen des Wir", die am 13. September in Berlin stattfand und den Gemeinschaftsbegriff der Zukunft thematisierte, aufgeworfen. Einige Antworten und weitere Denkanstöße konnten die vier internationalen Teilnehmer der abendlichen Podiumsdiskussion geben. Herausforderungen in einer internationalen Gemeinschaft, die Rolle Europas, die Bedeutung neuer Technologien: Die Themen des  Meinungsaustausches waren vielfältig. In einem Punkt waren sich jedoch alle einig: Für die Zukunft unseres Zusammenlebens ist eine neue Form des Dialogs notwendig.

Die neuen Kulturmanager: Anna Kusa, Daria Leduck, Dominik Duda, Othmara Glas (v.l.n.r.). Foto: © ifa/ Quitsch

Die neuen Teilnehmer des Entsendeprogrammes

Arbeiten für und mit deutschen Minderheiten

ifa | Die deutschen Minderheiten stärken und den Austausch fördern ist ein Hauptanliegen des Entsendeprogammes des ifa. Jedes Jahr bekommen 17 Kulturmanagerinnen und -manager sowie Redakteurinnen und Redakteure die Möglichkeit, berufliche Erfahrungen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten zu sammeln. In unterschiedlichen Arbeitsbereichen sind sie redaktionell tätig, leisten Jugend- und Bildungsarbeit und setzen eigene Projektideen um. Anfang September 2017 haben Othmara Glas, Dominik Duda, Daria Leduck und Anna Kusa ihren Einsatz begonnen. Im Interview sprechen sie über über ihre Erwartungen und ersten Eindrücke.
Interview von Karoline Gil

Altstadt von Tunis © Humpert

CCP-Stipendiat

Ein Sprachrohr für die Medina

ifa Alumni |  Enge verzweigte Gassen in einer orientalischen Welt: das ist die Altstadt von Tunis. Seit zweieinhalb Jahren lebt der Stuttgarter Architekt Raoul Cyril Humpert dort. Mit Hilfe einer finanziellen Unterstützung durch das ifa hat er ein Zeitungsprojekt ins Leben gerufen. Die Zeitung trifft mit Themen rund um das Leben in der Medina auf eine begeisterte Leserschaft. Über das Projekt, die Geschichte und das Leben in der Medina von Tunis.

CCP-Stipendiat Amur Alrawahi beim Workshop in Stuttgart, Juli 2017 © ifa / Kuhnle

Arbeitsalltag mal anders

Raus aus der omanischen Wüste, rein in den deutschen Wald

ifa | Amur Alrawahi arbeitet im Rahmen des CrossCulture Programms für zwei Monate im "Nationalpark Hainich" und sammelt dort Erfahrungen im Bereich des deutschen Naturtourismus. Eine Besonderheit ist für ihn der tägliche Arbeitsweg. In Deutschland fährt er mit dem Fahrrad statt mit dem Auto. Während eines interkulturellen CrossCulture-Workshops in Stuttgart sprach er über seine bisherigen Erlebnisse.
Interview von Leontine Päßler

Magdalena Sturm auf Recherchereise in Serebropolje © Sturm

Blog über Familiengeschichten der Deutschen in Russland

Mein deutscher Ururgroßvater

ifa | Die "Russlanddeutschen" sind heute akzeptierter und selbstverständlicher Teil der deutschen Gesellschaft. Es leben aber auch weiterhin etwa 500.000 Menschen deutscher Abstammung in Russland, meist in Dörfern und Kleinstädten im Süden der Oblast Omsk in Sibirien. Viele der heute in Sibirien lebenden Deutschen wurden während des Zweiten Weltkriegs in diese dünn besiedelte Region deportiert, als Reaktion auf die Aggression Deutschlands. An dieses Schicksal erinnert der "Tag der Russlanddeutschen" am 28. August. In dem multimedialen Blog Sibiriendeutsche erzählen Russlanddeutsche ihre Familiengeschichte und gewähren so einen Einblick in Leben von Deutschen 5.000 km außerhalb Deutschlands. Autorin des Blogs ist Magdalena Sturm, Redakteurin des ifa.
Interview von Mind_Netz-Redakteur Carsten Fiedler

Flashmob der Ungarndeutschen in Fünfkirchen © Haus Lenau

Deutsche Minderheiten

"Zwei Kulturen, eine Heimat"

ifa | Die Stimmung in Fünfkirchen war mitreißend – mehr als doppelt so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer als erwartet tanzten begeistert Sternpolka zur Blasmusik der Kapelle "Diamant". Ziel des Flashmobs war neben guter Laune insbesondere die Sichtbarkeit der Ungarndeutschen zu stärken. Zusammen mit dem Lenau Haus und aktiven ungarndeutschen Jugendlichen in Fünfkirchen organisierte die ifa-Kulturmanagerin Sandra György den Flashmob. Die deutsche Minderheit zählt zu den größten Minderheitsgruppen in Ungarn und ist besonders in dieser Region stark vertreten. Der Flashmob in Fünfkirchen fand im Rahmen des "Nationalitätentages" der ungarischen Rundfunkanstalt MTVA im Mai statt. Dabei präsentierten sich die insgesamt 13 anerkannten nationalen Minderheiten in Ungarn mit verschiedenen Live-Beiträgen.

Abschlussveranstaltung des Sommercamps; Foto: Anita Pendziałek

Weltjugendtag 2017

Die Jugendarbeit des ifa

ifaDie Persönlichkeit entwickeln und Verantwortung übernehmen: Die außerschulische Jugendbildung fördert junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, lässt sie ihre gesellschaftliche Mitverantwortung erkennen und verstärkt das soziale Engagement. Das ifa initiiert und unterstützt Programme der außerschulischen Jugendbildung. Anlässlich des Weltjugendtages am 12.08. stellt das ifa Projekte aus der Jugendarbeit vor: Das Sommercamp, die Kinderspielstadt und die Kinderuni.

Ungarndeutsches Museum; Foto: ifa/ Fulajtár

Kulturassistentenprogramm

Jeder Gegenstand hat eine bewegende Geschichte...

ifa | Die  Kultur der deutschsprachigen Bevölkerungsgruppen zu bewahren und zu vermitteln – das ist das Ziel des Ungarndeutschen Museums in Tata. ifa-Kulturassistentin Katinka Árendás hat ein halbes Jahr dort gearbeitet. Sehr spannend fand sie es, eine Onlineausstellung zum Thema "Migration" zu organisieren. Ein Erfahrungsbericht über ihre Arbeit dort

Foto: James Cridland -Crowd via Flickr (CC-BY-2.0)

Internetportal

So tickt Deutschland

Auswärtiges Amt | Wie soll sich die Welt über Deutschland informieren und wie lässt sich ein möglichst positives Bild vermitteln? Mit der Internet-Plattform deutschland.de geht das Auswärtige Amt dieser wichtigen Aufgabe nach. Auf neun Sprachen können sich interessierte Menschen dort ein umfangreiches Bild von Deutschland machen. Seit dem 17. Juli ist die Seite unter dem Motto "Wie tickt Deutschland?" mit einem neuen Look online. Besonders junge Menschen will das Auswärtige Amt dabei erreichen. Das Design ist vor allem für Smartphone-Nutzerinnen und Nutzer optimiert. Damit soll das positive Deutschlandbild auf längere Sicht erhalten bleiben, denn die Gunst um die Weltöffentlichkeit ist hart umkämpft. Immer mehr Staaten investieren verstärkt in die strategische Auslandskommunikation.

Foto: Andy Roast (CC BY-NC 2.0) via Flickr

Bildungsprojekt aus Jordanien

Science League erhält Auszeichnung der Universität Manchester

ifa | Das vom ifa angestoßene Projekt Science League von Hamza Arsbi wurde mit dem Preis für "außergewöhnlicher Beitrag eines sozialem Unternehmertum" ausgezeichnet. Science Leauge wurde 2012 als Reaktion auf das schlechte Bildungssystem in Jordanien gegründet. Das Projekt richtet sich an Jugendliche aus dem Nahen Osten, die sich unterschiedlichen Herausforderungen stellen können. 

Mohamed Emugtaba Aamir produziert ein Musikvideo eines traditionellen Kinderliedes. © ifa / Aamir

Musikvideo von sudanesischem Kinderlied

Musik von gestern – Bäume von morgen

ifa Alumni | "Musikclips sind eine Chance, unseren enormen Reichtum an traditioneller Volksmusik jungen Menschen zugänglich zu machen", sagt der sudanesische CrossCulture Alumnus und Filmemacher Mohamed Emugtaba Aamir. Eine Chance und Herausforderung zugleich, denn die Zahl hochwertig produzierter Musikclips in Afrikas drittgrößtem Land ist bisher noch verschwindend gering.

Foto: Erdem Dindar (CC0), via Pixabay

Erste Frauenmoschee in Kopenhagen

Der Ruf der Muezzina in der Tradition des Propheten

qantara.de | In Europas erster Frauenmoschee in Kopenhagen finden regelmäßig Freitagsgebete statt. Aktuell steht die Eröffnung einer islamischen Akademie kurz bevor, an der künftig Imaminnen für Dänemark ausgebildet werden sollen – ein Novum. Ulrike Hummel berichtet aus Kopenhagen.

Foto: Quinn Dombrowski, (CC BY-SA 2.0), via Flickr

Österreichs Bundespräsident und die Islamophobie-Debatte

Ein Zeichen der Solidarität und des Mutes

qantara.de | Mit seinen kritischen Äußerungen über die grassierende Angst vor dem Islam in seinem Land setzt Österreichs neuer Bundespräsident Van der Bellen ein wichtiges Signal gegen den in Europa wieder salonfähig gewordenen Rassismus und gegen die Stigmatisierung von Muslimen, meint Farid Hafez.

Foto: ifa / Grimke

Mind_Netz

Journalisten der deutschen Minderheiten vernetzen sich in Prag

ifa | Im Mai 2017 trafen sich in Prag Journalistinnen und Journalisten von Zeitungen und Radiosendungen der deutschen Minderheiten in Mittel- und Südosteuropa sowie Russland und Kasachstan zu einem Arbeits- und Netzwerktreffen. Viele sahen sich zum ersten Mal persönlich, doch alle kannten sich bereits durch die Zusammenarbeit bei Mind_Netz. Bereits seit November 2016 kooperieren die Minderheitenredaktionen bei der gemeinsamen Social-Media-Plattform mit der Mind_Netz-Redaktion des ifa in Stuttgart. Mind_Netz veröffentlicht auf Facebook, VKontakte und Twitter täglich die spannendsten Beiträge aus den deutschen Minderheitenmedien für ein junges, internationales Publikum.

Foto: Robert Zunikoff (CC0 1.0) via unsplash

Untie to Tie

Chaos-Welt? Edouard Glissant und die Frage der Universalität

ifa | Im Rahmen der Ausstellung "Untie to Tie" der ifa-Galerie Berlin, hat Markus Messling, vom Centre Marc Bloch Berlin, ein Essay über den Schriftsteller, Literaturtheoretiker und Philosoph Édouard Glissant veröffentlicht.

Bildergalerie

Dabkeh Flash Mob in Bremen

ifa | Tanz als eine Einladung, mehr über das Leben in den palästinensischen Gebieten zu erfahren: Osama Awwad, Tänzer, Choreograph und Dramaturg aus Bethlehem, inszeniert in Bremen den arabischen Folkloretanz Dabkeh als Flash Mob. Verschiedene Orte der Stadt, wie der Marktplatz oder der Hauptbahnhof, werden dabei zur Bühne. Der Tanz öffnet Türen für Gespräche und ermöglicht Einblicke in das palästinensische Alltagsleben.

Königin Silvia von Schweden; Foto Rosie Alm, © Kungahuset.se

Theodor-Wanner-Preis 2017

Preisträgerin: Königin Silvia von Schweden

ifa | Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) verleiht den Theodor-Wanner-Preis für Frieden, Freiheit und Menschenrechte in diesem Jahr an Königin Silvia von Schweden, die mit ihrem vielseitigen, jahrelangen und grenzüberschreitenden Engagement aktive und konkrete Beiträge zur Umsetzung der Menschenrechte, zum Dialog verschiedener gesellschaftlicher Gruppen und somit zu Frieden und gesellschaftlichem Zusammenhalt leistet.

Foto: Andreas Mortonus (CC BY 2.0), via Flickr

ifa Media

Global Citizenship. Perspektiven einer Weltgemeinschaft

ifa | Kann man Weltbürgertum lernen? In welcher Form findet solch eine Bildungspraxis statt? Im vierten Band der Reihe "Perspektive Außenkulturpolitik" betrachten internationale Autoren die in vielen "kleinen Kosmopolitismen" schon praktizierte Weltgemeinschaft. Von der olympischen Idee und digitalen antiken Quellensammlungen ist ebenso die Rede wie von der Notwendigkeit eines "Weltgewissens" und den Schwierigkeiten supranationaler Verständigung.

Die Lange Nacht der Ideen

17 Orte – 17 Ideen

Menschen bewegen | Alya Sebti, Leiterin der ifa-Galerie Berlin, erzählt im Vorfeld der "Langen Nacht der Ideen", warum der Ansatz "Kulturen verbinden" zu ihr passt und wie die ifa-Galerie Menschen mit unterschiedlichen Backgrounds zusammenbringt.

Foto: Daniel Burka

Sonderpresseschau

Türkei aktuell: Kunst, Kultur, Wissenschaft

ifa | Seit dem Frühjahr 2016 häufen sich die Medienberichte über die Lage von Wissenschaftlern, Journalisten, Kulturschaffenden und Künstlern in der Türkei: Ausreiseverbote für Akademiker, Entlassungen an Theatern und Schließungen von Zeitungsredaktionen erregen international Aufsehen. Die Politik von Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat Folgen für Universitäten, die Kunst- und Kulturszene und die Pressefreiheit im Land. Die ifa-Sonderpresseschau "Türkei aktuell: Kunst, Kultur, Wissenschaft" liefert einen umfassenden Überblick über aktuelle Geschehnisse und Entwicklungen am Bosporus.

MindNetz-Treffen 2016; Foto: Helge Haas

Artikel

MindNetz: Ein junges Medienportal auf Deutsch

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien | Soziale Netzwerke als Chance für deutschsprachige Redaktionen. Von Philipp Hochbaum

Video

CrossCulture Workshop 2016

ifa | Im August 2016 haben wir drei Stipendiaten des CrossCulture Programms beim Workshop in Stuttgart getroffen. Aus erster Hand wollten wir von ihnen wissen: "Welche Rolle spielt interkulturelle Bildung?

Gibt es einen Ausschaltknopf für asymmetrische Machtbeziehungen? Foto: Sylvain Naudin (CC BY-SA 2.0), via Flickr

Studie

Can Asymmetrical Cooperation be Legitimised?

ifa | Wird es je ein ausgeglichenes Machtverhältnis zwischen dem Globalen Norden und Globalen Süden geben? Welche Potenziale und Vorteile bieten assymetrische Formen der Zusammenarbeit? Wie legitim sind sie? Diese und weitere Fragen untersucht die vom ifa herausgegebene Studie "Can Asymmetrical Cooperation be Legitimised?". Als Untersuchungsgegenstand dient die deutsch-tunesische Zusammenarbeit im höheren Bildungssektor im Rahmen des DAAD-Programmes 'Tunesia in Transition'.

Foto: Aaron Burden (CC0 1.0), via Unsplash

Sonderpresseschau

Kulturschock Trump?

Folgen der US-Politik für Kunst, Kultur und Wissenschaft

ifa | Ein Dekret jagt das andere: Schon in den ersten Tagen seiner Amtszeit hat US-Präsident Donald Trump die politische Welt der USA verändert. Auch Kunst, Kultur und Wissenschaft sind von dieser Politik betroffen. US-amerikanischen Universitäten droht der 45. Präsident der Vereinigten Staaten mit finanziellen Kürzungen. Der Einreisestopp für Menschen aus sieben muslimisch geprägten Ländern beeinträchtigt den internationalen Kunst-, Kultur- und Wissenschaftsaustausch. Doch Trumps "Executive orders" bleiben nicht ohne Gegenwind: Museen und Universitäten wehren sich gegen die zunehmende Abschottung nach außen. Mit der Sonderpresseschau "Kulturschock Trump?" gibt das ifa einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen in den USA und setzt sich mit den Konsequenzen für Kunst, Kultur, Sport, Medien und Wissenschaft auseinander.

Tim Marshall via unsplash

 ifa Edition Kultur und Außenpolitik

Zivilgesellschaftliche Akteure in der Außenpolitik

Chancen und Perspektiven von Public Diplomacy

ifa | Das außenpolitische Wirken zivilgesellschaftlicher Akteure wird von staatlicher Seite oft nicht anerkannt. Die Akteure müssen sich zudem Herausforderungen wie dem Zivilgesellschaftsverständnis vor Ort und der Frage nach der Grenze zu wirtschaftlichen Akteuren stellen. Die 2016 im Forschungsprogramm "Kultur und Außenpolitik" von Robert Lohmann, Daniel Göler und Isabel Vollmer erstellte Studie schlüsselt die Bandbreite des außenpolitischen Handelns deutscher zivilgesellschaftlicher Akteure auf und fordert eine größere konzeptionelle Klarheit. 

ifa Media: Zivilgesellschaftliche Akteure in der Außenpolitik. Chancen und Perspektiven von Public Diplomacy

Video [2:45min]

Reframe Islam: Ein Fotoprojekt bricht mit Stereotypen gegenüber Moslems 

hd-campus.tv | Der algerische Fotograf Nassim M. Hadj Benali kämpft mit seinen Fotografien lächelnder Muslime gegen Stereotype und Vorurteile. Statt der in der westlichen Welt weit verbreiteten Bilder grimmig dreinblickender Muslime hat er strahlende Gesichter aufgenommen – in Moscheen in Deutschland und den USA. Die Ausstellung "Re-Frame Islam" mit Hadj Benalis Fotos ist noch bis 14. April im d.a.i. in Tübingen zu sehen.
Video von Valerie Burgahn, Valentin Betz und Samuel Zink 

CrossCulture Programm: Erfahrungsbericht Nassim M. Hadj Benali

Havanna, Kuba © Albia Consul

Deutsch-kubanische Kultur- und Bildungsbeziehungen

Kuba öffnet sich – Kultur und Bildung als Motor?

ifa | Mit dem Tod Fidel Castros steht Kuba dieser Tage im Fokus der Öffentlichkeit. Vorangegangen waren die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zu den USA und der Besuch Barack Obamas im März 2016. Der Tourismus wächst stetig und mit den ausländischen Urlaubern fließen Devisen ins Land, die für viele Kubaner eine willkommene Einnahmequelle sind. Eine Öffnung des Landes scheint vielen Beobachtern unaufhaltsam. Kubanische Intellektuelle und Kulturschaffende hoffen auf mehr Freiheit und einen intensiveren Austausch mit dem Ausland. Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik spielt hier eine wesentliche Rolle.
Interview mit Bert Hoffmann, Experte des ifa-Forschungsprogramms

KULTURAUSTAUSCH I/2017

KULTURAUSTAUSCH I/2017

Trink doch was, Fatuma!

kulturaustausch.de | Vom Feierabendbier bis zum Absacker – wie deutsche Trinkgewohnheiten auf andere wirken
Von Fatuma Musa Afrah

HIGH LINE – Postfossile Infrastrukturen; New York, öffentlicher Park, Teilbereich 2009 eröffnet; Team: James Corner Field Operations mit Diller Scofidio + RenfroHigh Line; Foto: © Iwan Baan

Post-Oil City: Urban Systems 

From Community Gardens to Vertical Farming

City planners the world over are discussing urban agriculture. According to experts 60% of the world’s population will live in cities by the year 2030. Even today, 70% of the world’s CO² emissions are due to cities, to a large part originating from transportation and the supply of food. In order to achieve sustainability, transit distances must be reduced and food networks at the local and regional levels must be activated.
By Carolin Mees

AKUPUNKTUR – Radial-konzentrische Stadt, Curitiba; Realisierung ab 1965; Team: Instituto de Pesquisa e Planejamento Urbano de Curitiba (IPPUC), Jaime Lerner; Foto: Station des Schnellbusnetzes, 1974, © Jaime Lerner

Post-Oil-City: Urban Transit

Learning from Curitiba

The Successes and Failures of an Early Instance of Urban Acupuncture. By Stefan Gruber

Was bleibt. Ein Heft über Erinnerungen / Institut für Auslandsbeziehungen. Ronald Grätz (Hg.). – Regensburg: ConBrio, 2016. – 82 S.

KULTURAUSTAUSCH I/2016

Im Staub der Metropolen

Über Städte, die sich ständig verändern – und jene, die bleiben, wie wir sie in Erinnerung haben.
Von Bora Ćosić

Das große Schweigen

Viele Russen wissen heute wenig über ihre Vorfahren – und dichten deren Geschichte um.
Von Sergey Lebedew

„Das Denkmal soll Teil unseres Alltags sein“

Der Architekt Michael Arad hat das 9/11-Memorial in New York entworfen. Ein Gespräch über das Gedenken in öffentlichen Räumen.
Interview von Ruth Beck

Neuland. Ein Heft über Flucht und Heimat / Institut für Auslandsbeziehungen. Ronald Grätz (Hg.). – Regensburg: ConBrio, 2016. – 82 S.

KULTURAUSTAUSCH II/2016

"Ich dachte, ich sei ein Schweizer Bub"

Ein Gespräch mit dem irakischstämmigen Regisseur Samir über Heimat.
Interview von Fabian Ebeling 

Abschied von der Nation

Warum eine Idee aus dem 18. Jahrhundert für heutige Gesellschaften nichts mehr taugt.
Von Adania Shibli

Russland / Institut für Auslandsbeziehungen. Ronald Grätz (Hg.). – Regensburg: ConBrio, 2015. – 82 S.

KULTURAUSTAUSCH III/2015

"Früher wussten wir, was gut war und was böse"

Die Regisseurin Natalja Kudrjaschowa erzählt von der Leere der heute 30-Jährigen.
Interview von Jenny Friedrich-Freksa und Fabian Ebeling

Der Diktatur verfallen

Mit dem Ende der Sowjetunion verloren die Russen ihre Identität. Das macht sie nicht zu autoritätshörigen Menschen.
Von Leonid Gosman


new olds. Workshop mit Laura Bernhardt und Daniel Juric in Nanjing; Foto: Lao XU (Hongwei XU), © ifa

Workshop in Nanjing

Lotuswurzel und Sauerkraut

ifa | In Chinas Straßen duftet es nach Gekochtem, Gedämpftem, Gebratenem und Gebackenem – durch die zahlreichen Garküchen ist das Thema Essen omnipräsent. Was zeichnet die chinesische Straßenküche aus? Welche Besonderheiten gibt es bei der Zubereitung? Welche Geräte werden verwendet? Und was ist der Unterschied zur deutschen Küche? Von Laura Bernhardt und Daniel Juric

Lesetipps

Rüdiger Stehn: Ägypten 1999 (CC BY-SA 2.0) via Flickr

Taha Husain und die Demokratisierung der Bildung in Ägypten

Das Meer des Wissens

qantara.de | Der ägyptische Autor Taha Husain hat bereits Ende der dreißiger Jahre gewusst, dass die Zukunft Ägyptens von der Reform seines Bildungssystems abhängt. Seine Schrift "Die Zukunft der Bildung in Ägypten" ist ein Plädoyer für ein aufgeklärtes, demokratisches und mediterranes Ägypten. Von Andreas Pflitsch

Gigi Ibrahim: Tahrir (CC BY 2.0) via Flickr

Politischer Reformstillstand nach der Arabellion

Logik der Macht

qantara.de Die arabische Welt ist in einem riesigen Kreislauf der Gewalt gefangen. Zugleich sind die Reformer innerhalb und außerhalb der Regime isoliert. Die Befürworter der Gewalt dagegen spüren Auftrieb und werden immer zahlreicher. Und sie sind davon überzeugt, dass die Zukunft der Gewalt gehört. Von Shafeeq Ghabra

 

 

Foto: Darrell Chaddock (CC0 1.0) via unsplash

Arab Uprising

The Two Futures of the Arab World

yalebooksblog | Five years since the Arab uprisings, a political, cultural and social battle is still raging across the Middle East. Tarek Osman, the author of Islamism, explores‎ the challenges facing the Arab world, and reflects on the conflicting factors that will shape its future.
By Tarek Osman

Katalog der ifa-Bibliothek

ifa-Bibliothek

Nachrichten / Presseschau

"Gegen Vorurteile helfen nur Begegnung und kulturelle Bildung"

Interview mit Claudia Roth, Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen für Auswärtige Kulturpolitik

unesco.de | 20.09.2017

Veranstaltungen

24.10.2017 – 26.10.2017 | Berlin / Берлин
Stay connected
Netzwerkveranstaltung für zivilgesellschaftliche Akteure aus Deutschland, Russland und den Ländern der Östlichen Partnerschaft / дневное нетворкинг-мероприятие для субъектов гражда...
ifa Media
Foto: James Cridland via Flickr (CC-BY-2.0) / ifa
Scott Webb, via Unsplash