Themen

Kuratorin Meskerem Assegued © Guenet Assegued

Beitrag

Meine Erinnerungen an Johannes Haile

ifa | "Man konnte viel Spaß mit ihm haben", erinnert sich die Kuratorin Meskerem Assegued an Johannes Haile. Der äthiopische Fotograf war nicht nur ihr Mentor, sondern auch ein guter Freund. In ihrem Beitrag beschreibt sie Haile als einen Mann, der falsches Lächeln nicht mochte und erst dann zufrieden war, wenn die Menschen, die er ablichtete, seine Kamera vergaßen. Assegued gründete das Zoma Contemporary Art Center (ZCAC) in Addis Abeba und kuratierte die Ausstellung "Mit anderen Augen. Deutschland in den 1960er Jahren – Fotografien von Johannes Haile".
Beitrag von Meskerem Assegued

Crawford Ifland (CC0 1.0), via Unsplash

Kulturreport, EUNIC-Jahrbuch 2014/2015

Die Ausgegrenzten der Moderne

ifa | Die Ghettos in Frankreich für Einwanderer, von denen man erwartete, dass sie binnen kurzem von etablierten städtischen Strukturen assimiliert würden, hatten ursprünglich den Charakter von Transitstationen. Sie verwandelten sich jedoch in "Ausschlussgebiete", als der Arbeitsmarkt dereguliert war. Dann verdichteten sich die Ressentiments der etablierten Bevölkerung, so der 1925 geborene große Soziologe Zygmunt Bauman, zu einer undurchdringlichen Mauer, die die Neuankömmlinge ausschloss.
Von Zygmunt Bauman

Foto: Hala Elkoussy, My Cairo, edition esefeld & traub, 2014

Interview

"Vom Jubel des Tahrir-Platzes ist nichts geblieben"

"MYCAI - Mein Kairo" heißt das Buch, das Jörg Armbruster Ende 2014 mit dem deutsch-syrischen Schriftsteller Suleman Taufiq herausgegeben hat. Anlässlich der Buchpräsentation in der ifa-Galerie Stuttgart sprachen wir mit ihm über sein Kairo, den "Arabischen Frühling" und seine langjährige Arbeit als ARD-Auslandskorrespondent für den Nahen und Mittleren Osten.
Das Interview führte Juliane Pfordte

Eröffnung der Ausstellung "Dem Gestern ein Morgen geben ...", ifa-Galerie Stuttgart; Foto: ifa / Gögelmann

Kunst in Konfliktregionen

Im gepanzerten Fahrzeug ins Museum

Kaum ist irgendwo der Krieg beendet, nimmt das Stuttgarter Institut für Auslandsbeziehungen Kontakte auf. Mit seinen Tourneeausstellungen will es mit den Menschen und Kulturen ins Gespräch kommen. So sind derzeit dreißig Ausstellungen zu Kunst, Design, Fotografie und Architektur aus der ifa-Sammlung in der Welt unterwegs. 
Von Adrienne Braun, erschienen in der Stuttgarter Zeitung am 11. August 2016

Globales Spiel – Sport, Kultur, Entwicklung und Außenpolitik / EUNIC,... (Hg.). – Göttingen: Steidl, 2016. (Kulturreport, EUNIC-Jahrbuch)

Kulturreport / EUNIC-Jahrbuch 2016

Globales Spiel – Sport, Kultur, Entwicklung und Außenpolitik

Sport überbrückt Sprach- und Kulturgrenzen und kann weltweit die Herzen der Menschen öffnen. Doch Korruption und Kommerz, Profitgier und politisches Taktieren bedrohen die Ideale des Fair Play. Welche Rolle spielt der Sport in den internationalen Kulturbeziehungen? Wie kann man die soziale Kraft des Sports für Entwicklung, Integration und Friedensarbeit nutzen? 

Dave Eggers: Ein Sport für Kommunisten
Serhij Zhadan: Die Ukraine geht in die Verlängerung
Anders Ravn Sørensen: Schwede des Jahres
Umberto Eco: Der Sport ist der Mensch, der Sport ist die Gesellschaft
Beqë Cufaj: Sport ist auch Krieg
Julian Rieck: Brennspiegel von Politik und regionaler Identität
Andrei S. Markovits: Motor für Emanzipation und Diskriminierung
Marianne Meier: Liaison mit Diktatoren

Genzyme Corporate Headquarters, Cambridge, MA; bewegliche Prismen an der Atriumdecke lenken Tageslicht in die tiefer liegenden Gebäudeteile; © Behnisch Architekten

Architektur und Nachhaltigkeit

4 Fragen an Stefan Behnisch und Thomas Auer

ifa | Stefan Behnisch (Behnisch Architekten) und Thomas Auer (Transsolar KlimaEngeneering) beschäftigen sich seit Jahren mit nachhaltiger Architektur. Im Interview sprechen sie über die Grundlagen ihrer Arbeit und wie sich diese in den letzten Jahren verändert hat.

Staatsminister Michael Roth; Foto: Michael Farkas

Konferenz "Quo vadis Europa?"

"Europa versteht sich von Beginn an als ein einzigartiges Friedensprojekt"

Der europäische Integrationsprozess wurde in den vergangenen Jahren durch politische, ökonomische und gesellschaftliche Krisen immer wieder aufgehalten. Sind die Fundamente der EU und ihrer Institutionen noch ausreichend für die anstehenden Probleme? Ist der Traum des "Friedensprojekts" Europa heute ausgeträumt? Fühlen sich die Bürgerinnen und Bürger noch vertreten? Und wie sieht die Rolle der Europäischen Union im internationalen Kontext aus? 
Rede von Europa-Staatsminister Michael Roth an der Universität Göttingen am 18. November 2016

Lesesaal der ifa-Bibliothek

ifa-Bibliothek

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