Themen

Ein neues Gespenst geht in Europa um: Der Populismus. Foto: (CC0), via Pixabay

Sonderpresseschau

Zielscheibe Europa

ifa | Das Gespenst des Populismus streift in Europa umher und zieht immer mehr Menschen in seinen Bann. Egal ob in anti-europäischen Parteien oder in protektionischen Bewegungen die Verteidigung nationaler Werte steht gerade hoch im Kurs. Die neue ifa-Sonderpresseschau ''Zielscheibe Europa'' thematisiert das Wiederaufleben des nationalen Denkens in Europa, die Auswirkungen auf Kunst, Kultur, Medien und Wissenschaft und deren Verantwortung im Kampf gegen die vereinfachenden Narrative der Populisten.

Gitarrenklänge hallen durch die Wüste: Über den Blues in Mali. Foto: Kimberly Richards (CC0 1.0), via Unsplash

Interview

''Die Wüste war unsere Musikschule''

kulturaustausch.de | Gitarrenklänge hallen durch die Wüste. Die Sonne sengt. Der Gittarist Ahmed Ag Kaedi spricht über den Blues in seiner Heimat Mali, seiner Leidenschaft zur Musik und sein konfliktreiches Leben als Tuareg. Denn im Leben der Tuareg hat Musik eine besondere Bedeutung: Sie verleiht ihnen eine Stimme im Kampf für mehr Unabhängigkeit und gegen die gewalttätigen Konflikten, die sie umgeben.
Von Nikola Richter

Gesucht sind kreative Plakate rund um das Thema ''Wir''. Foto: Henry Perks (CC0 1.0), via Unsplash

Ausschreibung

Plakatwettbewerb

ifa | Was verstehst du unter "wir"? In welchen Formen begegnet dir das "wir"? Die Abteilung Kunst ruft anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des ifa zur kreativen Gestaltung von Plakaten zum Thema ''Kulturen des Wir'' auf. Damit greift das ifa aktuelle Fragestellungen von Gemeinschaft, Vielfalt und Frieden auf. Denn die Frage, wer Teil des ''Wir" ist, gehört heute zu den viel und kontrovers diskutierten Themen. Vorschläge könnt ihr bis zum 23. April 2017 an art(at)ifa.de senden. Aus allen Einsendungen wählt eine Jury sechs Gewinnerplakate aus, die im Laufe des Jahres turnusmäßig im Ausstellungsfenster neben der ifa-Galerie Stuttgart sowie im ifa-Veranstaltungsraum "Weltraum" ausgestellt werden.

Sind wir zu einer Weltgemeinschaft?? Foto: Slava Bowman (CC BY 2.0), via Unsplash

Podiumsdiskussion

Perspektiven einer Weltgemeinschaft

ifa | Kann man das Leben in der Weltgemeinschaft lernen? Wo findet eine solche Bildungspraxis statt? Welche Rechtspraxis ist dafür förderlich? Diese fragen diskutieren der Theologe Karl-Josef Kuschel, der Anthropologe und Erziehungswissenschaftler Christoph Wulf und die ehemalige Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland, Selmin Çalışkan, am 26. März auf der Leipziger Buchmesse. Moderiert wird die Veranstaltung von Odila Triebel, Leiterin des ifa-Bereichs Dialog und Forschung Kultur und Außenpolitik. Anlass der Diskussion ist das Erscheinen der Publikation "Global Citizenship – Perspektiven einer Weltgemeinschaft". Die Diskussion wird ab 12.00 Uhr live im Internet übertragen.

Im Gespräch vertieft. Florian Börner und Ahmed Al-Shaikhli arbeiten eng zusammen. Foto: © Sascha Montag, Zeitenspiegel

Porträt

Ein Fall für zwei

ifa | Dieses Wohnzimmer ist so groß, dass der Blick sich verliert. Ein Fußballfeld findet hier Platz – und auch ein paar Dutzend Geflüchtete. Es riecht nach frisch gesägtem Holz und Leim. In dieser Umgebung arbeiten Florian Börner und Ahmed Al-Shaikhli eng miteinander zusammen. Sie erzählen von ihrer Arbeit in einer Flüchtlingsunterkunft, den täglichen Herausforderungen und den Lösungen, die sie zusammen suchen.

Von Jan Rübel

Im Kampf gegen Krisen. Foto: David Santaolalla (CC BY 2.0), via Flickr

Bericht

Syrien und Afghanistan – Krisenbewältigung in der Krise?

ifa | Wie geht die deutsche Außenpolitik mit internationalen Krisen um? Mit welchen Mitteln betreibt die Bundesregierung Ursachenbekämpfung? Und wie berichten Medien über Krisen? Im Rahmen der Reihe ''Außenpolitik live'' stellte sich Rüdiger König, Leiter der Abteilung für Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktforschung und Humanitäre Hilfe des Auswärtigen Amts, am 20. Juni 2016 in Dresden den Fragen des Publikums. Von Nathalie Saccà

Gibt es einen Ausschaltknopf für asymmetrische Machtbeziehungen? Foto: Sylvain Naudin (CC BY-SA 2.0), via Flickr

Studie

Can Asymmetrical Cooperation be Legitimised?

ifa | Wird es je ein ausgeglichenes Machtverhältnis zwischen dem Globalen Norden und Globalen Süden geben? Welche Potenziale und Vorteile bieten assymetrische Formen der Zusammenarbeit? Wie legitim sind sie? Diese und weitere Fragen untersucht die vom ifa herausgegebene Studie "Can Asymmetrical Cooperation be Legitimised?". Als Untersuchungsgegenstand dient die deutsch-tunesische Zusammenarbeit im höheren Bildungssektor im Rahmen des DAAD-Programmes 'Tunesia in Transition'.

Einen Freudensprung wert: Die Auszeichnung des ifa-Forschungspreises. Foto: Etienne Boulanger (CC0 1.0), via Unsplash.

Ausschreibung

ifa-Forschungspreis Auswärtige Kulturpolitik

ifa |Jedes Jahr vergibt das ifa den Forschungspreis Auswärtige Kulturpolitik. Mit dem Preis zeichnet das ifa herausragende und die Forschung in besonderer Weise weiterführende Masterarbeiten oder Dissertationen aus, die Themen an der Schnittstelle zwischen Kultur und Außenpolitik erforschen. Bis zum 31. März 2017 können deutsche Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer Vorschläge für den Forschungspreis 2017 einreichen.

Seligstadt in Siebenbürgen @ ifa / Kerzel

Bildergalerie

Auf den Spuren der Siebenbürger Sachsen in Rumänien

ifa | Die deutsche Schule steht leer, das evangelische Pfarrhaus dient als Jugendherberge. Knapp 200 Einwohner zählt Seligstadt heute. Es ist eines der ältesten von Siebenbürger Sachsen gegründeten Dörfer in Rumänien. Im November 2016 machten sich deutschsprachige Jugendliche aus Temeswar und Fogarasch auf die Suche nach seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Fotos von Florian Kerzel (ifa-Kulturmanager)

Dmitrii Vaccinium (CC0 1.0), via Unsplash.

Buchtipp

Migration – Religion – Identität

ifa | Welche Aushandlungsprozesse finden im Rahmen von Migration statt? Wie werden Identitäten und Zugehörigkeiten konstruiert? Welche Rolle spielen Sprache und Religion bei transnationaler Mobilität? Die Autoren des vorliegenden Sammelbandes erforschen den Alltag und die Lebenswelten von Menschen mit Migrationserfahrungen, thematisieren Spannungen und Konflikte und zeigen Strategien der Abgrenzung  und des Dazugehören-Wollens auf.

Forschungsausschreibung zu nicht-abrahamitischen Religionen. Foto: João Silas, via Unsplash.

Ausschreibung

Friedensverantwortung und gesellschaftliche Stellung der nicht-abrahamitischen Religionen

ifa | Trotz zunehmender Säkularisierung der europäischen Gesellschaften hat Religion in vielen Teilen der Welt einen starken Einfluss auf die Politikgestaltung und das gesellschaftliche Zusammenleben. Über die prägende Kraft nicht-abrahamitischer Religionen braucht es mehr Wissen. Im ifa-Forschungsprogramm "Kultur und Außenpolitik" forschen Expertinnen und Experten zu aktuellen Themen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) und arbeiten an der Schnittstelle von Theorie und Praxis. Bewerbungsschluss ist der 14. März 2017.

Denkmal zu Ehren des 2005 ermordeten libanesischen Journalisten Gebran Tueni; Foto © ifa/Pfordte

Interview

"Von der Amnestie zur Amnesie"

ifa | "Im Libanon ist Verdrängung zum Dauerzustand geworden", sagt die Journalistin und Orientalistin Monika Borgmann. Mit dem 2004 gegründeten Archiv "UMAM Documentation & Research" versucht sie, die Lücken im kollektiven Gedächtnis des Landes zu schließen. In ihrem aktuellen Dokumentarfilm "Tadmor" brechen ehemalige libanesische Gefangene des Assad-Regimes ihr Schweigen.
Interview von Juliane Pfordte

Muna Abdelbaqi aus Jordanien baut und managt Abwassersysteme in Flüchtlingslagern. © Sascha Montag, Zeitenspiegel

Porträt

Helfen ohne Grenzen

ifa | Eine junge Ingenieurin stellt sich technischen Problemen in Flüchtlingslagern und verknüpft dabei Erfahrungen aus Jordanien, Irak und Deutschland. Ein Porträt über Muna Abdelbaqi, Stipendiatin des Föderprogramms CCP Flucht und Migration.
Von Jan Rübel

Schritt für Schritt weiterkommen mit dem CrossCulture-Modul "Östliche Partnerschaft und Russland". Foto: Jake Hills (CC0 1.0), via Unsplash

Ausschreibung

CrossCulture Programm: Östliche Partnerschaft und Russland

ifa| Das CrossCulture-Modul ''Östliche Partnerschaft und Russland'' bietet jungen Berufstätigen und ehrenamtlich Engagierten aus Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Republik Moldau, Ukraine, Russland und Deutschland die Möglichkeit, Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Bewerbungsschluss ist der 10. März 2017.

Blick in die Ausstellung "Über den Teppich" in der ifa-Galerie Stuttgart, 2016 © ifa/Siri Gögelmann

Interview

Blühende Bleistifte und gewebte Bilder

ifa | Als kleiner Junge spitzte Taysir Batniji am Ende der Schulferien stundenlang seine Stifte. Heute ist ein Feld aus Farbstiftspänen Teil einer seiner bekanntesten Performance. Der palästinensische Künstler wurde 1966 in Gaza geboren. In seiner Installation "Hannoun" – aktuell zu sehen in der ifa-Ausstellung "In the Carpet ǀ Über den Teppich" – stellt Batniji zwei zentrale Dimensionen seines Lebens gegenüber: den Konflikt im Gazastreifen und das Leben im Exil. Ebenfalls in der Ausstellung zu sehen, sind die Arbeiten von Amina Agueznay. Die in Casablanca geborene Künstlerin liebt die Zusammenarbeit mit marokkanischen Weberinnen und anderen Handwerkern. In ihren Textilinstallationen setzt sie sich mit traditionellen Motiven und überlieferten Handwerkstechniken auseinander. Im Interview sprechen die beiden über den Zusammenhang Kunst, Kultur und Handwerk.    
Von Mustafa Yapakci und Siri Gögelmann

Foto: Evan Kirby (CC0 1.0), via Unsplash.

Ausschreibung

Hospitationsprogramm

ifa | Individuelle Qualifizierung, länderübergreifende Vernetzung, themenspezifische Best-Practice-Modelle: Das Hospitationsprogramm bietet Stipendien für vier- bis sechswöchige Aufenthalte an Gastinstitutionen in Mittel- und Südosteuropa, den GUS-Staaten und Deutschland. Teilnehmen können sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Redaktionen, Vereinen und Verbänden der deutschen Minderheiten. Bewerbungsschluss ist der 19. März 2017.

Veraltetes Schubladendenken trotz Multikulti? Foto: Lubomir Simek (CC BY 2.0), via flickr

Artikel

Manuela Bojadžijev: Was wir nicht hören wollen

kulturaustausch | Was bestimmt das ''Wir''? Was macht das ''Andere'' aus? Klassifikationsmuster verändern sich, viele Menschen sind immer weniger bereit, sich etablierten und statischen Identitäten zuzuordnen. Auch der rassistische Diskurs verschiebt sich. Manuela Bojadžijev diskutiert in ihrem Beitrag die Gefahren des heutigen Rassismus in Zeiten von Multikulturalismus.

Sieben Wochen unterstützte Daad Ibrahim die Evangelische Kirchengemeinde in Stuttgart-Obertürkheim. © Christian Püschner, Zeitenspiegel

Porträt

Kein Fremdeln vor der Fremde

ifa | Eine Libanesin will verstehen, was ehrenamtliches Engagement bedeutet, und kommt dafür nach Deutschland. Aus der Lernenden wird auch eine Lehrende. Ein Porträt von Daad Ibrahim, Stipendiatin des Föderprogramms CCP Flucht und Migration.
Von Birte Fuchs

Buchtipp "Europäisch verbunden und national gebunden", Foto: Aranxa Esteve (CC0 1.0), via Unsplash.

Buchtipp

Claudia Schneider: Europäisch verbunden und national gebunden

ifa | Die nationale Sprache und Kultur eines Landes sind der zentrale Gegenstand Auswärtiger Kulturpolitik. Die Repräsentation nach außen basiert auf einer klar umrissenen Identität. In ihrer Dissertation untersucht Claudia Schneider, inwiefern sich die Auswärtige Kulturpolitik der EU-Mitgliedstaaten europäisiert. Sie erforscht die Rolle europäischer Gedächtniskonstruktionen und geht der Frage nach, wie Kulturinstitute die europäische Identität wahrnehmen.

angela n. (CC BY 2.0) via Flickr

Redecoration politics

Will Trump's White House push back recent gains by African-American artists?

contemporaryand.de | Obama's fine selection of works from Glenn Ligon to Alma Thomas is going to leave the White House. But what's coming instead? (Englisch)
By Sean O'Toole

© 2015 ZALMAÏ, Human Rights Watch

Interview

"Einfach nur weg"

ifa | Afghanistan, Elfenbeinküste, Iran, Guinea, Sierra Leone, Somalia, Syrien, Tschetschenien – aus diesen Ländern sind die Jugendlichen geflohen, deren Geschichte Ute Schaeffer in ihrem Buch "Einfach nur weg" erzählt. Im Oktober 2016 war die Autorin zu Gast in der Veranstaltungsreihe "KulturPolitik im Dialog" und nahm sich Zeit für ein Gespräch.
Von Juliane Pfordte

Foto: Aaron Burden (CC0 1.0), via Unsplash

Sonderpresseschau

Kulturschock Trump?

Folgen der US-Politik für Kunst, Kultur und Wissenschaft

ifa | Ein Dekret jagt das andere: Schon in den ersten Tagen seiner Amtszeit hat US-Präsident Donald Trump die politische Welt der USA verändert. Auch Kunst, Kultur und Wissenschaft sind von dieser Politik betroffen. US-amerikanischen Universitäten droht der 45. Präsident der Vereinigten Staaten mit finanziellen Kürzungen. Der Einreisestopp für Menschen aus sieben muslimisch geprägten Ländern beeinträchtigt den internationalen Kunst-, Kultur- und Wissenschaftsaustausch. Doch Trumps "Executive orders" bleiben nicht ohne Gegenwind: Museen und Universitäten wehren sich gegen die zunehmende Abschottung nach außen.

Metropolico.org (CC BY-SA 2.0) via Flickr

Kulturaustausch II/2016

Arm trifft Reich

kulturaustausch.de | Geflüchtete gibt es nicht erst seit gestern, globale Migration ist das Thema unserer Zeit.
Von Paul Collier 

Hendrik Dacquin (CC BY 2.0) via Flickr

Offener Dialog über die Zukunft der Europäischen Union

Welches Europa wollen wir?

ifa / Auswärtiges Amt | Die Referenten der Gesprächsreihe diskutieren mit Bürgerinnen und Bürger u. a. darüber, ob  Europa nur (noch) ein wirtschaftliches Zweckbündnis ist und welche Rolle Deutschland in der EU künftig spielen soll?  

Bei der Debatte um Fake-News fällt immer wieder der Name des russischen Präsidenten. Foto: Andrew Kuznetsov (CC BY 2.0), via Flickr.

Buchtipp

Marcel H. Van Herpen: Putin's Propaganda Machine – Soft Power and Russian Foreign Policy

ifa | Fake-News, Falschmeldungen, Unwahrheiten: Immer wieder fällt bei der Debatte um "alternative Fakten" der Name des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Für Van Herpen sind Fehlinformationen und Desinformationskampagnen Teil einer russischen "Soft-Power"-Offensive. Er spricht von einem Informationskrieg mit dem Zweck, das ehemals sowjetische Gebiet zu "rekolonialisieren" und zu "reimperialisieren".

Imani Clovis (CC0 1.0) via unsplash

KULTURAUSTAUSCH I/2017

Keep Calm and Brexit

kulturaustausch.de | Die Briten haben für den Austritt aus der EU gestimmt. Den Wählern ging es dabei weniger um den Wunsch nach geschlossenen Grenzen als um die Forderung nach mehr Mitbestimmung und neuen politischen Strukturen.
Von Fraser Myers

Mohamad Hajjaj, Beate Apelt, Jamshid Hussein und CCP-Stipendiatin Medea Daghstani (v.l.); Foto: Wolfgang Borrs

CrossCulture Programm

"Der größte Unterschied ist die Freiheit"

ifa | Was bedeutet es anzukommen? Wie beeinflusst Flucht unsere Identität? Welche Möglichkeiten und Perspektiven haben Geflüchtete in Deutschland? Darüber diskutierten Vertreter der Zivilgesellschaft, Politik und Medien mit geflüchteten syrischen ifa-Stipendiaten am 13. Dezember 2016 im Sharehaus Refugio in Berlin.
Ein Bericht von Neda Pouryekta

Stefan Maurer (CC BY-NC 2.0) via Flickr

Parlamentsnachrichten

Zwölfter Bericht der Bundesregierung über ihre Menschenrechtspolitik

Deutscher Bundestag | Schwerpunkt des Berichts der Bundesregierung für die Jahre 2014 bis 2016 sind die zunehmenden Beschränkungen des Handlungsspielraums für die Zivilgesellschaft. Betroffen sind insbesondere Nichtregierungsorganisationen, deren Aktivitäten weltweit eingeschränkt werden. Dieser "shrinking space" sei nicht nur in autoritären Regimen zu beobachten, sondern inzwischen ein globaler Trend geworden.

Bericht: Download (PDF)
Pressemitteilung: Deutscher Bundestag: Einschränkungen der Zivilgesellschaft

Video [2:45min]

Reframe Islam: Ein Fotoprojekt bricht mit Stereotypen gegenüber Moslems 

hd-campus.tv | Der algerische Fotograf Nassim M. Hadj Benali kämpft mit seinen Fotografien lächelnder Muslime gegen Stereotype und Vorurteile. Statt der in der westlichen Welt weit verbreiteten Bilder grimmig dreinblickender Muslime hat er strahlende Gesichter aufgenommen – in Moscheen in Deutschland und den USA. Die Ausstellung "Re-Frame Islam" mit Hadj Benalis Fotos ist noch bis 14. April im d.a.i. in Tübingen zu sehen.
Video von Valerie Burgahn, Valentin Betz und Samuel Zink 

CrossCulture Programm: Erfahrungsbericht Nassim M. Hadj Benali

Politik des Teilens, Eröffnung in der ifa-Galerie Stuttgart im Juli 2016

Politik des Teilens | Interview

Kunsträume: Orte für verlorenes Wissen

ifa | Von welchen Gemeinschaftskonzepten wollen wir lernen? Wie können weltweit gute Lebensbedingungen geschaffen werden? Die Ausstellung "Politik des Teilens – Über kollektives Wissen" eröffnet neue Gedankenwelten. Im Fokus steht die Auseinandersetzung mit kollektivem Wissen und verschiedenen Vorstellungen von Teilen. Im Interview erzählen die Künstler Gabriel Rossell-Santillán, Natalie Robertson und Daniel Maier-Reimer von ihrer Motivation und den Lebensbedingungen indigener Bevölkerungen in Neuseeland und Mexiko.
Interview von Siri Gögelmann

Havanna, Kuba © Albia Consul

Deutsch-kubanische Kultur- und Bildungsbeziehungen

Kuba öffnet sich – Kultur und Bildung als Motor?

ifa | Mit dem Tod Fidel Castros steht Kuba dieser Tage im Fokus der Öffentlichkeit. Vorangegangen waren die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zu den USA und der Besuch Barack Obamas im März 2016. Der Tourismus wächst stetig und mit den ausländischen Urlaubern fließen Devisen ins Land, die für viele Kubaner eine willkommene Einnahmequelle sind. Eine Öffnung des Landes scheint vielen Beobachtern unaufhaltsam. Kubanische Intellektuelle und Kulturschaffende hoffen auf mehr Freiheit und einen intensiveren Austausch mit dem Ausland. Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik spielt hier eine wesentliche Rolle.
Interview mit Bert Hoffmann, Experte des ifa-Forschungsprogramms.

Faustin Thuyambaze (CC0 1.0) via unsplash

Essay

Zwangsmigration und Global Citizenship – Über meinen Wandel vom Flüchtling zum Immigranten und zum Akademiker

ifa | Ich reiste durch verschiedene westafrikanische Länder auf der Suche nach einer "Heimat" fern der Heimat, immer in der Hoffnung, bald wieder zurückkehren und mein Studium beenden zu können.
Von Ahmed Khan

KULTURAUSTAUSCH I/2017

KULTURAUSTAUSCH I/2017

Trink doch was, Fatuma!

kulturaustausch.de | Vom Feierabendbier bis zum Absacker – wie deutsche Trinkgewohnheiten auf andere wirken
Von Fatuma Musa Afrah

Simon Matzinger (CC BY 2.0) via Flickr

KULTURAUSTAUSCH I/2017

Wir brauchen neue Brücken

kulturaustausch.de | Kriege, Flüchtlinge, Spaltung der Gesellschaft: Wie sollte die Außenkulturpolitik auf die aktuellen politischen Krisen reagieren? Wie kann ein Dialog zwischen Kulturschaffenden und der Zivilgesellschaft aussehen?
Von Bernd Thum

Kuratorin Meskerem Assegued © Guenet Assegued

Beitrag

Meine Erinnerungen an Johannes Haile

ifa | "Man konnte viel Spaß mit ihm haben", erinnert sich die Kuratorin Meskerem Assegued an Johannes Haile. Der äthiopische Fotograf war nicht nur ihr Mentor, sondern auch ein guter Freund. In ihrem Beitrag beschreibt sie Haile als einen Mann, der falsches Lächeln nicht mochte und erst dann zufrieden war, wenn die Menschen, die er ablichtete, seine Kamera vergaßen. Assegued gründete das Zoma Contemporary Art Center (ZCAC) in Addis Abeba und kuratierte die Ausstellung "Mit anderen Augen. Deutschland in den 1960er Jahren – Fotografien von Johannes Haile".
Beitrag von Meskerem Assegued

Crawford Ifland (CC0 1.0), via Unsplash

Kulturreport, EUNIC-Jahrbuch 2014/2015

Die Ausgegrenzten der Moderne

ifa | Die Ghettos in Frankreich für Einwanderer, von denen man erwartete, dass sie binnen kurzem von etablierten städtischen Strukturen assimiliert würden, hatten ursprünglich den Charakter von Transitstationen. Sie verwandelten sich jedoch in "Ausschlussgebiete", als der Arbeitsmarkt dereguliert war. Dann verdichteten sich die Ressentiments der etablierten Bevölkerung, so der 1925 geborene große Soziologe Zygmunt Bauman, zu einer undurchdringlichen Mauer, die die Neuankömmlinge ausschloss.
Von Zygmunt Bauman

Foto: Hala Elkoussy, My Cairo, edition esefeld & traub, 2014

Interview

"Vom Jubel des Tahrir-Platzes ist nichts geblieben"

ifa | "MYCAI - Mein Kairo" heißt das Buch, das Jörg Armbruster Ende 2014 mit dem deutsch-syrischen Schriftsteller Suleman Taufiq herausgegeben hat. Anlässlich der Buchpräsentation in der ifa-Galerie Stuttgart sprachen wir mit ihm über sein Kairo, den "Arabischen Frühling" und seine langjährige Arbeit als ARD-Auslandskorrespondent für den Nahen und Mittleren Osten.
Das Interview führte Juliane Pfordte

Lesesaal der ifa-Bibliothek

ifa-Bibliothek

Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart
Tel. +49.711.2225.147
Fax +49.711.2225.131
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Dienstag – Freitag 13–18 Uhr