Themen

Yannick Jürgens, Jon Worth und Dr. Andreas Görgen (von links) ;Foto: © Zeitgeschichtliches Forum
Yannick Jürgens, Jon Worth und Dr. Andreas Görgen (von links)

Europa in Zeiten des Populismus

Eine multikulturelle Wohngemeinschaft

ifa | Wie kann man den Zusammenhalt in Europa stärken? Welche Rolle spielen Populismus und Nationalismus? Und was ist Europa überhaupt? Keine einfachen Fragen für die Gäste der Veranstaltung "Europa stärken – Umgang mit Populismus und Europaskeptizismus". In Leipzig diskutierten der Diplomat Andreas Görgen und Politikblogger John Worth bei der Abschlussveranstaltung der Reihe "Außenpolilitik live –Diplomaten im Dialog".  Stimmen aus dem Publikum führten zu einem lebendigen Austausch. 
 

Foto: Diego Hernandez (CC0 1.0), via Unsplash

Ausschreibung

Hospitationsprogramm

ifa | Individuelle Qualifizierung, länderübergreifende Vernetzung, themenspezifische Best-Practice-Modelle: Das Hospitationsprogramm bietet Stipendien für vier- bis sechswöchige Aufenthalte an Gastinstitutionen in Mittel- und Südosteuropa, den GUS-Staaten und Deutschland an. Bewerben können sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Redaktionen, Vereinen und Verbänden der deutschen Minderheiten. Bewerbungsschluss ist der 30. Juli 2017.

Damian Bern: Dschungel © Damian Bern

Sommerstudio

...das weiß nur der Dschungel

Dieses Jahr startet die Reihe „Sommerstudio“ des ifa. Zum ersten Mal haben Studierende im Bereich Bildende Kunst die Möglichkeit, in der ifa-Galerie Stuttgart ihre Arbeiten zu präsentieren. Die Ausstellung vom 21. Juli bis 10. September 2017 beschäftigt sich mit der Inszenierung der Natur. Mit dabei sind Lena Heinz und Hyungjeong Ko.

Bagdad, Foto: Abdulmomn Kadhim (CC0 1.0), via Pixabay

Sinan Antoons Roman "The Baghdad Eucharist"

Bleiben oder gehen

Qantara.de | "Den Irak verlassen oder nicht?", eine schwierige Frage für die beiden gegensätzlichen Protagonisten aus Sinan Antoons Roman "The Baghdad Eucharist". Ausgangspunkt der Fragestellung stellt der Terroranschlag auf die Sayidat-al-Nejat-Kathedrale in Bagdad dar. Die Perspektive des älteren und optimistischen Youssef steht hier den Ansichten der jungen und kritischen Maha gegenüber. Während Youssef in Erinnerungen an bessere Zeiten schwelgt, arbeitet Maha auf ihre Flucht hin. Der Roman zeigt zwei grundsätzlich verschiedene Bilder des Irak auf und wurde mit dem "Internationalen Preis für den Arabischen Roman" ausgezeichnet. Marcia Lynx Qualey über das Buch.

Foto: James Cridland - Crowd via Flickr (CC-BY-2.0)

Internetportal

So tickt Deutschland

Auswärtiges Amt / ifa | Wie soll sich die Welt über Deutschland informieren und wie lässt sich ein möglichst positives Bild vermitteln? Mit der Internet-Plattform deutschland.de geht das Auswärtige Amt dieser wichtigen Aufgabe nach. Auf neun Sprachen können sich interessierte Menschen dort ein umfangreiches Bild von Deutschland machen. Seit dem 17. Juli ist die Seite unter dem Motto "Wie tickt Deutschland?" mit einem neuen Look online. Besonders junge Menschen will das Auswärtige Amt dabei erreichen. Das Design ist vor allem für Smartphone-Nutzerinnen und Nutzer optimiert. Damit soll das positive Deutschlandbild auf längere Sicht erhalten bleiben, denn die Gunst um die Weltöffentlichkeit ist hart umkämpft. Immer mehr Staaten investieren verstärkt in die strategische Auslandskommunikation.

Foto: Frieds of Europe (CC BY 2.0) via Flickr

Ich bin dafür, dass

... die Europäer weiterstreiten

kulturaustausch.de | Brexit und Donald Trump sind Glücksfälle für Europa. So argumentiert Shada Islam, Direktorin von Friends of Europe. Der Hass der Brexit-Befürworter und des US-Präsidenten habe die Debatte um Europa wiederbelebt. Es habe  animiert, sich für Europa stark zu machen und wählen zu gehen,  wie die letzten Wahlen in den Niederlanden und Frankreich gezeigt haben. Dazu fordert die Autorin die Medien auf, sich nicht ausschließlich auf die Populisten zu stürzen, sondern denen Aufmerksamkeit schenken, die ein starkes Europa wollen.

Foto: Andy Roast (CC BY-NC 2.0) via Flickr

Artikel

Science League erhält Auszeichnung der Universität Manchester

ifa | Das vom ifa angestoßene Projekt Science League von Hamza Arsbi wurde mit dem Preis für "außergewöhnlicher Beitrag eines sozialem Unternehmertum" ausgezeichnet. Science Leauge wurde 2012 als Reaktion auf das schlechte Bildungssystem in Jordanien gegründet. Das Projekt richtet sich an Jugendliche aus dem Nahen Osten, die sich unterschiedlichen Herausforderungen stellen können. 

Foto: Leo Hildalgo (CC BY 2.0) via Flickr

Buchtipp

Hakim Abderrezak : Ex-Centric Migrations. Europe and the Maghreb in Mediterranean Cinema, Literature, and Music

ifa | Menschen in überfüllten Booten auf dem Mittelmeer, verlassene Schwimmwesten an der Küste. Jeder kennt diese Bilder. In europäischen Medien erzählen sie die Geschichte der Migration von Afrika nach Europa. Doch neben dieser Darstellung in den etablierten europäischen Medien, gibt es noch weitere Erzählweisen der Migrationsbewegung zwischen dem globalen Süden und dem globalen Norden. Um eine dieser Erzählweisen geht es in "Europa and the Maghreb in Mediterranean Cinema, Literature, and Music".

Ahmad Kanbar  (CC0 1.0), via unsplash

Zukunft des Nahen und Mittleren Ostens

Ein Marschall-Plan für die arabische Welt?

Qantara.de | Wenn es jemals gelingen soll, den gegenwärtigen Krisenzyklus im modernen Nahen Osten zu durchbrechen, dürfen wir die Zukunft nicht aus dem Blick verlieren. Bereits jetzt zeichnen sich vier Trends in den arabischen Staaten ab, die im kommenden Jahrzehnt für eine Reihe von Problemen sorgen werden.
Von Tarek Osman

Foto: ifa /Hochstaetter

Welches Europa wollen wir?

"Heute ist es ganz anders, als es vor 60 Jahren war"

ifa | "Europa – Wir müssen reden!" Mit dieser Aufforderung startete das Auswärtige Amt die Gesprächsreihe "Welches Europa wollen wir?". 2017 feiert die Europäische Union den 60. Jahrestag der Römischen Verträge, die den Grundstein der EU legten. Angesichts wirtschaftlicher Schwierigkeiten, der Brexit-Abstimmung und des Aufwinds rechtspopulistischer Parteien stehen weniger die Feierlichkeiten, sondern der Dialog mit der Zivilgesellschaft im Vordergrund. Thomas Bagger stellte sich in einem Bürgerdialog an der Akademie Sankelmark bei Flensburg den Fragen des Publikums. Das ifa traf ihn für ein Gespräch. 

 

Foto: Andreas Mortonus (CC BY 2.0) via Flickr

Interview

"Die Saat der Global Citizenship wird in jeder Gesellschaft aufgehen"

UNESCO | Irina Bokova, UNESCO-Generaldirektorin, im Gespräch mit Roland Bernecker (Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission) und Ronald Grätz (Generalsekretär des Instituts für Auslandsbeziehungen). Themen wie das Spannungsfeld von nationalen Interessen aus einer globalen Perspektive, der offensichtlichen Widerspruch zwischen der zunehmenden Globalisierung, die geographische Distanzen durch moderne Kommunikationstechnologien, werden diskutiert. Das Interview stammt aus dem Buch Global Citizenship, welches bei ifa-Media erhältlich ist.

Flavio Cerqueira: I told you..., 2016; Courtesy of the artist and Goodman Gallery

C& Magazin

Alle Ausgaben auf einen Blick

C&/ifa | Die erste Ausgabe von Contemporary And (C&) wurde 2014 während der Dakar Biennale veröffentlicht. Das Magazin präsentiert online und offline unterschiedliche Erzählweisen der Geschichte der zeitgenössischen Kunst. C& versteht sich als dynamischen Ort, an dem Themen und Informationen zu zeitgenössischer Kunstpraxis aus afrikanischen Perspektiven reflektiert und vernetzt werden.

Mohamed Emugtaba Aamir produziert ein Musikvideo eines traditionellen Kinderliedes. © ifa / Aamir

Musikvideo von sudanesischem Kinderlied

Musik von gestern – Bäume von morgen

ifa Alumni | "Musikclips sind eine Chance, unseren enormen Reichtum an traditioneller Volksmusik jungen Menschen zugänglich zu machen", sagt der sudanesische CrossCulture Alumnus und Filmemacher Mohamed Emugtaba Aamir. Eine Chance und Herausforderung zugleich, denn die Zahl hochwertig produzierter Musikclips in Afrikas drittgrößtem Land ist bisher noch verschwindend gering.

Foto: Erdem Dindar (CC0), via Pixabay

Erste Frauenmoschee in Kopenhagen

Der Ruf der Muezzina in der Tradition des Propheten

Qantara.de | In Europas erster Frauenmoschee in Kopenhagen finden regelmäßig Freitagsgebete statt. Aktuell steht die Eröffnung einer islamischen Akademie kurz bevor, an der künftig Imaminnen für Dänemark ausgebildet werden sollen – ein Novum. Ulrike Hummel berichtet aus Kopenhagen.

Dieter Reinl, Auswärtiges Amt; Sophie Haring, Universität Passau; Valentin Naumescu, Babeș-Bolyai-Universität Cluj; Foto: ifa / Hochstätter

Außenpolitik live. Diplomatien im Dialog

Bürgerdialog und Außenpolitik – Erwartungen und Wirklichkeiten

ifa | Pegida und TTIP sind Symptome für den Vertrauensverlust der Gesellschaft in die Regierung. Bei der Gestaltung der Außenpolitik gewinnen zivilgesellschaftliche Akteure bei der Gestaltung von Außenpolitik zunehmend an Bedeutung. Welchen Stellenwert hat Partizipation? Können Dialogformate Misstrauen abbauen und Transparenz erzeugen? Am 21.Juni 2017 diskutierten Dieter Reinl, Valentin Naumescu unter der Moderation von Sophie Haring in Passau.
Von Dr. Odila Triebel und Daniela Hochstätter

Foto: Azri (CC BY-NC-ND 2.0) via Flickr

Soldaten und Medien

Live von der Front

kulturaustausch.de | Sturmgewehr in einer, Smartphone in der anderen Hand: Mit tragbaren Kameras dokumentieren dänische Soldaten in Afghanistan ihre Einsätze. Eine Kamera ist immer dabei, ob im Einsatz oder in den gemeinschaftlichen Pausen. Gewollt werden die Bilder nicht nur von Soldaten selbst sondern auch von Websites der Streitkräfte, Zeitschriften und Fernsehsendern. Die Kamera wird zum festen Begleiter der Soldaten.

Von Carsten Jensen

Irene de Andrés: El Segundo Viaje, 2017; © Irene de Andrés

Untie to Tie

Über urbane Kulturen und koloniale Vermächtnisse

ifa | Ausstellung und Veranstaltungsprogramm des zweiten Kapitels zeigen Positionen, die sich den kolonialen Vermächtnissen in der urbanen Kultur entgegensetzen und beleuchten deren Potenzial, den vorherrschenden Strukturen und Politiken entgegenzuwirken. Wie werden soziale Hierarchien geschaffen und durch stereotype Vorstellungswelten in heutigen kolonialen Verhältnissen geografisch repräsentiert? Urbane Kulturen wie Musik, Mode und Tourismus werden als politische oder kulturelle Instrumente der Ermächtigung und der Handlungsmacht genutzt. 

Foto: Quinn Dombrowski, (CC BY-SA 2.0), via Flickr

Österreichs Bundespräsident und die Islamophobie-Debatte

Ein Zeichen der Solidarität und des Mutes

Qantara.de | Mit seinen kritischen Äußerungen über die grassierende Angst vor dem Islam in seinem Land setzt Österreichs neuer Bundespräsident Van der Bellen ein wichtiges Signal gegen den in Europa wieder salonfähig gewordenen Rassismus und gegen die Stigmatisierung von Muslimen, meint Farid Hafez.

Noborder Network (CC-BY 2.0) Via Flickr

Artikel

Internationale Zusammenarbeit und Dialog in der Flüchtlings- und Migrationspolitik

ifa | Flucht und Migration gehen nicht nur einzelne Staaten etwas an. Verschiedene internationale Akteure müssen gemeinsam Strategien und Lösungen für aktuelle Herausforderungen finden. Zusammenkünfte wie das Global Forum on Migration and Development (GFMD), das vom 28. bis 30. Juni 2017 in Berlin stattfindet, spielen deshalb eine entscheidende Rolle.

Foto: Aida Muluneh Departure 2016 Courtesy of Artist and David Krut Projects

C& Magazin

Neue Printausgabe zur documenta 14

C&/ifa | Zu besonderen Anlässen erscheint „C&“ als Print-Version. So widmet sich die 7. Ausgabe zur documenta 14: "Curriculum of Connections. Focus: Education" ganz dem Thema Bildung im künstlerischen Bereich. 

Foto: Joshua Ness, via Unsplash

Buchtipp 

Geflüchtete und kulturelle Bildung

ifa | Wie können Menschen, die auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung, Hunger und wirtschaftlicher Not in Deutschland ankommen, ihre Rechte auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe wahrnehmen?

Foto: ifa / Grimke

Bericht

Journalisten der deutschen Minderheiten vernetzen sich in Prag

ifa | Im Mai 2017 trafen sich in Prag Journalistinnen und Journalisten von Zeitungen und Radiosendungen der deutschen Minderheiten in Mittel- und Südosteuropa sowie Russland und Kasachstan zu einem Arbeits- und Netzwerktreffen. Viele sahen sich zum ersten Mal persönlich, doch alle kannten sich bereits durch die Zusammenarbeit bei Mind_Netz. Bereits seit November 2016 kooperieren die Minderheitenredaktionen bei der gemeinsamen Social-Media-Plattform mit der Mind_Netz-Redaktion des ifa in Stuttgart. Mind_Netz veröffentlicht auf Facebook, VKontakte und Twitter täglich die spannendsten Beiträge aus den deutschen Minderheitenmedien für ein junges, internationales Publikum.

Buchtipp

Christian Tatje: Die Rolle des Schulbuchs bei der Vermittlung der Europäischen Union

ifa | Wie beurteilen Schülerinnen, Schüler und Lehrer die Schulbücher mit Inhalten über die Europäische Union? Wie wird die Europäische Union in den Schulbüchern dargestellt? Sind Schulbücher überhaupt noch zeitgemäß? Diese Fragen untersucht der Politikwissenschaftler Christian Tatje von der Universität Göttingen.

Foto: ifa

Ausstellungskatalog

Eine Welt in der Stadt: Zoologische und botanische Gärten

ifa | Der neue Ausstellungskatalog des ifa ist online verfügbar. Darin werden städtische Gärten nicht nur rein als Freizeit- und Erholungsräume betrachtet, sondern gleichzeitig auch als Orte der Bildung und Wissenschaft.

Foto: Mathias Voelzke

documenta 14

Förderung internationaler Künstlerinnen und Künstler

ifa | Auf der diesjährigen documenta 14 vom 10.06 -17.09.2017 in Kassel stellen elf vom ifa geförderte Künstlerinnen und Künstler ihre Werke aus. Dabei sind Arin Rungjang (Thailand), Samnang Khavy (Kambodscha), Lala Rukh (Pakistan) und  Ibrahim Mahama (Ghana). Aus Indien außerdem Nikhil Chopra, Ganesh Haloi, Amar Kanwar und Nilima Sheikh sowie Regina Galindo José, Joaquim Orellana Mejía und Vivian Suter aus Guatemala.

Foto: Zübeyde Kopp

Diplomaten im Dialog

"Mission Impossible? Krisenbekämpfung in Afghanistan"

ifa | Die Veranstaltungsreihe "Außenpolitik live – Diplomaten im Dialog" bringt Menschen die Arbeit von Diplomaten näher. In Frankfurt stellte sich der ehemaligen Botschafter in Kabul, Markus Potzel, den Fragen des Publikums. Themen waren unter anderem die aktuelle Sicherheitslage und die Zukunftsperspektive des Landes.

Foto: Markus Petriz (CC0 1.0), via Unsplash

Bildung in Afghanistan

Mädchen durchbrechen Cyber-Grenzen

Qantara.de | In Afghanistan haben zwei Schwestern eine digitale Revolution im Kleinen gestartet, indem sie Mädchen das Programmieren beibringen und sie fit für die Arbeit am Computer machen.

Foto: Robert Zunikoff (CC0 1.0) via unsplash

Essay 

Chaos-Welt? Edouard Glissant und die Frage der Universalität

ifa | Im Rahmen der Ausstellung "Untie to Tie" der ifa-Galerie Berlin, hat Markus Messling, vom Centre Marc Bloch Berlin, ein Essay über den Schriftsteller, Literaturtheoretiker und Philosoph Édouard Glissant  veröffentlicht.

© LidiceHaus Bremen / Klasing (3)

Bildergalerie

Dabkeh Flash Mob in Bremen

ifa | Tanz als eine Einladung, mehr über das Leben in den palästinensischen Gebieten zu erfahren: Osama Awwad, Tänzer, Choreograph und Dramaturg aus Bethlehem, inszeniert in Bremen den arabischen Folkloretanz Dabkeh als Flash Mob. Verschiedene Orte der Stadt, wie der Marktplatz oder der Hauptbahnhof, werden dabei zur Bühne. Der Tanz öffnet Türen für Gespräche und ermöglicht Einblicke in das palästinensische Alltagsleben.

Königin Silvia von Schweden; Foto Rosie Alm, © Kungahuset.se

Theodor-Wanner-Preis 2017

Preisträgerin: Königin Silvia von Schweden

ifa | Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) verleiht den Theodor-Wanner-Preis für Frieden, Freiheit und Menschenrechte in diesem Jahr an Königin Silvia von Schweden, die mit ihrem vielseitigen, jahrelangen und grenzüberschreitenden Engagement aktive und konkrete Beiträge zur Umsetzung der Menschenrechte, zum Dialog verschiedener gesellschaftlicher Gruppen und somit zu Frieden und gesellschaftlichem Zusammenhalt leistet.

Alice Achterhof (CC0 1.0) via unsplash

Ausschreibung

Ausstellungsförderung / Künstlerkontakte

ifa | Über die Ausstellungsförderung unterstützt das ifa Vorhaben deutscher und in Deutschland lebender Künstlerinnen und Künstler im Ausland. Das Programm Künstlerkontakte fördert die internationale Zusammenarbeit deutscher und ausländischer Kulturschaffender.
Bewerbungsschluss: 15. August 2017

Verbranntes Manuskript, in Timbuktu gerettet und in Bamako in Zusammenarbeit mit der UNESCO konserviert. Foto: © UNESCO/A. Maiga

ifa-Edition Kultur und Außenpolitik

Safe Haven in Deutschland?

ifa | Angesichts zunehmender Gefährdung von Kulturgütern durch bewaffnete Konflikte und Krisen stellt sich die Frage, wie sie wirkungsvoll geschützt werden können. Wenn alle Schutzvorkehrungen im Herkunftsland versagen, bleibt als letztes Mittel zur Rettung die Evakuierung innerhalb der oder über die Landesgrenzen hinaus. Nach internationalem Recht können hierfür Bergungsorte –  sogenannte Safe Haven – eingerichtet werden. Könnte auch Deutschland ein solches Asyl für Kulturgüter einrichten und anbieten? Welche rechtlichen Bedingungen müssen geschaffen werden? In welchen Fällen ist dies sinnvoll? Martin Gerner stellt Erwägungen vor und empfiehlt Maßnahmen für den Schutz von Kulturgütern.

Aufbau der Ausstellung "Future Perfect" in Guadalajara © Fototeca Musa / Nayeli Huizar

ifa-Ausstellungen in Mexiko

Von Oaxaca bis Monterrey

ifa | Während des Deutschlandjahres in Mexiko 2016-2017 präsentiert das ifa insgesamt sieben Ausstellungen in verschiedenen mexikanischen Städten. Aktuell zu sehen sind die Ausstellungen "Sibylle Bergemann. Photographien" in Oaxaca und "Future Perfect" in Guadalajara. In Guadalajara eröffnet am 8. Juni zudem die Ausstellung "Otto Dix: Kritische Grafik 1920-1924". Eine Woche später startet in Oaxaca "Musik ungeklärter Herkunft" mit 40 Gouachen von Sigmar Polke.

Anne Imhof: Faust, 2017; © Anne Imhof, Foto: Nadine Fraczkowski

Anne Imhof im Gespräch

Wie man sich dem Anderen zeigt 

kulturaustausch | Für ihren Beitrag "Faust" wurde die Künstlerin Anne Imhof auf der 57. Biennale Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Im Interview erzählt sie, wie die Struktur ihrer Stücke entsteht und wofür die von ihr eingesetzten Tiere stehen.

Rosemarie Trockel: Reclining Nude, 2000 © (Rosemarie Trockel) VG Bild-Kunst Bonn, 2003; Foto: Bernhard Schaub

Zusammenarbeit in Europa

Rosemarie Trockel-Ausstellung in Rumänien

ifa | Vor 25 Jahren unterzeichneten der damalige deutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher und sein rumänischer Amtskollege Adrian Năstase den deutsch-rumänischen Freundschaftsvertrag. Im Jubiläumsjahr 2017 finden verschiedene Veranstaltungen zur Zusammenarbeit der beiden Länder statt. In Timișoara werden die deutschen Kulturtage gefeiert. Am 25. Mai eröffnet im Kunstmuseum der westrumänischen Stadt die ifa-Ausstellung "Rosemarie Trockel". Das Deutsche Kulturzentrum Temeswar zeigt noch bis zum 9. Juni die Ausstellung "Auslandsbeziehungen. Junge Architekten aus Deutschland"

Foto: Andreas Mortonus (CC BY 2.0), via Flickr

ifa Media

Global Citizenship. Perspektiven einer Weltgemeinschaft

ifa | Kann man Weltbürgertum lernen? In welcher Form findet solch eine Bildungspraxis statt? Im vierten Band der Reihe "Perspektive Außenkulturpolitik" betrachten internationale Autoren die in vielen "kleinen Kosmopolitismen" schon praktizierte Weltgemeinschaft. Von der olympischen Idee und digitalen antiken Quellensammlungen ist ebenso die Rede wie von der Notwendigkeit eines "Weltgewissens" und den Schwierigkeiten supranationaler Verständigung.

Kaiwan Mehta, Foto: ifa, Gögelmann

Eine Welt in der Stadt

Binnenwelten ... und was findet man dort?

ifa | Wir alle sind mit der sogenannten Naturgeschichte vertraut, aber wie steht es um die Geschichte der Naturgeschichte? Ich selbst betrachte die Naturgeschichte als Manifestationen von Beziehungen, die Menschen und menschliche Zivilisationen mit der Natur und den Naturgegebenheiten eingegangen sind. Diese Beziehungen entsprechen der Weltsicht, die Menschen und Zivilisationen entwickelt haben und mit der sie leben.
Von Kaiwan Mehta

© ifa / Kerzel

Bildergalerie

Journalistischer Nachwuchs von morgen

ifa | Die eigene Stadt aus einer anderen Perspektive kennenlernen – diese Gelegenheit hatten 15 Schülerinnen und Schüler aus dem rumänischen Sanktanna bei einem Nachwuchsjournalisten-Workshop im Mai 2017. Im Fokus der viertägigen Veranstaltung standen Menschen in traditionsreichen Berufen, darunter ein Steinmetz, ein Hufschmied und eine Kranzbinderin. Was die Schülerinnen und Schüler besonders beeindruckt hat, erzählen sie in einem Radiobeitrag des Funk Forum zu hören.
Fotos von Florian Kerzel (ifa-Kulturmanager)

Menschenmenge vor dem Deutschen Pavillon auf der Venedig Biennale 2017 © ifa / Kahrmann

Biennale Venedig 2017

Anne Imhofs "Faust" als bester Länderbeitrag ausgezeichnet

ifa | Das ifa beglückwünscht die Performance-Künstlerin Anne Imhof und die Kuratorin Susanne Pfeffer zum Goldenen Löwen für den besten Länderbeitrag 2017 auf der 57. Internationalen Kunstausstellung – La Biennale di Venezia. Damit erhält der Deutsche Pavillon zum sechsten Mal diese Auszeichnung. In der fünfstündigen Choreographie "Faust" bewegen sich die Performer im und um den Deutschen Pavillon, begrenzt durch Gitterzäune und Hunde, gespiegelt durch einen gläsernen Boden.

Zitadelle Aleppo; reibai (CC BY-NC 2.0), via Flickr

Der Krieg in den Medien

Wer liefert die schrecklichsten Gräueltaten?

kulturaustausch.de | Die Rückeroberung Aleppos durch syrische Regierungskräfte zwischen Juli und Dezember 2016 markierte einen Tiefpunkt in der westlichen Medienberichterstattung über den Krieg in Syrien. Ohne ausreichende Belege für den Wahrheitsgehalt von Nachrichten wetteiferten die Medien um Meldungen über die schrecklichsten Gräuel.
Von Patrick Cockburn

Jochen Handschuh (CC BY-NC 2.0), via Flickr

Graphic Novels über das Leben von Flüchtlingen

Über die Grenze – und dann?

Qantara.de | Die Graphic Novel "Grenzübergang", erschienen auf Arabisch und Englisch im ägyptischen Sefsefa-Verlag, vermittelt eindrücklich, welche Auswirkungen Grenzen auf das Leben von Menschen auf der Flucht haben.
Von Islam Anwar

Send - Briefe über Europa, Kulturaustausch Ausgabe II/2017; Foto: Daria Nepriakhina (CC0 1.0), via Unsplash

Artikel

Send - Briefe über Europa

kulturaustausch.de | Was soll bloß aus Europa werden? Ein Briefwechsel zwischen Annika Reich und Zeruya Shalev über Radikalisierung, Nationalismus und die bröckelnde Vision eines europäischen Kulturraums

Anne Imhof: Faust, 2017 (12); © Anne Imhof, Foto: Nadine Fraczkowski

Biennale Venedig 2017

Anne Imhof. Faust

ifa | Ein Raum, ein Haus, ein Pavillon, eine Institution, ein Staat. Fließend, kristallin und hart
durchziehen Glasboden und Glaswände wie in den Machtzentren des Geldes den Raum. Anne Imhof hat auf Einladung der Kuratorin Susanne Pfeffer die Arbeit "Faust" für den Deutschen Pavillon auf der 57. Internationalen Kunstausstellung – La Biennale di Venezia entwickelt. "Faust" ist eine fünfstündige Inszenierung und ein auf sieben Monate angelegtes Langzeitszenario aus performativer Dynamik, skulpturaler Installation, malerischer Setzung und präziser Choreografie der Sichtachsen und Bewegungen.

Die Lange Nacht der Ideen

17 Orte – 17 Ideen

Menschen bewegen | Am 12. Mai findet in Berlin "Die Lange Nacht der Ideen" statt. Was können wir zunehmender Renationalisierung entgegensetzen? Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Museumsarbeit im 21. Jahrhundert aus? Wie gestalten wir den Kulturerhalt in Konfliktgebieten? Diese Fragen stehen im Fokus der Veranstaltung. Alya Sebti, Leiterin der ifa-Galerie Berlin, erzählt, warum der Ansatz "Kulturen verbinden" zu ihr passt und wie die ifa-Galerie Menschen mit unterschiedlichen Backgrounds zusammenbringt.

Foto: Alex Blăjan (CC0 1.0), via Unsplash

Internationaler Tag der Pressefreiheit

Frauen auf Sendung

kulturaustausch.de | In der kurdischen Stadt Halabdscha im Nordirak leben hunderttausende Geflüchtete aus Syrien und dem Zentralirak. Zwei von ihnen sind Hanin Hassan und Hevy Izat Ahmed. In einer wöchentlichen Radionsendung erzählen sie von Verlusten, Hoffnungen und der Angst vor der Rückkehr in die Heimat.

Foto: Goa Shape (CC0 1.0), via Unsplash

Internationaler Tag der Pressefreiheit

Lizenz zum Zeichnen. Algerische Karikaturisten testen Grenzen aus

Qantara.de | In einem Land wie Algerien, in dem die Pressefreiheit nur in Grenzen gewährleistet ist, können Karikaturen mit ihren subtilen, regimekritischen Botschaften oft eine viel subversivere Wirkung entfalten als bloße Worte.

Foto: Daniel Burka

Sonderpresseschau

Türkei aktuell: Kunst, Kultur, Wissenschaft

ifa | Seit dem Frühjahr 2016 häufen sich die Medienberichte über die Lage von Wissenschaftlern, Journalisten, Kulturschaffenden und Künstlern in der Türkei: Ausreiseverbote für Akademiker, Entlassungen an Theatern und Schließungen von Zeitungsredaktionen erregen international Aufsehen. Die Politik von Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat Folgen für Universitäten, die Kunst- und Kulturszene und die Pressefreiheit im Land. Die ifa-Sonderpresseschau "Türkei aktuell: Kunst, Kultur, Wissenschaft" liefert einen umfassenden Überblick über aktuelle Geschehnisse und Entwicklungen am Bosporus.

Franz Ferdinand Photography (CC BY-NC 2.0), via Flickr

Internationaler Tag der Pressefreiheit 

"Die Presse ist das Rückenmark unserer Demokratie"

kulturaustausch.de | Ohne einen gesunden Journalismus können Gesellschaften nicht funktionieren, sagt Journalist Ranga Yogeshwar.

Videointerview

Fabrik – Deutscher Pavillon der Biennale Venedig 2015 on tour

ifa | 2015 kuratierte Florian Ebner den Deutschen Pavillon der Venedig Biennale. Knapp zwei Jahre später schickt das ifa den Beitrag der Venedig Biennale auf Welttournee. Doch um die Ausstellung "reisefähig" zu gestalten, musste einiges verändert werden. Welche Herausforderungen gab es? Was ist so wie in Venedig? Was hat sich verändert? Darüber spricht der Kurator Florian Ebner bei einem Rundgang durch die erste Station der ifa-Tourneeausstellung im Sursock Museum in Beirut.
Interview von Siri Gögelmann

MindNetz-Treffen 2016; Foto: Helge Haas

Artikel

MindNetz: Ein junges Medienportal auf Deutsch

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien | Soziale Netzwerke als Chance für deutschsprachige Redaktionen. Von Philipp Hochbaum

CrossCulture Tour 2017; Foto: Max Boettinger (CC0 1.0), via Unsplash

Projektreihe

7 Städte – 7 Geschichten

ifa | Von April bis Oktober 2017 touren sieben ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten des CrossCulture Programms mit ihren Projekten durch Deutschland. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Politik und Gesellschaft, Menschenrechte und Frieden, nachhaltige Entwicklung sowie Medien und Kultur. Den Auftakt der Tour machen die Journalistin Rula Asad und der Kunstfotograf Mohan Dehne. In ihrer Ausstellung "Syrian Elsewhere" in  Freiburg zeigen sie fotografische Porträts und Videointerviews von geflüchteten Syrerinnen und Syrern in Europa. Im Rahmen der Ausstellung findet am 27. April eine Podiumsdiskussion zum Thema "Identitäten im Umbruch: Syrerinnen und Syrer in Europa" statt.

Foto: (CC0), via Pixabay

Video

"Ehrenmord" in Pakistan

ZDF | Jeden Tag fallen in Pakistan im Durchschnitt drei Frauen dem "Ehrenmord" zum Opfer. Das ZDF Auslandsjournal berichtet über diese Verbrechen am Beispiel der getöteten Internetberühmtheit Qandeel Baloch. "Es hätte mich genauso treffen können", sagt die ehemalige ifa-Stipendiatin Saba Khalid im Interview. 2012 war sie im Rahmen des CrossCulture Programms für drei Monate in Deutschland.

Ein neues Gespenst geht in Europa um: Der Populismus. Foto: (CC0), via Pixabay

Sonderpresseschau

Zielscheibe Europa

ifa | Das Gespenst des Populismus streift in Europa umher und zieht immer mehr Menschen in seinen Bann. Egal ob in anti-europäischen Parteien oder in protektionischen Bewegungen die Verteidigung nationaler Werte steht gerade hoch im Kurs. Die neue ifa-Sonderpresseschau ''Zielscheibe Europa'' thematisiert das Wiederaufleben des nationalen Denkens in Europa, die Auswirkungen auf Kunst, Kultur, Medien und Wissenschaft und deren Verantwortung im Kampf gegen die vereinfachenden Narrative der Populisten.

Kuratoren- und Künstlergespräch in der Ausstellung "Politics of Sharing" in der ifa-Galerie Berlin, 2016 © ifa / Tomaschko

Publikation

Politics of Sharing – On Collective Wisdom

ifa | Die Publikation "Politics of Sharing – On Collective Wisdom" ist als Ergebnis eines internationalen Recherche- und Ausstellungsprojekts entstanden. Sie zeigt verschiedene Perspektiven von kollektivem Wissen und Erfahrungen von Teilen im Kontext von zeitgenössischer Kunst und visueller Kultur. (In englischer Sprache)

Gerome Viavant (CC0 1.0), via unsplash

Diskussion

Europa neu denken

blaetter.de | Jürgen Habermas, Sigmar Gabriel und Emmanuel Macron diskutieren über die Probleme, die Europas Handlungsfähigkeit lähmen, die es aber gemeinsam lösen muss.

Peter P. (CC BY-NC 2.0), via Flickr

Planspiel zur Europäischen Kulturpolitik

Europa ein Zuhause geben

ifa | Die Europäische Union ist in der Krise. Statt Solidarität und Gemeinsinn dominieren Eigennutz und Besitzstandswahrung den Diskurs unter den Mitgliedsländern. Nach innen wie nach außen ist das Projekt EU so wenig attraktiv wie nie zuvor. Darum will die Europäische Kommission den ganz großen Wurf wagen: Eine neue gesamteuropäische Idee muss her.

Foto: Anastasia Polischuk (CC0 1.0) via Unsplash

Artikel

Die schlechte Nachricht zuerst

kulturaustausch.de | Im Zeitalter der Globalisierung verbreiten sich schlechte Nachrichten sehr viel schneller als gute Nachrichten und sie wirken stärker auf uns. Meldungen über Todesfälle, Gewalt, Katastrophen und Hass haben es leichter, Leser und Zuschauer zu erreichen, als Nachrichten über fortschrittliche Ideen, Bewegungen für Gerechtigkeit, lokale Projekte für Toleranz und Inklusion oder gutes Handeln von Regierungen oder Bürgern. Warum ist das so?
Von Arjun Appadurai

An den EU-Außengrenzen sollen künftig neueste Technologien zum Einsatz kommen; Foto: Rob Sarmiento (CC0 1.0) via Unsplash

Artikel

Im Namen unserer Sicherheit

kulturaustausch.de | Die Europäische Union rüstet auf: An den Außengrenzen sollen künftig neueste Technologien zum Einsatz kommen. Ein Milliardenprojekt mit eklatanten Schwächen
Von Harald Schuman und Elisa Simantke

Aufbauarbeiten im Deutschen Pavillon, Venedig Biennale 2015. Foto: Manuel Reinartz

Interview

Biennale Venedig Backstage

ifa | ''Man braucht eine kindliche Lust am Basteln", sagt Manuel Reinartz zu seiner Tätigkeit als Technischer Leiter des Deutschen Pavillons der Biennale 2015. In der Reihe Biennale Venedig Backstage – 3 ½ Fragen wirft das ifa einen Blick hinter die Kulissen. In dieser Folge spricht Manuel Reinartz über seine Aufgaben und seinen Beitrag als Technischer Leiter. Der deutsche Beitrag ''Fabrik" der Biennale 2015 geht auf Weltreise. Die ersten Station ist das Sursock Museum in Beirut.
Von Charlotte Bastam

Video

CrossCulture Workshop 2016

ifa | Im August 2016 haben wir drei Stipendiaten des CrossCulture Programms beim Workshop in Stuttgart getroffen. Aus erster Hand wollten wir von ihnen wissen: "Welche Rolle spielt interkulturelle Bildung?

Gitarrenklänge hallen durch die Wüste: Über den Blues in Mali. Foto: Kimberly Richards (CC0 1.0), via Unsplash

Interview

''Die Wüste war unsere Musikschule''

kulturaustausch.de | Gitarrenklänge hallen durch die Wüste. Die Sonne sengt. Der Gittarist Ahmed Ag Kaedi spricht über den Blues in seiner Heimat Mali, seiner Leidenschaft zur Musik und sein konfliktreiches Leben als Tuareg. Denn im Leben der Tuareg hat Musik eine besondere Bedeutung: Sie verleiht ihnen eine Stimme im Kampf für mehr Unabhängigkeit und gegen die gewalttätigen Konflikten, die sie umgeben.
Von Nikola Richter

Im Gespräch vertieft. Florian Börner und Ahmed Al-Shaikhli arbeiten eng zusammen. Foto: © Sascha Montag, Zeitenspiegel

Porträt

Ein Fall für zwei

ifa | Dieses Wohnzimmer ist so groß, dass der Blick sich verliert. Ein Fußballfeld findet hier Platz – und auch ein paar Dutzend Geflüchtete. Es riecht nach frisch gesägtem Holz und Leim. In dieser Umgebung arbeiten Florian Börner und Ahmed Al-Shaikhli eng miteinander zusammen. Sie erzählen von ihrer Arbeit in einer Flüchtlingsunterkunft, den täglichen Herausforderungen und den Lösungen, die sie zusammen suchen.

Von Jan Rübel

Im Kampf gegen Krisen. Foto: David Santaolalla (CC BY 2.0), via Flickr

Bericht

Syrien und Afghanistan – Krisenbewältigung in der Krise?

ifa | Wie geht die deutsche Außenpolitik mit internationalen Krisen um? Mit welchen Mitteln betreibt die Bundesregierung Ursachenbekämpfung? Und wie berichten Medien über Krisen? Im Rahmen der Reihe ''Außenpolitik live'' stellte sich Rüdiger König, Leiter der Abteilung für Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktforschung und Humanitäre Hilfe des Auswärtigen Amts, am 20. Juni 2016 in Dresden den Fragen des Publikums. Von Nathalie Saccà

 

 

Gibt es einen Ausschaltknopf für asymmetrische Machtbeziehungen? Foto: Sylvain Naudin (CC BY-SA 2.0), via Flickr

Studie

Can Asymmetrical Cooperation be Legitimised?

ifa | Wird es je ein ausgeglichenes Machtverhältnis zwischen dem Globalen Norden und Globalen Süden geben? Welche Potenziale und Vorteile bieten assymetrische Formen der Zusammenarbeit? Wie legitim sind sie? Diese und weitere Fragen untersucht die vom ifa herausgegebene Studie "Can Asymmetrical Cooperation be Legitimised?". Als Untersuchungsgegenstand dient die deutsch-tunesische Zusammenarbeit im höheren Bildungssektor im Rahmen des DAAD-Programmes 'Tunesia in Transition'.

Dmitrii Vaccinium (CC0 1.0), via Unsplash.

Buchtipp

Migration – Religion – Identität

ifa | Welche Aushandlungsprozesse finden im Rahmen von Migration statt? Wie werden Identitäten und Zugehörigkeiten konstruiert? Welche Rolle spielen Sprache und Religion bei transnationaler Mobilität? Die Autoren des vorliegenden Sammelbandes erforschen den Alltag und die Lebenswelten von Menschen mit Migrationserfahrungen, thematisieren Spannungen und Konflikte und zeigen Strategien der Abgrenzung  und des Dazugehören-Wollens auf.

Denkmal zu Ehren des 2005 ermordeten libanesischen Journalisten Gebran Tueni; Foto © ifa/Pfordte

Interview

"Von der Amnestie zur Amnesie"

ifa | "Im Libanon ist Verdrängung zum Dauerzustand geworden", sagt die Journalistin und Orientalistin Monika Borgmann. Mit dem 2004 gegründeten Archiv "UMAM Documentation & Research" versucht sie, die Lücken im kollektiven Gedächtnis des Landes zu schließen. In ihrem aktuellen Dokumentarfilm "Tadmor" brechen ehemalige libanesische Gefangene des Assad-Regimes ihr Schweigen.
Interview von Juliane Pfordte

Muna Abdelbaqi aus Jordanien baut und managt Abwassersysteme in Flüchtlingslagern. © Sascha Montag, Zeitenspiegel

Porträt

Helfen ohne Grenzen

ifa | Eine junge Ingenieurin stellt sich technischen Problemen in Flüchtlingslagern und verknüpft dabei Erfahrungen aus Jordanien, Irak und Deutschland. Ein Porträt über Muna Abdelbaqi, Stipendiatin des Föderprogramms CCP Flucht und Migration.
Von Jan Rübel

Blick in die Ausstellung "Über den Teppich" in der ifa-Galerie Stuttgart, 2016 © ifa/Siri Gögelmann

Interview

Blühende Bleistifte und gewebte Bilder

ifa | Als kleiner Junge spitzte Taysir Batniji am Ende der Schulferien stundenlang seine Stifte. Heute ist ein Feld aus Farbstiftspänen Teil einer seiner bekanntesten Performance. Der palästinensische Künstler wurde 1966 in Gaza geboren. In seiner Installation "Hannoun" – aktuell zu sehen in der ifa-Ausstellung "In the Carpet ǀ Über den Teppich" – stellt Batniji zwei zentrale Dimensionen seines Lebens gegenüber: den Konflikt im Gazastreifen und das Leben im Exil. Ebenfalls in der Ausstellung zu sehen, sind die Arbeiten von Amina Agueznay. Die in Casablanca geborene Künstlerin liebt die Zusammenarbeit mit marokkanischen Weberinnen und anderen Handwerkern. In ihren Textilinstallationen setzt sie sich mit traditionellen Motiven und überlieferten Handwerkstechniken auseinander. Im Interview sprechen die beiden über den Zusammenhang Kunst, Kultur und Handwerk.    
Von Mustafa Yapakci und Siri Gögelmann

Veraltetes Schubladendenken trotz Multikulti? Foto: Lubomir Simek (CC BY 2.0), via flickr

Artikel

Manuela Bojadžijev: Was wir nicht hören wollen

kulturaustausch | Was bestimmt das ''Wir''? Was macht das ''Andere'' aus? Klassifikationsmuster verändern sich, viele Menschen sind immer weniger bereit, sich etablierten und statischen Identitäten zuzuordnen. Auch der rassistische Diskurs verschiebt sich. Manuela Bojadžijev diskutiert in ihrem Beitrag die Gefahren des heutigen Rassismus in Zeiten von Multikulturalismus.

Sieben Wochen unterstützte Daad Ibrahim die Evangelische Kirchengemeinde in Stuttgart-Obertürkheim. © Christian Püschner, Zeitenspiegel

Porträt

Kein Fremdeln vor der Fremde

ifa | Eine Libanesin will verstehen, was ehrenamtliches Engagement bedeutet, und kommt dafür nach Deutschland. Aus der Lernenden wird auch eine Lehrende. Ein Porträt von Daad Ibrahim, Stipendiatin des Föderprogramms CCP Flucht und Migration.
Von Birte Fuchs

Buchtipp "Europäisch verbunden und national gebunden", Foto: Aranxa Esteve (CC0 1.0), via Unsplash.

Buchtipp

Claudia Schneider: Europäisch verbunden und national gebunden

ifa | Die nationale Sprache und Kultur eines Landes sind der zentrale Gegenstand Auswärtiger Kulturpolitik. Die Repräsentation nach außen basiert auf einer klar umrissenen Identität. In ihrer Dissertation untersucht Claudia Schneider, inwiefern sich die Auswärtige Kulturpolitik der EU-Mitgliedstaaten europäisiert. Sie erforscht die Rolle europäischer Gedächtniskonstruktionen und geht der Frage nach, wie Kulturinstitute die europäische Identität wahrnehmen.

Foto: Aaron Burden (CC0 1.0), via Unsplash

Sonderpresseschau

Kulturschock Trump?

Folgen der US-Politik für Kunst, Kultur und Wissenschaft

ifa | Ein Dekret jagt das andere: Schon in den ersten Tagen seiner Amtszeit hat US-Präsident Donald Trump die politische Welt der USA verändert. Auch Kunst, Kultur und Wissenschaft sind von dieser Politik betroffen. US-amerikanischen Universitäten droht der 45. Präsident der Vereinigten Staaten mit finanziellen Kürzungen. Der Einreisestopp für Menschen aus sieben muslimisch geprägten Ländern beeinträchtigt den internationalen Kunst-, Kultur- und Wissenschaftsaustausch. Doch Trumps "Executive orders" bleiben nicht ohne Gegenwind: Museen und Universitäten wehren sich gegen die zunehmende Abschottung nach außen.

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