Chinas Kulturdiplomatie

Kulturzensur, kulturelle Öffnung und kulturpolitische Beziehungen

Chinas wirtschaftliche Vormachtstellung ist hinlänglich bekannt. Nun steigen die Ausgaben im kulturellen Sektor – bis 2016 soll der Anteil der Kulturausgaben von 3% auf 5% des BIP wachsen. Die chinesische Regierung hat erkannt, dass sie mit Soft Power und Kulturdiplomatie das Vertrauen des Auslands gewinnen kann und ist weltweit präsent – 2012 in Deutschland mit dem "China-Kulturjahr" sowie in Europa durch das "Jahr des interkulturellen Dialogs EU/China". Getrübt wird das Bemühen durch Repressalien und Zensur gegenüber regimekritischen Künstlern und Schriftstellern wie Ai Weiwei und Liu Xiaobo.
Ein Stimmungsbild aus der deutsch- und englischsprachigen Presse stellen wir hier für Sie zusammen.