Chinas Kulturdiplomatie

Kulturzensur, kulturelle Öffnung und kulturpolitische Beziehungen

Chinas wirtschaftliche Vormachtstellung ist hinlänglich bekannt. Nun steigen die Ausgaben im kulturellen Sektor – bis 2016 soll der Anteil der Kulturausgaben von 3% auf 5% des BIP wachsen. Die chinesische Regierung hat erkannt, dass sie mit Soft Power und Kulturdiplomatie das Vertrauen des Auslands gewinnen kann und ist weltweit präsent – 2012 in Deutschland mit dem "China-Kulturjahr" sowie in Europa durch das "Jahr des interkulturellen Dialogs EU/China". Getrübt wird das Bemühen durch Repressalien und Zensur gegenüber regimekritischen Künstlern und Schriftstellern wie Ai Weiwei und Liu Xiaobo.
Ein Stimmungsbild aus der deutsch- und englischsprachigen Presse stellen wir hier für Sie zusammen.

Es gibt nicht nur Ai Weiwei

faz.net | 02.04.2014

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping redet in Berlin

Chinas Präsident Xi Jinping spricht anlässlich seines Deutschlandbesuchs zu wirtschafts- und außenpolitischen Themen und den bilateralen deutsch-chinesischen Beziehungen.

koerberstiftung on youtube | 28.03.2014

China und Iran drängen auf größeren Einfluss

Die USA planen, die Zugriffskontrolle auf Root-Server abzugeben. Wird dadurch einem zensierten Internet Tür und Tor geöffnet?

faz.net | 27.03.2014

Chinas Künstler - mit der Macht arrangiert

tagesspiegel.de | 24.03.2014

Alma Mater auf Chinesisch

Chinas Bildungssystem entwickelt sich rasant. Vielleicht ein Vorbild für Europa?

dw.de | 21.03.2014

Briten importieren Mathe-Lehrer aus China

sueddeutsche.de | 12.03.2014

Ai Weiweis Videobotschaft: "Gebt mir meinen Pass zurück!"

Der Künstler Ai Weiwei fordert anlässlich einer Ausstellung in Berlin seine Reisefreiheit zurück.

spiegel.de | 05.03.2014

Chinesische Botschaft wollte Tanztheater verhindern

Ein Vertreter der chinesischen Botschaft versuchte, den Auftritt einer regierungskritischen exilchinesischen Gruppe in Berlin zu verhindern.

berliner-zeitung.de | 12.02.2014

Der Kungfu-Traum der Afrikaner

China lädt 20 Kampfsportschüler aus Afrika ein, in einem Shaolintempel in Dengfeng Kungfu zu studieren.

beijingreview.com.cn | 03.02.2014

Es werden China-Versteher gebraucht

An Deutschlands Universitäten gibt es viele Institute für Amerikastudien. Sinologie bleibt aber weiterhin ein Nischenfach.

faz.net | 02.02.2014

Verräterisch im Gespräch

Chinas Kulturminister will die Kulturindustrie fördern, die Kultur bleibt allerdings weiterhin unter dem Diktat der Partei.

faz.net | 13.01.2014

Kein einziger Akt

Chinesische Kunst im Victoria & Albert Museum in London.

berliner-zeitung.de | 20.11.2013

"Uns ist der Begriff der Zukunft abhanden gekommen" – Interview mit Ingo Schulze

Der Schriftsteller Ingo Schulze besuchte das Goethe-Institut China.

goethe.de | 18.11.2013