Von Speyer nach Jericho

07.09.2017
Kategorie: Nachrichten, Zivilgesellschaft  
Jericho; Foto: Michael Loadenthal (CC BY-NC-SA 2.0) via Flickr

Jericho; Foto: Michael Loadenthal (CC BY-NC-SA 2.0) via Flickr

In Jericho findet vom 10. bis 13. September die dritte deutsch-palästinensische kommunale Partnerschaftskonferenz statt. Mehr als 80 kommunale Expertinnen und Experten sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister von 28 Kommunen in den palästinensischen Gebieten und Deutschland werden auf der Konferenz zusammenkommen.

Ziel der Organisatoren ist es die kommunale Entwicklungskooperation zwischen Deutschland und den palästinensischen Gebieten zu stärken. Auf dem Programm stehen daher verschiedene Fachbeiträgen, Podiumsdiskussionen, der Besichtigung kommunaler Projekte vor Ort sowie Arbeitsgruppentreffen. Mit dem kommunalen Austausch soll ein Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen der palästinensischen Bevölkerung geleistet werden.

Die Konferenz findet alle ein bis zwei Jahre abwechselnd in Deutschland und in den palästinensischen Gebieten  statt. Organisiert wird sie von SKEW, einer Service- und Beratungsstelle für Kommunen von "Engagement Global".

Aktuell bestehen insgesamt zehn Partnerschaften von Städten in den palästinensischen Gebieten und Deutschland. Darunter die Partnerschaften zwischen Köln und Bethlehem, Speyer und Jericho, Mannheim und Hebron sowie Nürnberg und Nablus.

Unterstützt wird die Veranstaltung vom "Deutschen Städtetag", der "Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit", der Stadtverwaltung Jericho und dem palästinensischen Kommunalverband "Association of Palestinian Local Authorities".