Vernetzung durch Musik

24.11.2017
Kategorie: Nachrichten  
LusAfro Teilnehmer; Foto: WDR, Timo Reinders

Am 25. November endet in Berlin im Rahmen des Konzertabends "Big Up!" die Workshop- und Konzertreihe "LusAfro". Die Veranstaltung bringt portugiesischsprachige Künstlerinnen und Künstler aus afrikanischen Ländern, unter anderem aus Mosambik, Angola und Guinea-Bissau, in Deutschland und Afrika zusammen. Ins Leben gerufen wurde das musikalische Format, mit Unterstützung vom WDR, von den afrikanischen Musiklabels "Piranha Arts" und "Label Harmonia". Im Fokus der Reihe steht das Zusammenspiel portugiesischer und afrikanischer Kultur- und Klangelemente.

Anfang April begann "LusAfro" mit einer mehrtägigen Konzertreihe im Rahmen der "Atlantic Music Expo" in Praia, der Hauptstadt von Cabo Verde. Ziel der Veranstaltungen ist es, den Musikerinnen und Musikern Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten zu bieten, den afrikanischen Musiksektor zu fördern und einen Beitrag zur Vertiefung der transatlantischen Beziehungen leisten. Durch die Auftritte in Deutschland sollen Netzwerke zwischen afrikanischen und deutschen Musikerinnen und Musikern gefördert werden.

"LusAfro" ist eine Komposition aus den Wörtern lusophon – ein Fachbegriff für portugiesischsprachig – und Afro. Die gleichnamige Veranstaltungsreihe gibt einen Einblick in die vielen unterschiedlichen musikalischen Subkulturen der portugiesischsprachigen Musikszene in Afrika.