Tadeusz-Mazowiecki-Preis 2017

01.06.2017
Kategorie: Nachrichten  
Foto: Anna Juraschek

Foto: Anna Juraschek

Im Rahmen der 10. Deutsch-Polnischen Medientage wurden die Journalistinnen Dagmar Wittmers und Monika Iłowska-Walkowiak sowie die Journalisten Rainer Schulz und Conrad Lay mit dem Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Preis ausgezeichnet. 

Mit dem Journalistenpreis wurden dieses Jahr zum 20. Mal Beiträge geehrt, die das Wissen über das Nachbarland erweitern und zu einem besseren gegenseitigen Verständnis der polnischen und deutschen Bevölkerung führen. Der Preis ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

Rainer Schulze belegte in der Kategorie Print den ersten Platz. Sein Beitrag "Der zerbrochene Spiegel" war in der FAZ / Rhein-Main erschienen. In der Kategorie Hörfunk gewann Conrad Lay mit seinem Feature "Eine Stadt, die sich nicht mehr fremd ist, Breslau/Wrocław: Drei Generationen erzählen" (SWR2, Literatur und Feature). Dagmar Wittmers Beitrag "Als Zwangsarbeiter auf dem Lande schuften" (NDR, Kultur und Dokumentation) setzte sich in der Kategorie Fernsehen durch. Den Sonderpreis "Journalismus in der Grenzregion" erhielt Monika Iłowska-Walkowiak für ihren Hörfunkbeitrag "Chodzą ulicami ludzie…" bei Radio Zachód S.A.

Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden am ersten Tag der Deutsch-Polnischen Medientage bekannt gegeben. Das Medienforum fand dieses Jahr vom 31. Mai bis 1. Juni in Górzykowo bei Zielona Góra statt. Im Fokus der Veranstaltung stand das Thema "Neue politische Realität – Folgen für die deutsch-polnischen Beziehungen".