Studium interkulturell

15.05.2017
Kategorie: Nachrichten  
Foto: Patrik Göthe (CC0 1.0), via Unsplash

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Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) spricht sich für eine verstärkte Vermittlung von globalen Perspektiven im Studium in Deutschland aus.

Das hat die Mitgliederversammlung der HRK vergangene Woche in einer Empfehlung zur Internationalisierung der Curricula betont. Demnach sollen sich Studierende aller Fachdisziplinen in ihrem Studium kontinuierlich "mit internationalen und interkulturellen Lerninhalten" auseinandersetzen.

Laut HRK-Präsident Horst Hippler sehe sich die heutige Generation der Studierenden "unmittelbar mit den Auswirkungen der Globalisierung konfrontiert". Es gehe nicht darum, die bestehenden Lehrpläne zu ergänzen. Vielmehr sollten internationale und interkulturelle Elemente fest in die Kerncurricula integriert werden.

Das komme vor allem Studierenden zugute, die während ihres Studiums kein Auslandssemester absolvieren würden, so die HRK. Ihnen würden die Erfahrungen fehlen, die längere Studienabschnitte in einem anderen Land vermitteln.