Studie über Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik

13.07.2017
Kategorie: akbp, Nachrichten  
Foto: Anastasia Zhenina via Unsplash

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Bei einer vom Auswärtigen Amt in Auftrag gegebenen Studie zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) schneidet Deutschland im internationalen Vergleich sehr gut ab. Für die Studie wurde die Situation der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik von Deutschland, Frankreich, Großbritannien, USA, China, Russland, Brasilien und Katar untersucht.

Im Zentrum standen die Bereiche Kultur und Sprache, Bildung und Wissenschaft sowie Kommunikation und Medien. Deutschland ist in allen Punkten gut positioniert. Im Bereich Bildung und Wissenschaft wird die deutsche auswärtige Politik sogar als "hervorragend" bewertet.

Die Studie zeigt auch die zunehmende Bedeutung der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Doch während die Vergleichsländer ihre AKBP durch Aus- und Umbau erhöhen, verzeichnen Deutschland und Frankreich ein gleichbleibendes Engagement. Um die gute Positionierung zu halten, empfiehlt die Studie das Aufstocken der Mittel und das Ausloten neuer Wege, wie beispielsweise die europäische Zusammenarbeit. 

Erschwert wurde der internationale Vergleich durch die unterschiedlichen Ausrichtungen und Strategien der auswärtigen Politik der Länder. Während sich Deutschland darauf konzentriert, Raum für Dialog und Diskurs zu schaffen und seinen Schwerpunkt auf Vertrauensbildung, Förderung der Zivilgesellschaft sowie freie Medien legt, stehen in anderen Ländern auch wirtschaftliche Interessen im Vordergrund.