Seib, Philip: The future of diplomacy = The future of #diplomacy

27.09.2017
Kategorie: Auswahlbibliografien, akbp1, länderübergreifend  
Seib, Philip: The future of diplomacy = The future of #diplomacy

Hauptthemen: Global + Außenpolitik einzelner Staaten + Auswärtige Kulturpolitik + Kommunikation in den internationalen Beziehungen + Diplomatie + Public Diplomacy + Konzeption + Neuorientierung + Informations-/Kommunikationstechnologie + Internet + Soziale Medien + Technologieanwendung + Internationale Verhandlungen + Relation + Öffentlichkeitsarbeit + Gegenwärtige Lage + Entwicklungsperspektive und -tendenz

Unterthemen: Träger von Maßnahmen + Zeitfaktoren + Aktualität + Beispielhafte Fälle + Vereinigte Staaten + Iran + Nuklearpolitik + Internationale Konfliktverhandlungen + Syrien + Humanitäre Krise 

Abstract: Elitär, männlich und für die Öffentlichkeit unzugänglich: Diese Eigenschaften charakterisierten lange Zeit die Welt der Diplomatie. Diplomatische Gespräche wurden in Hinterzimmern geführt, ihre Ergebnisse erst Wochen später bekannt gegeben. Doch moderne Kommunikationstechniken, die zunehmende Bedeutung nichtstaatlicher Akteure und neue Erwartungen seitens der Bevölkerung stellen Diplomaten vor Herausforderungen, die ihre bisherige Praxis verändern. Wenn Philip Seib über die aktuelle Entwicklung der Diplomatie schreibt, benutzt er Worte wie Teilhabe, Transparenz, Schnelligkeit und Egalität. Im vorliegenden Band stellt der Professor für Journalismus, Public Diplomacy und Internationale Beziehungen die Frage nach der Zukunft der Diplomatie. Eine zentrale Rolle nimmt für ihn dabei die Public Diplomacy ein. Durch neue Medien und die exponentielle Verbreitung von Nachrichten erwarteten Menschen einen "Fluss an Informationen und keinen Rinnsal", so Seib. Dazu kommt: Die Bevölkerung ist nicht mehr nur Empfänger von Informationen. Sie kann Nachrichten verbreiten, kommentieren und selbst produzieren. Medienkompetenzen und die professionelle und schnelle Nutzung von Social Media würden daher zu den "professionellen Pflichten" von Diplomaten gehören. Auch nichtstaatliche Akteure gewinnen durch ihre Mediennutzung und Öffentlichkeitsarbeit an Bedeutung. Ihre Einbeziehung ist für Seib neben der Public Diplomacy ein weiterer wichtiger Aspekt der zukünftigen Diplomatie. (ifa)