"Schnittstelle von Gesellschaft und Architektur"

14.11.2017
Kategorie: Nachrichten, Kunst- und Kulturaustausch  
Foto: Igor Ovsyannykov, via Unsplash

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"Making Heimat. Germany, Arrival Country" – so lautete der Titel des deutschen Beitrags auf der Architektur-Biennale 2016 in Venedig. Das Goethe-Institut und das Bundesbauministerium haben sich nun ein Jahr später darauf geeinigt, das künstlerische und politische Projekt in sieben verschiedenen Stationen im Ausland auszustellen. Ab Frühjahr 2018  wird die Ausstellung auf ihrer Tour Halt in Mumbai, Kolkata, Karachi, Lima, Santiago, Prag und London machen. Ziel ist es, die Themen "Ankunftsstadt" und Integration in diesen Städten darzustellen und zu diskutieren.

"Making Heimat" präsentiert acht Thesen, die von dem kanadischen Journalisten Doug Sanders entworfen wurden. Sie greifen Fragen, Initiativen und Diskussion auf, die sich mit den Themen Bauen, Wohnen und Integration von Migrantinnen und Migranten beschäftigen. Erstellt wurde der Beitrag vom "Deutschen Architektur Museum" im Auftrag des Bundesbauministeriums.

Der Generalsekretär des Goethe-Instituts, Johannes Ebert, sieht in der Kooperation mit dem Bundesbauministerium eine Stärkung des internationalen Dialogs zu urbanen Themen: "Wirksam werden diese Impulse an der Schnittstelle von Gesellschaft und Architektur, aktuell ganz besonders etwa bei Fragen von Flucht und Migration."

Die Partnerschaft zwischen dem Goethe-Institut und dem Bundesbauministerium besteht seit 2014. Ein weiteres Programm der beiden Kooperationspartner ist der "Architektenfahrplan Berlin", der ankommende Architektinnen und Architekten über Institutionen, Netzwerke und Stipendien informiert. Der Plan wird am 22. November in der Architektenkammer Berlin vorgestellt.