Reimar Lüst-Preise 2017

04.09.2017
Kategorie: Nachrichten, Zivilgesellschaft  
Foto: William Bout (CC0 1.0) via Unsplash

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Die Historikerin Mary Lindemann und die Soziologin Sheila Jasanoff erhalten die Reimar Lüst-Preise 2017. Mit den Preisen ehren die "Alexander von Humboldt-Stiftung" und die "Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung" jedes Jahr Geisteswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus dem Ausland, die durch ihre Forschung die akademischen und kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und ihrem Herkunftsland geprägt haben. Die Preise sind mit 60.000 Euro dotiert.

Mary Lindemann ist Professorin für Geschichte an der "University of Miami". Als Historikerin und Expertin für deutsche und mitteleuropäische Frühmoderne hat sie neue Forschungsfelder für die Geschichte der Frühen Neuzeit erschlossen. Im Rahmen des Lüst-Preises wird sie gemeinsam mit Partnern in Deutschland neue Impulse in der Frühneuzeitforschung setzen.

Sheila Jasanoff ist Professorin an der "Harvard University" in den USA. Ihr Schwerpunkt liegt im Bereich der internationalen „Science and Technology Studies“. Jasanoff hat die internationale Debatte im interdisziplinären Themenfeld von Wissenschaft, Technik sowie gesellschaftlichen und rechtlichen Regulierungen geprägt. Durch die Kooperation mit Partnern in Deutschland soll die deutsche Wissenschafts- und Technikforschung international sichtbarer werden.