Positive Bilanz

04.07.2017
Kategorie: Nachrichten, akbp  
Auftaktveranstaltung des DAJ 2016; Foto: Engagement Global (CC BY 2.0), via Flickr

Auftaktveranstaltung des DAJ 2016; Foto: Engagement Global (CC BY 2.0), via Flickr

Seit ihrer Gründung im Juni 2016 hat die Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative (DAJ) Jugendliche aus Deutschland und afrikanischen Ländern zusammengebracht. Ein Jahr nach ihrem Start zeigt sich das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit ihrer Arbeit zufrieden.

"Mit der Deutsch-Afrikanischen Jugendinitiative bauen wir unsere Angebote für junge Menschen stetig aus und setzen Impulse für eine Partnerschaft, in der die Jugend aus Afrika und Europa gemeinsam Zukunftsthemen angeht", sagte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller über den Erfolg der Initiative. Mit der Initiative werden bestehende Austauschprogramme finanziell unterstützt. Durch den Ausbau des Freiwilligendienstes "weltwärts", des Schulaustauschprogramms ENSA und des entwicklungspolitischen ASA-Programms können immer mehr Jugendliche von den Angeboten profitieren. Durch die neue Förderlinie "weltwärts – Außerschulische Begegnungsprojekte im Kontext der Agenda 2030" werden derzeit bereits 20 Projekte mit 320 Teilnehmerinnen und Teilnehmern unterstützt. 

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die Kommission der Afrikanischen Union (AUC) hatten das DAJ mit dem Ziel ins Leben gerufen, den Austausch zwischen afrikanischen und deutschen Jugendlichen zu stärken. Ein Vorbild für die Jugendinitiative ist das deutsch-französische Jugendwerk, das schon seit mehr als 50 Jahren besteht.