Polens Kulturpolitik

10.03.2017
Kategorie: akbp, Europa, Nachrichten  
Foto: Dzidek Lasek  (CC0), via Pixabay.

Foto: Dzidek Lasek (CC0), via Pixabay.

Vom 12. bis 17. März reist eine Delegation des Unterausschusses für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik nach Polen. Dabei geht es vor allem um die Perspektiven der bilateralen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen sowie die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der nachbarschaftlichen kulturellen und bildungspolitischen Zusammenarbeit.

Der Besuch ist eine Reaktion des Unterausschusses auf die kulturpolitische Neuausrichtung Polens. Seit ihrem Regierungsantritt 2015 hat die nationalkonservative Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) mehrere Veränderungen in der polnischen Kulturpolitik herbeigeführt.

In Warschau, Danzig, Krakau, Oppeln und Breslau wollen sich die Abgeordneten über die Arbeit, Ausstattung und zukünftigen Vorhaben der derzeit in Polen tätigen Mittlerorganisationen informieren. Die Delegation wird von Bernd Fabritius (CDU / CSU-Fraktion) geleitet. Weitere Mitglieder sind Christoph Bergner (CDU / CSU-Fraktion), Azize Tank (Fraktion DIE LINKE) und Claudia Roth (Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen).

Durch Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Kultur und der Zivilgesellschaft erhoffen sie sich Erkenntnisse über den Zustand der kulturellen Beziehungen zu Polen, die Zusammenarbeit mit der deutschen Minderheit sowie über die aktuellen Schwerpunkte in der polnischen Kulturpolitik und der polnischen Erinnerungskultur.