Nation branding

31.05.2012
Kategorie: akpb, länderübergreifend  
Nation branding. Concepts, issues, practice

Hauptthemen: Global + Auswärtige Kulturpolitik + Public Diplomacy + Image-Bildung + Auslandsbild + Konzeption + Außenpolitische Strategie + Theorie + Modell (theoretisch) + Praxis + Instrumente und Verfahren der Außenpolitik + Ethische Grundsätze + Diaspora + Kulturelle Faktoren + Außenwirtschaftliche Faktoren + Industrieprodukte + Produktqualität + Tourismus + Länderbezogene Beiträge + Fallstudie
Unterthemen: Identität + Nationale Identität + Internet + Chile + Ägypten + Schweiz + Portugal + Brasilien + Island + Nepal + Bolivien + Ungarn + Japan + Frankreich + Estland + Vereinigtes Königreich + Nordirland + Scotland + Griechenland + Deutschland + Südafrikanische Republik
Abstract: Wer hat das Recht, beim sogenannten Nation Branding der "brand manager" zu sein – demokratisch gewählte Staatsmänner ohne Marketing-Fachkenntnisse oder Webexperten ohne demokratische Legitimation? Dies ist nur eine Frage, der die vorliegende Publikation nachgeht, die sich als Überblickswerk versteht, sowohl geeignet für die akademische Auseinandersetzung als auch für die Praxis. Neben Länderbeiträgen aus Ägypten, Brasilien, Bolivien, Chile, Deutschland, Estland, Frankreich, Island, Japan, Russland, Südafrika und Ungarn vermitteln die Aufsätze auch Hintergrundwissen darüber, wie die Techniken des Branding auf Nationen angewandt werden können und welche Strategien zur Durchsetzung nötig sind. Darüber hinaus analysieren die Autoren den "Country of Origin Effect", der positive Assoziationen zwischen Land und Produkten erzeugt, wie zum Beispiel bei französischem Parfüm, schottischem Whisky oder Schweizer Uhren, und untersuchen den Zusammenhang zwischen diesem Effekt auf der einen Seite und nationaler Identität sowie Nation Branding auf der anderen Seite. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass Nation Branding keine Vermarktung von Kultur ist, sondern kulturelle Vielfalt ermöglicht und großen wie kleinen Staaten gleichermaßen erlaubt, auf der internationalen Bühne eine bedeutende Rolle zu spielen. (ifa)