Max – Planck – Humboldt – Forschungspreis

04.08.2017
Kategorie: Nachrichten, Nachrichten, Zivilgesellschaft, News, akbp, akbp  
Cianorte, Brazil; Foto: João Silas (CC BY 2.0) via Unsplash

Cianorte, Brazil; Foto: João Silas (CC BY 2.0) via Unsplash

Um neue Forschungsformate zu ermöglichen und zu entwickeln haben die Humboldt-Stiftung zusammen mit der Max Planck Gesellschaft einen Forschungspreis ins Leben gerufen. Der neue Preis soll ab 2018 einer Forscherin oder einem Forscher mit Zukunftspotential verliehen werden und ist mit 1,5 Millionen Euro dotiert. Finanziert wird der Preis vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Der Preis soll jährlich abwechselnd auf den Gebieten der Natur- und Ingenieurwissenschaften, der Lebenswissenschaften und der Geistes- und Sozialwissenschaften verliehen werden.
Ein Nominierungskomitee der Max – Planck – Gesellschaft identifiziert drei internationale Kandidaten, die an einem Forschungsaufenthalt in Deutschland interessiert sind. Anschließend wird eine Preisträgerin oder ein Preisträger durch ein Gremium aus Vertretern beider Einrichtungen gewählt

Im Zentrum sollen junge, talentierte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen stehen. "Mit dem Max – Planck – Humboldt – Forschungspreis können wir international herausragende Wissenschaftler gewinnen, die wir bislang nicht erreicht haben", erklärt Helmut Schwarz, Präsident der Humboldt-Stiftung.