Kulturbeziehung mit Geschichte

30.11.2017
Kategorie: Nachrichten, Kunst- und Kulturaustausch  
Das Deutsch-Russische Museum in Berlin-Karlshorst; Foto: Barbara Ann Spengler (CC BY 2.0) via Flickr

Das Deutsch-Russische Museum in Berlin-Karlshorst; Foto: Barbara Ann Spengler (CC BY 2.0) via Flickr

Mit einem Festabend hat die "Gemeinsame Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen" am Mittwoch ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Zur Jubiläumsveranstaltung im Deutsch-Russischen Museum in Berlin waren unter anderem die deutsche Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, und der russische Botschafter Wladimir Grinin geladen.

Die "Gemeinsame Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen" wurde 1997 von dem damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl und dem ehemaligen russischen Präsidenten Boris Jelzin ins Leben gerufen. Sie begleitet und fördert bilaterale Projekte, bei denen die deutsch-russische, beziehungsweise die deutsch-sowjetische Geschichte des 20. Jahrhunderts erforscht wird. Die Zusammenarbeit habe "Vertrauen aufgebaut und Verständigung gestärkt", lobte Grütters in ihrem Grußwort. "Gerade die Freiheit von Kultur und Wissenschaft ermöglicht den offenen und kritischen Dialog auch unabhängig von der aktuellen politischen Situation", sagte sie.