Innovation vernetzen

06.09.2017
Kategorie: Nachrichten, Zivilgesellschaft  
DWIH Indo-German Institutional Networking Forum, Hyderabad; © Copyright DWIH New Delhi. All rights reserved.

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Das Netzwerk der "Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäuser", kurz DWIH, soll eine neue Trägerstruktur erhalten. Der DAAD, der "Deutschen Akademischen Austauschdienst", übernimmt das Management der bisher individuell geleiteten Häuser.

Die DWIH dienen als Plattform für einen gemeinsamen Auftritt deutscher Wissenschaftsorganisationen im Ausland. Ihr Ziel ist die die Vernetzung, Unterstützung und Beratung von deutschen und ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an. Aktuell gibt es "Deutsche Wissenschafts- und Innovationshäuser" in Tokio, Neu Delhi, Moskau, New York und São Paulo.

An den Wissenschafts- und Innovationshäuser sind das Auswärtige Amt, mehrere Bundesministerien sowie Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft beteiligt. Für seine neue Aufgabe hat sich der DAAD zum Ziel gesetzt, das Netzwerk der DWIH einheitlich zu organisieren und "mit seiner internationalen Expertise weiterzuentwickeln", sagte DAAD-Präsidentin Margret Wintermantel. Für Walter Lindner, Staatssekretär im Auswärtigen Amt geht es um eine "bestmögliche" Sichtbarkeit von Forschungsangeboten im Ausland. "Die Deutschen Häuser für Wissenschaft und Innovation sind ein unverzichtbarer Baustein unserer Science Diplomacy", sagte er.