"Globale Probleme können nur gemeinschaftlich gelöst werden"

10.05.2017
Kategorie: Nachrichten  
Baku, Foto: David Davidson (CC BY 2.0), via Flickr.

Baku, Foto: David Davidson (CC BY 2.0), via Flickr.

Vom 4. bis 6. Mai hat in Baku das "4. Weltforum für interkulturellen Dialog" stattgefunden. Unter dem Motto "Interkulturellen Dialog voranbringen" kamen mehr als 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus rund 125 Ländern in der aserbaidschanischen Hauptstadt zusammen.

Irina Bokowa, Generaldirektorin der UNESCO, unterstrich in ihrer Abschlussrede mit Blick auf aktuelle globale Herausforderungen die Bedeutung der länderübergreifenden Zusammenarbeit. Der Anstieg von Extremismus und Vertreibung sowie die zunehmende wirtschaftliche Ungerechtigkeit und das Erstarken von Populismus könnten nur gemeinschaftlich gelöst werden, sagte Bokowa.

Bei verschiedenen Sitzungen wurde unter anderem die Radikalisierung von Jugendlichen durch das Internet, die Förderung der Jugend durch den interkulturellen Dialog sowie der Sport als Werkzeug für den Dialog diskutiert. Das Forum wurde in Kooperation mit der UNESCO, dem Europarat, der Islamischen Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie weiteren Partnern organisiert.