Gad, Daniel: Die Kunst der Entwicklungszusammenarbeit

06.08.2014
Kategorie: Abschlussarbeiten, Neuerwerbung, akpb, länderübergreifend  
Die Kunst der Entwicklungszusammenarbeit. Konzeptionen und Programme einer auswärtigen Kulturpolitik nordischer Staaten

Hauptthemen: Nordeuropa + Entwicklungsländer + Auswärtige Kulturpolitik + Auslandshilfepolitik einzelner Staaten + Konzeption + Bewertung kulturpolitischer Maßnahmen + Beispielhafte Fälle + Zentralamerika + Afrika südlich der Sahara + Konsequenz / Schlussfolgerung + Deutschland + Politische Konzeption + Entwicklungspolitische Strategie + Entwicklung + Kulturelle Faktoren
Unterthemen: Prioritätensetzung + Kunst + Zielgruppe + Jugendliche / Junge Menschen + Kulturvermittlung + Künstler + Kulturprojekt + Süd-Süd-Beziehungen + Wissenschaftliche Methoden + Befragung + Wechselbeziehungen Außenpolitik - Entwicklungspolitik + Forschungsgegenstand
Abstract: Dass kulturelle Identität eines der Grundbedürfnisse eines Landes und damit zentraler Bestandteil einer erfolgreichen Entwicklungspolitik ist, ist seit vierzig Jahren mehr oder minder unbestritten. Dennoch tun sich die meisten Wirtschaftsnationen bis heute schwer, ein nachhaltiges und praktikables Grundsatzprogramm zum Thema "Kultur und Entwicklung" auszuarbeiten. Wie kann Kunstproduktion in Entwicklungsländern langfristig gefördert werden? Wie werden effiziente und geeignete Rahmenstrukturen entwickelt? Welche konkreten Handlungsempfehlungen gibt es für Akteure der Auswärtigen Kulturpolitik? Als Best Practices für eine erfolgreiche Kulturentwicklungshilfe gelten bis dato die Ansätze der skandinavischen Länder. Daniel Gad nimmt die Außenkulturpolitikprogramme von Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland unter die Lupe und untersucht sie in seiner Studie "Die Kunst der Entwicklungszusammenarbeit" auf Kosten, Nutzen und langfristige Wirkung. Anhand konkreter Beispiele veranschaulicht er die Förder-, Finanzierungs- und Handlungsansätze der skandinavischen Regierungen. Herausragend am nordischen Konzept sei, so Gad, dass die Förderung der Kultur vor Ort im Mittelpunkt stehe und nicht die Repräsentation der eigenen Kultur in der Ferne. Zudem machen sich die skandinavischen Staaten mit ihren Programmen für die Meinungsfreiheit stark. Als problematisch erachtet der Autor allerdings, dass auch die vorbildlichen Konzepte Nordeuropas keinen klar definierten Gesamtansatz für das Arbeitsfeld "Kultur und Entwicklung" liefern. Es bedürfe einer klärenden Gesamtbetrachtung dieses Bereichs auf internationaler Ebene, um eine langfristig erfolgversprechende Entwicklungspolitik für den Kulturbereich zu entwickeln. (ifa)
Dokumentenart: Dissertation