Frieden fördern

18.09.2017
Kategorie: Nachrichten, Zivilgesellschaft  
Foto: Tim Pierce (CC BY 2.0), via flickr

Foto: Tim Pierce (CC BY 2.0), via flickr

Inwiefern können UNESCO-Projektschulen zur Friedensförderung beitragen? Das ist die zentrale Fragestellung einer Fachtagung der deutschen UNESCO-Kommission vom 18. bis 22. September im bayrischen Dillingen. Unter dem Motto  "Fokus: Frieden" finden Diskussionen, Workshops und Exkursionen statt. Erwartet werden rund 150 Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler von UNESCO-Projektschulen aus Deutschland und Vertreterinnen und Vertreter von Bildungsministerien.

In den Gesprächen werden unter anderem Ursachen von Gewalt und die Herausforderung der Deeskalation thematisiert. In diesem Kontext befassen sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Frage, welche Rolle die Schulbildung bei Gewaltvermeidung einnimmt. Neben schulspezifischen Inhalten sind auch weltpolitische Themen Gegenstand der Fachtagung. Den Einstieg in die Thematik soll eine Rede zum Thema "Religion und Frieden" bieten. Des Weiteren werden Themen wie Flucht, Asyl und Klimawandel angesprochen.

In Deutschland existieren mehr als 250 UNESCO-Projektschulen, weltweit sind es etwa 11.000 in mehr als 180 Ländern. Im Fokus der Schulen steht das interkulturelle Lernen, das eine Vorbereitung für ein tolerantes Miteinander sein soll.

Die Fachtagung wird von der UNESCO-Kommission ausgerichtet und findet in Zusammenarbeit mit dem Bundesland Bayern statt.