Forschungskooperationen stärken

19.10.2017
Kategorie: Nachrichten, Zivilgesellschaft  
Foto: João Silas, via Unsplash

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Vier Wissenschaftler erhalten dieses Jahr den Georg Forster-Forschungspreis der "Alexander von Humboldt-Stiftung". Mit der Auszeichnung werden international anerkannte Forscherinnen und Forscher aus Schwellen- und Entwicklungsländern geehrt, die an entwicklungsrelevanten Themen arbeiten.

Das Forschungsspektrum der Prämierten ist breit: Der Pflanzenforscher Carlos Ballare und sein Kollege Fernando Daniel Stefani, Professor für Physik, lehren beide an der "Universidad de Buenos Aires" in Argentinien. Der Materialwissenschaftler Mirabbos Hojamberdiev aus Usbekistan forscht an der "Turin Polytechnic University" in Taschkent. Hermanus Jacobus Wasserman ist Medienwissenschaftler und Professor an der "University of Cape Town" im südafrikanischen Rondebosch. Sein Forschungsinteresse liegt im Journalismus und in der Medienpolitik in Südafrika seit dem Ende der Apartheid. Unter anderem beschäftigt er sich mit dem Einfluss chinesischer Medien in Südafrika.

Der Georg Forster-Preis ist mit jeweils 60.000 Euro dotiert. Finanziert wird er vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Neben dem Preisgeld erhalten die Preisträger die Möglichkeit, an Gastinstitutionen in Berlin, München, Jena und Göttingen zu forschen. Forschungskooperationen mit deutschen Kolleginnen und Kollegen sollen auf diese Weise gebildet und gestärkt werden.

Die "Alexander von Humboldt-Stiftung" fördert die internationale Zusammenarbeit in der Forschung und stärkt Wissenschaftskooperationen zwischen ausländischen und deutschen Forscherinnen und Forschern.