Filme fördern Begegnung

14.02.2017
Kategorie: Nachrichten, Kunst- und Kulturaustausch  
Berlinale 2017; Foto: Jeremy Yap (CC0 1.0), via Unsplash.

Berlinale 2017; Foto: Jeremy Yap (CC0 1.0), via Unsplash.

Noch bis zum 19. Februar finden in Berlin die 67. Internationalen Filmfestspiele statt. Bereits nach der Hälfte des Festivals waren 250.000 Tickets verkauft worden. Jedes Jahr kommen bei der Berlinale Regisseure, Schauspieler und Produzenten zusammen. Neben zahlreichen Filmvorführungen stehen Preisverleihungen, Workshops und andere Veranstaltungen auf dem Programm.

Im Rahmen von Berlinale Talents vergab die Robert Bosch Stiftung bereits zum fünften Mal den Filmförderpreis für internationale Zusammenarbeit. Das deutsch-jordanische Projekt "Night" erhielt die Auszeichnung in der Kategorie "Animationsfilm". Der deutsch-ägyptische Film "The Trap" wurde als bester Kurzfilm gewürdigt und die deutsch-marokkanisch-französische Produktion "Behind closed doors" gewann in der Kategorie "Dokumentarfilm". Mit dem Preis werden Nachwuchsfilmemacher aus Deutschland und der arabischen Welt gefördert. Er ist mit insgesamt 180.000 Euro dotiert.

Die Initiative Berlinale Talents will aufstrebende, internationale Filmschaffende vernetzen. Jedes Jahr werden 300 Talente nach Berlin eingeladen und erhalten die Möglichkeit, an Workshops, Netzwerktreffen und Gesprächsveranstaltungen teilzunehmen. Die Initiative wird vom Auswärtigen Amt gefördert, ebenso der Africa Hub und der World Cinema Fund. Der Africa Hub bietet afrikanischen Filmen eine internationale Plattform und bringt afrikanische Filmemacher und deutsche Produzenten zusammen. Der World Cinema Fund fördert Filme aus bestimmten Regionen, wie Lateinamerika, Zentralasien und der Karibik.