Eine grenzüberschreitende Auszeichnung

07.11.2017
Kategorie: Europa, Zivilgesellschaft  
Foto: Jean-Pierre Dalbéra (CC BY 2.0) , via Flickr

Foto: Jean-Pierre Dalbéra (CC BY 2.0) , via Flickr

Der diesjährige "Adenauer-de Gaulle-Preis" geht an die "Beruflichen Schulen Kehl". Mit der Auszeichnung werden Personen, Initiativen und Institutionen geehrt, die mit ihrem Engagement einen Beitrag zur deutsch-französischen Freundschaft leisten. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Qualifiziert haben sich die "Beruflichen Schulen Kehl" durch ihre praktische Arbeit in der grenzüberschreitenden beruflichen Bildung. Diese beinhaltet deutsch-französische Bildungsgänge, Partnerschaften, Kooperationen und Sprachkurse.

Überreicht wurde die Auszeichnung am 6. November vom Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth, und seiner französischen Amtskollegin Nathalie Loiseau. "Europäische Mobilität soll eine Chance für alle jungen Leute sein", sagten die beiden Beauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit bei der Preisverleihung in Berlin. Gemeinsam betonten sie, wie wichtig es heute sei, junge Menschen zu ermutigen, "sich am Aufbau des Europa von morgen zu beteiligen".

Der diesjährige Preisträger wurde von einer deutsch-französischen Jury ausgewählt, die aus Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Kultur, Medien, Wissenschaft und Wirtschaft besteht. Zu den Jurymitgliedern gehören unter anderem der Vorsitzende des "Deutsch-Französischen Kulturzentrums" in Nizza, Tobias Bütow, und die Generalsekretärin des "Deutsch-Französischen Jugendwerks", Béatrice Angrand. Preisträger der vergangenen Jahre waren Ulrich Wickert, Arte und die Stadt Verdun.