Ein Radio, das Brücken baut

16.10.2017
Kategorie: Nachrichten  
Foto: Jan Gonzo (CC0 1.0), via Unsplash

Foto: Jan Gonzo (CC0 1.0), via Unsplash

Vom 16. bis zum 19. Oktober sendet Radioeins vom Rundfunk Berlin-Brandenburg aus Polen. Das Sendestudio der diesjährigen "Radiobrücke" wird in der Bibliothek des Goethe-Instituts Warschau eingerichtet. Im Mittelpunkt der Sendewoche stehen die deutsch-polnische Beziehung und die Kulturszene in Warschau.

Mit der "Radiobrücke" möchte Radioeins die Zuhörerinnen und Zuhörer auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Nachbarländern aufmerksam machen. Thematisiert werden auch die zunehmende Skepsis gegenüber Europa und Nationalisierung in Polen sowie deren Auswirkungen auf die Gesellschaft.

Zu den eingeladenen Gästen zählen deutsche und polnische Kulturschaffende, Journalistinnen und Journalisten sowie Politiker, unter anderem der Leiter des Goethe-Instituts Warschau, Christoph Bartmann, und der Leiter des außenpolitischen Ressorts der "Gazeta Wyborcza", Bartosz Wielinski.

Seit 2013 geht Radioeins jedes Jahr mit einer "Radiobrücke" auf Sendung, um ein Stimmungsbild einer ausgewählten Stadt zu zeichnen. Vorherige Stationen waren São Paulo, Athen und Istanbul.