Ein Filmpreis für Europa

15.11.2017
Kategorie: Nachrichten, Europa  
Foto: Rémi Jacquaint, via Unsplash

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Der Film "Sámi Blood" erhält den 11. Lux-Filmpreis. Das Europäische Parlament zeichnete die schwedisch-norwegisch-dänische Koproduktion am 14. November in Straßburg aus. Der Film von Amanda Kernell erzählt die Geschichte eines jungen indigenen Mädchens in Schweden, das ihre Gemeinschaft der Samen verlässt und mit Diskriminierung und Rassismus zu kämpfen hat.

Der Präsident des Europäischen Parlaments, Antonio Tajani, bezeichnete die Auszeichnung bei der Verleihungsfeier am Dienstag als "ein starkes Signal für die Verteidigung der europäischen kulturellen Identität und Kultur". Der Lux-Preis ebne "den Weg zu einem erfolgreichen Jahr 2018 – das Jahr des europäischen Kulturerbes", sagte er.

Ebenso wie die anderen beiden Finalistenfilme "120 BPM" und "Western" erhält "Sámi Blood" nun Untertitel in den 24 Amtssprachen der Europäischen Union. Zudem finanziert das EU-Parlament eine Fassung für hör- und sehbehinderte Menschen und unterstützt die internationale Verbreitung des Films.