Denscheilmann, Heike: Deutschlandbilder

11.11.2013
Kategorie: Abschlussarbeiten, akpb  
Deutschlandbilder. Ausstellungen im Auftrag Auswärtiger Kulturpolitik

Hauptthemen: Deutschland + Auswärtige Kulturpolitik + Public Diplomacy + Außenpolitische Ziele + Image-Bildung + Deutschlandbild + Fallstudie + Goethe-Institut (München) + Institut für Auslandsbeziehungen (Stuttgart) + Ziele und Programme von Institutionen / Organisationen + Aufgabenstellung + Analyse + Bildende Kunst + Ausstellung + Kunstwerk + Bestimmungsfaktoren + Bewertung kulturpolitischer Maßnahmen + Konsequenz / Schlussfolgerung
Unterthemen: Repräsentativität + Kommunikation + Kulturvermittlung + Stereotype + Verhältnis Kunst / Kultur – Politik / Gesellschaft + Kunstfreiheit + Interkulturelle Kommunikation + Kulturzugang + Auswärtige Kulturpolitik - Konzeption 2000
Abstract: Die Kunst ist eins der zentralen Elemente der deutschen Außenkulturpolitik. Um mithilfe zeitgenössischer Kunst ein modernes Bild der deutschen Gesellschaft zu vermitteln, organisieren das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) und das Goethe-Institut in aller Welt regionale wie tournierende Ausstellungen. Doch inwiefern können die individuelle Positionen, die Künstler in ihren Werken zum Ausdruck bringen, zum Sprachrohr einer Nation werden? Für ihre Studie "Deutschlandbilder" untersuchte Heike Denscheilmann 178 international tournierende Ausstellungen der beiden Mittlerorganisationen, die zwischen 1990 und 2010 konzipiert wurden. Dabei arbeitete sie sieben Ausstellungstypen heraus, die beispielsweise an einzelnen Künstlerpersönlichkeiten, an Zukunftsvisionen oder am Kulturstandort Deutschland aufgehängt sind. Als zentrale Themen macht Denscheilmann die deutsche Teilung, die Internationalisierung oder das Projekt Europa aus. Die Auswärtige Kulturpolitik solle - so lautet es in den Leitbildern von ifa und Goethe-Institut – mit Kunstausstellungen Räume für den internationalen Dialog schaffen. Doch durch ihre künstlerischen Positionen beziehen die Ausstellungen in politischen Fragen Stellung und bergen somit ein gewisses Konfliktpotenzial. Die Frage, inwiefern die künstlerische Autonomie sich mit dem kommunikativen Anspruch der Außenkulturpolitik verträgt, ist noch nicht ausreichend beantwortet, urteilt die Autorin. (ifa)
Dokumentenart: Dissertation