Branding post communist nations

04.10.2012
Kategorie: akpb, länderübergreifend  
Branding post communist nations

Hauptthemen: Mittel- und osteuropäische Länder + Systemtransformation + Post Kommunismus + Auswärtige Kulturpolitik + Public Diplomacy + Image Bildung + Auslandsbild + Konzeption + Marketing + Neuorientierung + Träger von Maßnahmen + Instrument (Verfahren) + Ideologische Faktoren + Nationen und Staatenbildung + Nationale Identität + Kampagne + Länderbezogene Beiträge
Unterthemen: Demokratisierung + Neoliberalismus + Kulturindustrie + Estland + Bulgarien + Polen + Slowenien + Rumänien + Ungarn + Serbien
Abstract: "Nation Branding", dieses Schlagwort ist momentan allgegenwärtig in der westlichen Welt und scheint Teil einer folgerichtigen Entwicklung ihrer Gesellschaften zu sein. Die Idee, das eigene Land, die eigene Nation als Marke, als ein Produkt, das es zu vermarkten gilt, zu betrachten, ist für kommunistisch geprägte Nationen jedoch etwas völlig Neues. Der Sammelband thematisiert das Aufeinandertreffen dieser von Marketingaspekten beeinflussten Idee mit kommunistisch geprägten Vorstellungen und kombiniert die Innensicht osteuropäischer Experten mit der Sicht von außen durch ausländische Autoren. Die Aufsätze definieren den Begriff "Nation Branding", beleuchten seine negativen Aspekte und Begleiterscheinungen und setzten sich kritisch damit auseinander. Spezifische Länderstudien zu Polen, Rumänien, Ungarn, Serbien, Slowenien, Estland und Bulgarien zeigen im Detail auf, was "Nation Branding" für die einzelnen Länder bedeuten könnte. Der kritische Tenor der Beiträge gegenüber dem positiven Bild, das PR-und Marketing-Experten zeichnen, will zu einem ausgewogenen Gesamtbild von "Nation Branding" in Osteuropa beitragen. (LR)