Bauer, Gerd Ulrich: Auswärtige Kulturpolitik als Handlungsfeld und "Lebenselixier"

Kategorie: akpb, Deutschland  
Auswärtige Kulturpolitik als Handlungsfeld und "Lebenselixier"

Hauptthemen: Deutschland + Bundesrepublik Deutschland (1949-1990) + Auswärtige Kulturpolitik + Forschungsgegenstand + Stand der Forschung + Wissenschaftliche Methoden + Biographische Methode + Politischer Akteur + Berufsgruppe + Experten + Auswärtiger Dienst + Diplomatische Vertreter + Leitender Beamter + Auswärtiges Amt / Kultur- und Kommunikationsabteilung (Deutschland) + Auswärtiges Amt / Abteilung für auswärtige Kulturpolitik (Deutschland, BRD) + Interview + Fachliteratur + Analyse
Unterthemen: Auswärtiges Amt (Deutschland) + Auswärtiges Amt (Deutschland, BRD) + Innere Organisation von Institutionen / Organisationen + Arnold, Hans + Witte, Barthold C. + Wittmann, Lothar + Autobiographisch + Individuum + Karriere/Laufbahn + Institut für Auslandsbeziehungen (Stuttgart) + Bibliothek des Instituts für Auslandsbeziehungen (Stuttgart) + Fachbibliothek + Wissenschaftlicher Initiativkreis Kultur und Außenpolitik + Auswärtiges Amt / Kulturabteilung (6) (Deutschland) + Deutsches Reich + Weimarer Republik + Drittes Reich
Abstract: Ulrich Bauer stellt in seiner Studie, eine überarbeitete Fassung seiner kulturwissenschaftlichen Dissertation, die Akteure der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik und ihre Handlungsspielräume in den Mittelpunkt. Der Autor führte 2004 und 2005 Gespräche mit Hans Arnold, Barthold C. Witte und Lothar Wittmann, die in den Siebziger-, Achtziger- und Neunzigerjahren Leiter der Kulturabteilung des Auswärtigen Amts waren. Durch die Analyse der akademischen, beruflichen und institutionellen Werdegänge dieser drei Experten will Bauer Einsichten in die Handlungsspielräume des Diplomatischen Dienstes im Bereich der AKBP ermöglichen. Ein systematischer Literaturbericht, der wissenschaftliche Studien, Periodika und Sekundarliteratur zur Entwicklung der Auswärtigen Kulturpolitik seit 1871 bis heute, zum Diplomatischen Dienst und dem Auswärtigen Amt ausführlich vorstellt, bilanziert die Forschungslage zur Auswärtigen Kulturpolitik. Weitere Kapitel zeichnen die Entwicklung der AKBP seit dem 19. Jahrhundert über den Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Konzeption 2000 nach, diskutieren Prinzipien der AKBP und geben Einsichten in Qualifizierung, Karrieren und kulturelle Einsatzbereiche im Auswärtigen Dienst. Eine umfangreiche Bibliografie und der Anhang mit Übersichten über Staatssekretäre, Leiter der Kulturabteilung, Mitglieder der Enquete-Kommission und des Kulturpolitischen Beirats des Auswärtigen Amts komplettieren die Studie.