Austausch zwischen "Nord" und "Süd"

15.09.2017
Kategorie: Nachrichten  
Foto: Kevin Dooley (CC BY 2.0), via flickr

Foto: Kevin Dooley (CC BY 2.0), via flickr

Einen neuen Blick auf das Verhältnis zwischen "Nord" und "Süd" soll die Kunstveranstaltung "Episoden des Südens" eröffnen. Im Rahmen der Essener Ruhrtriennale treffen dabei vom 15. bis 17. September Vertreterinnen und Vertreter aus Kunst, Kulturgeschichte und Soziologie sowie verschiedene Aktivistinnen und Aktivisten aus mehreren Ländern zusammen.

Unter dem Motto "The other way around" werden Exponate deutscher Kunstsammlungen präsentiert. Ziel der Veranstaltung ist es, einen lebendigen Austausch über die Stellung der Kunst des “globalen Südens“ anzuregen und die Vormachtstellung des "Nordens" zu hinterfragen. Durch den künstlerischen Austausch soll eine Sensibilität für Konzepte des "Südens" geschaffen werden, da der Diskurs über Kunst bisher weitestgehend von der nördlichen Hemisphäre dominiert wurde.

Publikum und Landesvertreterinnen sowie -vertreter aus Brasilien, Island und Südafrika treten bei der Veranstaltung jeden Abend in einen offenen Dialog zu verschiedensten Kunstobjekten. Diese werden erst im Rahmen der Veranstaltung präsentiert, um so einen spontanen Austausch zu ermöglichen.  

Die Veranstaltung erfolgt auf Einladung des PACT Zollvereins in Essen und des Goethe-Instituts. Sie findet in Kooperation mit dem Goethe-Institut São Paulo, dem Lehmbruck Museum in Duisburg, dem Museum Folkwang und dem Ruhr Museum in Essen statt.