Anneliese Maier-Forschungspreis 2018

29.01.2018
Kategorie: Nachrichten  
Foto: Christina Kirschnerova via Unsplash

Foto: Christina Kirschnerova via Unsplash

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat die diesjährigen Anneliese Maier-Forschungspreisträger ausgewählt. Drei Wissenschaftlerinnen und fünf Wissenschaftler aus dem Ausland erhalten die mit 250.000 Euro dotierte Auszeichnung. Mit dem Preisgeld werden Forschungskooperationen mit Fachkolleginnen und Fachkollegen in Deutschland für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren finanziert.

Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden aus insgesamt 111 Nominierten aus 30 Ländern ausgewählt. Ihre Forschungsthemen reichen von den "Spuren der Emotionen" (Douglas Cairns, Klassische Philologie) über "Brückenschlag zwischen den Kontinenten" (José Maurício Domingues, Soziologische Theorie) bis hin zu "Soziale Ungleichheit und Geschlecht" (Sylvia Walby, Soziologie).
 
Der Anneliese Maier-Forschungspreis soll die Internationalisierung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland fördern. Benannt ist der Preis nach der deutschen Philosophin und Wissenschaftshistorikerin Anneliese Maier (1905 bis 1971). Sie studierte in Berlin, Zürich und Paris Philosophie, Physik und Mathematik und promovierte 1929 über "Kants Qualitätskategorien".

Die Preisverleihung findet am 12. September 2018 in Berlin statt.